Kernmarken von Volkswagen sollen effizienter

Ein zentraler Hebel, um eine wettbewerbsfähige Rendite zu erreichen, liege in der Markengruppe Volumen mit den Marken wie z.B. Skoda

18.5.2023, 15:30
Eulerpool News 18. Mai 2023, 15:30

Um die Rendite seiner Kernmarke zu steigern, hat Volkswagen ein „Performance-Programm“ gestartet.

Thomas Schäfer, Markenchef des Konzerns, erklärte in einem internen Artikel, dass man eine nachhaltige Umsatzrendite von 6,5 Prozent brauche, um wirklich krisenfest zu sein. Laut Schäfer lag die Rendite im ersten Quartal lediglich bei 3 Prozent. Ein zentraler Hebel, um eine wettbewerbsfähige Rendite zu erreichen, liege in der Markengruppe Volumen, bestehend aus den VW-Schwestermarken Skoda, Seat/Cupra und VW Nutzfahrzeuge.

Im Rahmen des Programms sollen die Produktionen nicht mehr nach Marken, sondern nach Plattformen ausgerichtet werden, um einen Milliardenbetrag zu sparen. Weitere markenübergreifende Maßnahmen sind ebenfalls im Plan.

Betriebsratschefin Daniela Cavallo erklärte in einer Stellungnahme gegenüber Dow Jones, dass Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungssicherung gleichrangige Ziele seien und Tarifliche Einschnitte oder Abstriche bei der Beschäftigungssicherung nicht in Frage kommen. Diese Aussage bestätigte auch Schäfer, der betonte, dass die Marke Volkswagen effizienter, schneller und flexibler werden müsse.

Um das Ziel, die jährlichen Ergebnisse um mindestens 3 Milliarden Euro zu erhöhen, zu erreichen, stellt Volkswagen den Investoren am 21. Juni erste Eckdaten des Umbaus vor. Damit soll eine nachhaltige Umsatzrendite von 6,5 Prozent erzielt werden, um krisenfest zu sein.

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