China Aktien

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Die neue Wirtschaftsmacht China? In China leben 1,42 Mrd. Menschen und damit mehr Menschen als in Europa und den USA zusammen. Das Interessante daran ist der Aufstieg Chinas in der jüngsten Vergangenheit. Chinas Bevölkerung wird jeden Tag wohlhabender und der Lebensstandard steigt. Das bringt attraktive Zukunftschancen mit sich, denn es gibt in China viele börsennotierte Unternehmen, mit denen wir von dieser Entwicklung profitieren können.

Aus Investorensicht ist hierbei interessant, dass der chinesische Aktienmarkt kaum mit der US-Börse korreliert. Das heißt, Kursrückgänge in den USA müssen nicht für Kursverluste in China sorgen und andersrum. Ein gut diversifiziertes Portfolio profitiert damit von China als möglicher Anker in Krisenzeiten.

Die Kraft der Wirtschaft, aber auch ihre gleichzeitige Abhängigkeit zur Politik, werden in Zahlen deutlich. Staatsunternehmen haben einen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss. Mehr als 40 % des Bruttoinlandsproduktes und 60 % der Arbeitnehmer sind von Staatsunternehmen zu verantworten. Das liegt vor allem an den einflussreichen Banken und Immobilienfirmen, die in schnell wachsenden Schwellenländern besonders profitieren. Aber auch Risiken wie in der jüngsten Vergangenheit mit Evergrande können entstehen.

Politik und Wirtschaft sind in China unzertrennlich verbunden. Alle Firmen und Ressourcen (Immobilien) sind fest in der Hand der Regierung. Entweder über eine Eigenkapitalbeteiligung oder via Lizenzen.

Mit 1,42 Mrd. Menschen und einem Bruttoinlandsprodukt von 14 Bio. USD ist China nach Amerika (21 Bio. USD) die zweitgrößte Wirtschaft der Welt. Noch wichtiger: China ist die am schnellsten wachsende Großwirtschaft der Welt, mit einem durchschnittlichen Wachstum von ca. 9,5 % seit 1990. Zumindest wenn man den chinesischen Zahlen trauen darf.

Der chinesische Aktienmarkt ist nicht für ausländische Investoren geöffnet. Wir können nur auf Umwegen in chinesische Unternehmen investieren.

Der chinesische Aktienmarkt wird von immer mehr Unternehmen genutzt, die ihr Wachstum von anderen Investoren finanzieren lassen. Etwa 400 bis 500 Unternehmen aus China, Taiwan und Hongkong entscheiden sich jedes Jahr, an die Börse zu gehen.

Die chinesische Bevölkerung glaubt an ihre Unternehmen und investiert deshalb sehr gerne. Der Erfolg der Unternehmen gibt ihnen allerdings auch Recht. Unternehmen wie Alibaba, Tencent, JD, Meituan Dianping und Co. sind auch im Ausland beliebte Investitionen. Allerdings muss man als Investor aufpassen!

Ein häufiges Modell ist hierbei eine zweite Börsennotierung in Hongkong oder den Kaimaninseln. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, in ein American Depositary Receipt (ADR) zu investieren. Der Investor hält nicht, wie z.B. in Deutschland direkte Anteile an dem jeweiligen Unternehmen, sondern hier bewahrt eine Bank die Aktien des chinesischen Unternehmens auf und gibt stattdessen Zertifikate aus, die in den USA an der Börse gehandelt werden können. Hierbei entstehen für Anleger jedoch kleine Gebühren.

China wird von einer einzigen Partei regiert: der Kommunistischen Partei. Sie hat ein Interesse am Erfolg von China, reguliert aber auch den Markt, um das Land zu schützen. In China sind die meisten großen Firmen im Komplett- oder Teilbesitz der Regierung. Dort, wo sie nicht am Eigenkapital beteiligt sind, müssen die Unternehmen Lizenzen erwerben.

Jeder Autobauer benötigt beispielsweise zahlreiche Lizenzen von der Regierung, bevor er mit der Produktion seiner Fahrzeuge tatsächlich beginnen kann. Der Banken-, Energie- und Rohstoffsektor sind fest im Besitz des Staates. Und doch: In China ist es ein gutes Zeichen, wenn der Staat beteiligt ist. Es ist ein Zeichen der Seriösität eines Unternehmens, wenn dieses sogar staatlich befürwortet wird.

Als Investor muss man jedoch jederzeit darauf gefasst sein, dass der Staat seine Interessen durchsetzt und Unternehmen reguliert. So ist es 2021 bei einigen Internetkonzernen und dem Bildungssektor passiert. Man darf also trotz der Chancen, welches ein Investment in China zweifelsohne bietet, nicht die Risiken bzw. die Abhängigkeit der Firmen von der Regierung außer Acht lassen.

Tencent und Alibaba. Hierbei sind vor allem zwei Unternehmen zu nennen. Tencent und Alibaba sind die absoluten Giga-Firmen in China. Diese beiden bilden das chinesische Nervensystem und sind die wichtigsten Firmen des Landes. Ohne diese beiden Unternehmen wäre die chinesische Wirtschaft praktisch gelähmt.

Alibaba ist der größte Internethändler in China, ein Zahlungsdienstleister (Alipay) und der wichtigste Cloud-Infrastrukturanbieter Chinas. Alibaba profitiert vor allem vom steigenden Wohlstand der Menschen in China. Denn sie nutzen Alipay und kaufen über Alibabas Plattformen wie Aliexpress und Alibaba ein.

Tencent ist dagegen stärker auf Kommunikation fokussiert. Sie betreiben die Soziale-Medien-App WeChat, die ähnlich wie WhatsApp und Instagram funktioniert. Man kann sich hier mit seinen Freunden austauschen. Aber WeChat ist kein WhatsApp-Klon. WeChat ist nämlich eher sowas wie die zentrale Anlaufstelle im Leben jedes Chinesen. In der App kann man sein Geld managen, digital zahlen, Zugtickets kaufen, Urlaubsreisen buchen.

Die App ist eher wie das Betriebssystem eines Smartphones. Außerdem ist Tencent im Gaming aktiv. Sie besitzen einige Gaming-Studios und sind an vielen Gaming-Unternehmen wie Activision Blizzard, Roblox, Epic Games, Discord und Ubisoft beteiligt. Beide Unternehmen können attraktive Chancen bieten, um von China und dessen aufstrebende Wirtschaft zu profitieren.

Hong Kong (HKEX), Shanghai (SSE) und Shenzhen (SZSE). In China gibt es drei voneinander unabhängige Börsen, an denen Chinas Unternehmen gelistet sind: Hong Kong (HKEX), Shanghai (SSE) und Shenzhen (SZSE). Der chinesische Leitindex CSI 300 (China Securities Index 300) repräsentiert hierbei die Kursentwicklung der 300 größten Unternehmen an den beiden größten Börsen Festland-Chinas: Shanghai und Shenzhen.

Der CSI 300 ist der wichtigste (Index). Der CSI 300 wird seit dem 8. August 2008 von der China Securities Index Company veröffentlicht, ausgehend von einem Basiswert von 1.000 Indexpunkten am 31. Dezember 2004. Aktuell steht der Index bei über 4.600 Punkten.

Der Index wird während der Handelszeiten der Börsen Shanghai und Shenzhen (Montag bis Freitag 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr, 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr Ortszeit) berechnet.

In China haben auf europäische Zeiten bezogen die Märkte von 2:30 Uhr bis 8:00 Uhr geöffnet.