Technology

Zoom rudert zurück! Datennutzung soll doch eingeschränkt werden

Vor Kurzem geriet Zoom aufgrund einer Änderung seiner Nutzungsbedingungen zur Verwendung von Kundendaten unter öffentlichen Druck

Eulerpool News 17. Aug. 2023, 15:30

Vor kurzem hat sich eine Empörungswelle unter der Öffentlichkeit gebildet, nachdem Zoom, ein Videokommunikationsanbieter, ihre Nutzungsbedingungen geändert hatte, um Kundendaten zum Trainieren von KI-Modellen zu verwenden.

Der Kurs der Zoom-Aktie an der NASDAQ ging daraufhin deutlich zurück. Zooms Erklärung auf ihrem Blog überzeugte viele Nutzer jedoch zunächst nicht. Ausgelöst wurde die Kritik durch die Möglichkeit der KI-Funktionen, welche Zoom vor einigen Monaten erstmals lancierte. Um diese Nutzen zu können, muss das Anbieten des Teilens von Nutzerdaten werksseitig aktiviert werden.

Die einzige Online-Option zum Verändern dieser Einstellung bestünde darin, den bereits gesetzten Haken aus dem Kästchen zu entfernen. Aufgrund der hochkritischen Stimmen unter der Öffentlichkeit hat Zoom nun reagiert und eine 180-Grad-Wendung vollzogen. In ihrem Statement stellte das Unternehmen klar, dass sie nun überhaupt keine Nutzerdaten verwenden, um ihre generativen KI-Modelle zu trainieren, was einige rechtliche Verstösse hinsichtlich der DSGVO verhindern dürfte.

Alex Ivanos, der mit seinem Artikel bei Stack Diary erst auf die Problematik aufmerksam gemacht hat, sagte: "Es ist eine deutliche Erinnerung für jede Marke und jedes Unternehmen, das plant, sein Produkt mit KI durch die Nutzung eigener Kundeninhalte weiterzuentwickeln."

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