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Disney-Sieg: Chef übertrumpft Investor

Disney im Machtkampf vorne: Mehrheit der Aktionäre steht laut Insidern hinter dem Unterhaltungsgiganten gegen Hedgefonds.

Eulerpool News 4. Apr. 2024, 09:00

Im Machtkampf mit zwei Hedgefonds konnte der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney die Mehrheit seiner Aktionäre auf seiner Seite vereinen. Bei der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung wiesen die Anteilseigner den Versuch des Finanzinvestors Nelson Peltz ab, einen größeren Einfluss auf die Unternehmensstrategie zu gewinnen.

Peltz, dessen Firma Trian eine rund 3,5 Milliarden Dollar schwere Beteiligung an Disney hält, kritisierte insbesondere die Verluste im Streaming-Geschäft und die Entwicklung der Disney-Aktie. Bob Iger, der 73-jährige CEO von Disney, der Ende 2022 aus dem Ruhestand zurückkehrte, konnte bedeutende Großaktionäre für sich gewinnen, darunter die Nachfahren Disneys und "Star-Wars"-Erfinder George Lucas.

Igers Strategie, den Streaming-Dienst Disney+ profitabel zu machen und gleichzeitig den Konzern durch das schwächelnde Werbegeschäft im US-Kabelfernsehen sowie die Unsicherheiten im Kinomarkt zu steuern, scheint zu fruchten.

Trotz Peltz' Kritik an Disneys kreativer Strategie und seiner Fragestellung zu spezifischen Filmprojekten, erhielt er bei der Abstimmung nur 31 Prozent der Stimmen. Im Gegensatz dazu sicherte sich Maria Elena Lagomasino, die Peltz im Verwaltungsrat ersetzen wollte, mehr als 60 Prozent der Stimmen.

Die Disney-Aktie verzeichnete an der NYSE einen Rückgang um 3,13 Prozent auf 118,98 US-Dollar.

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