Private Equity

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Private Equity: Private Equity bezeichnet eine Form des Eigenkapitals, das von institutionellen Anlegern und vermögenden Privatpersonen in nicht börsennotierte Unternehmen investiert wird. Im Gegensatz zu Aktien gehören die Unternehmensanteile nicht zum öffentlich gehandelten Wertpapier-Universum. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über ein Beteiligungskapital, welches von spezialisierten Unternehmen (den so genannten Private-Equity-Fonds) bereitgestellt wird. Das Investment in Private Equity ist aufgrund der hohen Renditechancen bei gleichzeitig hohen Risiken vor allem für institutionelle Investoren von großem Interesse. So bieten Private-Equity-Anlagen langfristige Beteiligungen an Unternehmen, bei denen der Investor aktiv Einfluss nehmen und so einen positiven Effekt auf die Geschäftsentwicklung erzielen kann. Die Finanzierung von Private-Equity-Transaktionen erfolgt in der Regel durch Leverage, d.h. durch den Einsatz von Fremdkapital. So können in vielen Fällen hohe Renditen erzielt werden, da bei einem erfolgreichen Exit (beispielsweise durch einen Börsengang oder eine strategische Übernahme) der Erlös sowohl die ursprünglich eingesetzten Eigenmittel als auch die Zinsen für das Fremdkapital übersteigt. Private Equity ist eng mit dem Begriff des Venture Capital verbunden, wobei Venture Capital gezielt in junge, innovative Start-ups investiert, während sich Private Equity eher an etablierte Unternehmen mit bewährten Geschäftsmodellen richtet. Private Equity kann somit als eine Art zweiter Finanzierungsrunde nach dem Venture Capital verstanden werden. Insgesamt ist Private Equity eine attraktive Anlageklasse für risikobereite Anleger, die bereit sind, langfristig in nicht öffentlich gehandelte Unternehmen zu investieren und dabei hohe Renditen bei hohen Risiken zu erzielen. Zur Einschätzung der Chancen und Risiken von Private-Equity-Investments ist eine umfassende Analyse der Unternehmen und der Investitionsstrategie der Private-Equity-Fonds unerlässlich.

Ausführliche Definition

Private Equity bezeichnet eine Form des Eigenkapitals, das von institutionellen Anlegern und vermögenden Privatpersonen in nicht börsennotierte Unternehmen investiert wird. Im Gegensatz zu Aktien gehören die Unternehmensanteile nicht zum öffentlich gehandelten Wertpapier-Universum. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über ein Beteiligungskapital, welches von spezialisierten Unternehmen (den so genannten Private-Equity-Fonds) bereitgestellt wird. Das Investment in Private Equity ist aufgrund der hohen Renditechancen bei gleichzeitig hohen Risiken vor allem für institutionelle Investoren von großem Interesse. So bieten Private-Equity-Anlagen langfristige Beteiligungen an Unternehmen, bei denen der Investor aktiv Einfluss nehmen und so einen positiven Effekt auf die Geschäftsentwicklung erzielen kann. Die Finanzierung von Private-Equity-Transaktionen erfolgt in der Regel durch Leverage, d.h. durch den Einsatz von Fremdkapital. So können in vielen Fällen hohe Renditen erzielt werden, da bei einem erfolgreichen Exit (beispielsweise durch einen Börsengang oder eine strategische Übernahme) der Erlös sowohl die ursprünglich eingesetzten Eigenmittel als auch die Zinsen für das Fremdkapital übersteigt. Private Equity ist eng mit dem Begriff des Venture Capital verbunden, wobei Venture Capital gezielt in junge, innovative Start-ups investiert, während sich Private Equity eher an etablierte Unternehmen mit bewährten Geschäftsmodellen richtet. Private Equity kann somit als eine Art zweiter Finanzierungsrunde nach dem Venture Capital verstanden werden. Insgesamt ist Private Equity eine attraktive Anlageklasse für risikobereite Anleger, die bereit sind, langfristig in nicht öffentlich gehandelte Unternehmen zu investieren und dabei hohe Renditen bei hohen Risiken zu erzielen. Zur Einschätzung der Chancen und Risiken von Private-Equity-Investments ist eine umfassende Analyse der Unternehmen und der Investitionsstrategie der Private-Equity-Fonds unerlässlich.

Häufig gestellte Fragen zu Private Equity

Was bedeutet Private Equity?

Private Equity bezeichnet eine Form des Eigenkapitals, das von institutionellen Anlegern und vermögenden Privatpersonen in nicht börsennotierte Unternehmen investiert wird. Im Gegensatz zu Aktien gehören die Unternehmensanteile nicht zum öffentlich gehandelten Wertpapier-Universum.

Wie wird Private Equity beim Investieren verwendet?

„Private Equity“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Private Equity in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Private Equity“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Private Equity?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Private Equity“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Private Equity?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Private Equity“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Importmultiplikator

Der "Importmultiplikator" ist ein Begriff aus der Volkswirtschaftslehre, der verwendet wird, um den Effekt von Importen auf die Gesamtwirtschaft zu beschreiben. Dieser Multiplikator misst die direkten und indirekten Auswirkungen des...

politisches Gleichgewicht

Politisches Gleichgewicht - Definition in German Das politische Gleichgewicht, auch bekannt als politische Balance oder politischer Gleichstand, bezieht sich auf den Zustand, in dem politische Macht und Einfluss zwischen verschiedenen politischen...

Segment

Ein Segment ist ein Unterteilungsmaßstab, der in den Finanzmärkten verwendet wird, um verschiedene Kategorien von Aktien, Anleihen, Krediten, Geldmärkten oder Kryptowährungen zu kennzeichnen. Segmente dienen dazu, den Investoren einen besseren...

CSS

CSS (Cascading Style Sheets) ist eine zentrale Technologie, die zur Gestaltung und Formatierung von Webseiten verwendet wird. Es ermöglicht den Entwicklern, das Aussehen, das Layout und die Anordnung der Inhalte...

Underreporting

Unter Meldung refers to the misleading act of providing inaccurate or incomplete information regarding financial transactions, assets, or liabilities. It involves intentionally supressing or downplaying crucial details, leading to an...

alphanumerische Daten

Definition: Alphanumerische Daten Alphanumerische Daten sind eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen, die zur Beschreibung und Organisation von Informationen in verschiedenen Bereichen der Kapitalmärkte verwendet werden. Diese Daten werden häufig in...

Landwirtschaftssektor

Der Landwirtschaftssektor ist ein bedeutender Teil der Wirtschaft, der sich auf die Produktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und die damit verbundenen Aktivitäten konzentriert. Er umfasst eine Vielzahl von Bereichen, darunter Pflanzenanbau,...

Beweis

Titel: Das Verständnis des Begriffs "Beweis" im Kontext der Kapitalmärkte Ein "Beweis" im Zusammenhang mit Kapitalmärkten bezieht sich auf das Sammeln und Präsentieren von Beweisen oder Fakten, um eine bestimmte Annahme,...

Redaktionsstatut

Redaktionsstatut - Definition eines entscheidenden rechtlichen und organisatorischen Rahmens in der Publizistik Das "Redaktionsstatut" ist ein entscheidendes rechtliches und organisatorisches Instrument, das für die Strukturierung und Artikulation journalistischer Arbeit in Redaktionen...

Einkommensdisparität

Einkommensdisparität bezieht sich auf die Ungleichverteilung des Einkommens in einer Volkswirtschaft oder Gesellschaft. Es ist ein wichtiges Konzept in den Kapitalmärkten, da es aufzeigt, wie Einkommen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Regionen...