Covestro-Aktie taumelt nach zähen Adnoc-Verhandlungen

Covestro zeigt Geduld: Bei Gesprächen mit Adnoc wird sorgfältig verhandelt, nichts wird überstürzt.

18.4.2024, 15:01
Eulerpool News 18. Apr. 2024, 15:01

Der Leverkusener Kunststoffhersteller Covestro steht weiterhin in Verhandlungen mit dem staatlichen Ölkonzern Adnoc aus Abu Dhabi, der bereits vor knapp einem Jahr Interesse an einer Übernahme signalisiert hatte.

Laut Insidern ist die Offerte mittlerweile auf etwa 60 Euro pro Aktie angestiegen. Eine Übernahme durch Adnoc würde dem Konzern Zugang zu fortschrittlichen Materialtechnologien verschaffen, die unter anderem in Elektrofahrzeugen und Gebäudeisolierungen verwendet werden.

Covestro-Chef Markus Steilemann betonte auf der Hauptversammlung, dass man sich bei den Verhandlungen Zeit lassen werde, um die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden, ohne von rechtlichen Fristen gedrängt zu werden. "Wir unterliegen keinen speziellen rechtlichen Zeitrahmen oder Zeitvorgaben", erklärte Steilemann.

Der Aktienkurs von Covestro, einst eine Tochtergesellschaft von Bayer, bewegte sich am Mittwoch auf der Börse XETRA zeitweise bei etwa 50,66 Euro, was einem leichten Rückgang von 0,59 Prozent entspricht.

Die mögliche Übernahme durch Adnoc könnte für Covestro bedeuten, Teil eines global agierenden Konzerns zu werden, der neben Öl auch Raffinerieprodukte und petrochemische Erzeugnisse herstellt.

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