Liquidationswert

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Liquidationswert: Als Liquidationswert bezeichnet man den Wert, der bei der Auflösung eines Unternehmens durch Verkauf seiner Vermögenswerte erzielt wird. Es ist also der Betrag, den ein Unternehmen oder eine Vermögensmasse in der Regel durch den Verkauf von Vermögensgegenständen erzielen könnte. Dabei gilt der Liquidationswert als unterer Schätzwert des Unternehmenswertes und ist somit eine wichtige Angabe für Investoren. Der Liquidationswert ist ein wichtiger Kennwert für Unternehmen, deren Vermögenswerte nicht dauerhaft genutzt werden können. Hierzu zählen beispielsweise Unternehmen, die über eine begrenzte Lebensdauer verfügen, oder solche, die aufgrund von Regelungen oder Gesetzen gezwungen sind, ihre Geschäftsaktivitäten einzustellen. Die Berechnung des Liquidationswertes erfolgt in der Regel auf Basis eines Inventarverzeichnisses der Vermögensgegenstände. Dabei werden alle Vermögenswerte des Unternehmens, einschließlich des Anlagevermögens, des Umlaufvermögens und aller Forderungen gegenüber Dritten aufgelistet. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens werden ebenfalls berücksichtigt, da sie den Betrag reduzieren, den die Investoren voraussichtlich für den Verkauf der Vermögenswerte erhalten werden. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Berücksichtigung der Zeit, die benötigt wird, um die Vermögenswerte zu verkaufen. Hierbei können verschiedene Faktoren wie Marktschwankungen oder der Verkauf von Vermögensgegenständen zu einem geringeren Preis als erwartet eine Rolle spielen. Der Liquidationswert ist somit ein wichtiger Kennwert für Investoren, um den möglichen Wert eines Unternehmens oder einer Vermögensmasse zu bestimmen, falls es zu einer vollständigen Liquidation kommen sollte.

Ausführliche Definition

Als Liquidationswert bezeichnet man den Wert, der bei der Auflösung eines Unternehmens durch Verkauf seiner Vermögenswerte erzielt wird. Es ist also der Betrag, den ein Unternehmen oder eine Vermögensmasse in der Regel durch den Verkauf von Vermögensgegenständen erzielen könnte. Dabei gilt der Liquidationswert als unterer Schätzwert des Unternehmenswertes und ist somit eine wichtige Angabe für Investoren. Der Liquidationswert ist ein wichtiger Kennwert für Unternehmen, deren Vermögenswerte nicht dauerhaft genutzt werden können. Hierzu zählen beispielsweise Unternehmen, die über eine begrenzte Lebensdauer verfügen, oder solche, die aufgrund von Regelungen oder Gesetzen gezwungen sind, ihre Geschäftsaktivitäten einzustellen. Die Berechnung des Liquidationswertes erfolgt in der Regel auf Basis eines Inventarverzeichnisses der Vermögensgegenstände. Dabei werden alle Vermögenswerte des Unternehmens, einschließlich des Anlagevermögens, des Umlaufvermögens und aller Forderungen gegenüber Dritten aufgelistet. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens werden ebenfalls berücksichtigt, da sie den Betrag reduzieren, den die Investoren voraussichtlich für den Verkauf der Vermögenswerte erhalten werden. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Berücksichtigung der Zeit, die benötigt wird, um die Vermögenswerte zu verkaufen. Hierbei können verschiedene Faktoren wie Marktschwankungen oder der Verkauf von Vermögensgegenständen zu einem geringeren Preis als erwartet eine Rolle spielen. Der Liquidationswert ist somit ein wichtiger Kennwert für Investoren, um den möglichen Wert eines Unternehmens oder einer Vermögensmasse zu bestimmen, falls es zu einer vollständigen Liquidation kommen sollte.

Häufig gestellte Fragen zu Liquidationswert

Was bedeutet Liquidationswert?

Als Liquidationswert bezeichnet man den Wert, der bei der Auflösung eines Unternehmens durch Verkauf seiner Vermögenswerte erzielt wird. Es ist also der Betrag, den ein Unternehmen oder eine Vermögensmasse in der Regel durch den Verkauf von Vermögensgegenständen erzielen könnte.

Wie wird Liquidationswert beim Investieren verwendet?

„Liquidationswert“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Liquidationswert in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Liquidationswert“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Liquidationswert?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Liquidationswert“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Liquidationswert?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Liquidationswert“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Herstellungsland

Herstellungsland ist ein Begriff, der in den Bereichen des Kapitalmarktes und des internationalen Handels, insbesondere im Zusammenhang mit dem Aktienhandel, verwendet wird. Er bezieht sich auf das Land, in dem...

Fernstudium

Fernstudium ist eine moderne und flexible Form des Lernens, bei der Studierende unabhängig von einem festen Campus und Präsenzveranstaltungen an einer Hochschule oder Bildungseinrichtung studieren können. Das Wort "Fernstudium" setzt...

Schutzzertifikat (ergänzendes)

Das Schutzzertifikat (ergänzendes), auch bekannt als Ergänzungsschutzzertifikat, ist ein spezialisiertes Finanzinstrument, das Anlegern in turbulenten und volatilen Märkten zusätzlichen Schutz bietet. Es handelt sich dabei um eine Variante des Schutzzertifikats,...

Tätigkeitsfinanzamt

"Tätigkeitsfinanzamt" is a term used in the German tax system and refers to the tax office responsible for assessing and determining the tax liability of self-employed individuals or freelancers. This...

ständige Fazilitäten des ESZB

Die "ständigen Fazilitäten des ESZB" sind ein wichtiger Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) und bezeichnen eine Reihe von Instrumenten, die den Geschäftsbanken zur Verfügung stehen, um kurzfristige Liquiditätsbedürfnisse...

Demarkationsvertrag

Definition: Der Demarkationsvertrag ist ein rechtlicher Vertrag zwischen zwei oder mehreren Parteien, der die Zuständigkeit und den Umfang ihrer Geschäftstätigkeiten im Bereich der Kapitalmärkte regelt. Dieses Instrument wird üblicherweise von...

relationales Datenmodell

Definition des Begriffs "Relationales Datenmodell" im Bereich Investitionen Ein relationales Datenmodell ist eine Datenstruktur in der Informatik, die zur Organisation und Verwaltung von Daten in einer relationale Datenbank verwendet wird. Diese...

Lieferfähigkeit vorbehalten

"Lieferfähigkeit vorbehalten" ist ein deutscher Fachausdruck, der in Kapitalmärkten und Handelsverträgen häufig verwendet wird. Dieser Begriff bezieht sich auf die rechtliche Vereinbarung, dass die Lieferung von Waren oder Dienstleistungen vorbehaltlich...

Gewalt

Definieren wir den Begriff "Gewalt" im Kontext der Kapitalmärkte: Gewalt bezieht sich in der Finanzwelt auf eine plötzliche und aggressive Marktbewegung, die oft durch extreme Volatilität und eine hohe Anzahl...

Münzgeld

Münzgeld bezieht sich auf physisches Bargeld in der Form von Münzen, das als offizielles Zahlungsmittel in einem bestimmten Land akzeptiert wird. Im Bereich der Kapitalmärkte spielt Münzgeld eine wichtige Rolle,...