Chips unter der Lupe: SK Hynix untersucht Bauteile in Huawei-Geräten!

9.9.2023, 11:00

Das südkoreanische Unternehmen SK Hynix beliefert Huawei wegen US-Exportbeschränkungen seit 2019 nicht mehr

Eulerpool News 9. Sept. 2023, 11:00

SK Hynix hat eine Untersuchung begonnen, um mehr über die Verwendung seiner Produkte im neuen Smartphone des chinesischen Anbieters Huawei zu erfahren.

Der südkoreanische Chiphersteller machte deutlich, dass man keine Speicherchips mehr an Huawei liefere, da es seit der Einführung der Restriktionen der USA gegen den Konzern keine Geschäfte mehr gebe. Laut einer Untersuchung von TechInsights, einer Informationsplattform für die Halbleiterindustrie, lassen sich unter den Teilen im Huawei Mate 60 Pro Speicherchips von SK Hynix finden. Die meisten dieser Teile seien in China gefertigt worden und SK Hynix sei somit als ein "isolierter internationaler Anbieter" hervorgehoben worden.

Das US-Handelsministerium hatte im Jahr 2019 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump Sanktionen gegen Huawei verhängt, die auch nach der Präsidentschaft von Joe Biden nicht mehr aufgehoben wurden. Die USA begründen diese mit der nationalen Sicherheit. Sie befürchten, dass der Netzwerkausrüster und Smartphone-Anbieter mit chinesischen Behörden und dem Militär kooperiert. Huawei hat solche Vorwürfe immer wieder zurückgewiesen. SK Hynix betonte noch einmal, dass man sich streng an die US-Exportbeschränkungen halte.

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