Arbeitsmarkt im Februar: Keine klare Richtung im wechselhaften Umfeld

  • Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Februar trotz historischer Volatilität.
  • Rückgang der Stellenangebote deutet auf wirtschaftliche Vorsicht hin.

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Die Bundesagentur für Arbeit stellte die jüngsten Arbeitsmarktzahlen für Februar vor, wobei Experten besonders auf die anhaltende konjunkturelle Schwäche des Marktes blicken. Der Februar zeigt historisch wenig Beständigkeit. Während in den letzten zwei Jahren die Arbeitslosenzahlen stiegen, verzeichneten andere Jahre eine positive Frühjahrsbelebung. Für den aktuellen Bericht wurden Daten bis zum 12. Februar ausgewertet, um ein Bild des saisonalen Verlaufs zu zeichnen. Das Jahr hatte im Januar mit einem merklichen Anstieg der Arbeitslosigkeit begonnen: Die Zahl der Erwerbslosen stieg um 186.000 auf 2,993 Millionen, blieb jedoch unter der kritischen Marke von drei Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 187.000 mehr Arbeitslose. Auch die Arbeitslosenquote kletterte im Januar um 0,4 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent, was die unsichere wirtschaftliche Lage widerspiegelt. Besorgniserregend ist zudem der Rückgang der Stellenangebote: Der BA-X-Stellenindex sank im Februar um 2 Punkte auf 103 Punkte, ein Niveau deutlich niedriger als noch im Vorjahr. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen zeigt sich in allen Branchen rückläufig, was auf eine gezielte Vorsicht gegenüber Neueinstellungen hindeutet. Fachleute prognostizieren auch für die kommenden Monate keine Entspannung. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fällt zum wiederholten Mal, was auf die Erwartung steigender Arbeitslosenzahlen und stagnierender Beschäftigung hinweist. Die wirtschaftliche Unsicherheit wird daher wohl auch in naher Zukunft den Arbeitsmarkt belasten.
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