ENCAVIS-Aktie unter Strom: Ab jetzt wird auch in Batterieparks investiert - Warum schwächelt die Aktie trotzdem?

30.8.2023, 15:30

ENCAVIS steigt nun erstmalig in das Geschäft mit Batterieparks ein, durch den Erwerb eines Projektes in Sachsen-Anhalt

Eulerpool News 30. Aug. 2023, 15:30

Der Hamburger Konzern ENCAVIS hat am Mittwoch bekannt gegeben, in das Geschäft mit Batterieparks einzusteigen.

Dafür hat der Konzern ein baureifes Projekt in Hettstedt, Sachsen-Anhalt erworben. Der Lithium-Ionen-Batteriespeicher hat eine Leistung von 12 Megawatt und Kapazität von 24 Megawattstunden. Somit erweitert ENCAVIS sein Portfolio, das bis dato lediglich Wind- und Solarparks umfasste. Laut Mitteilung kann dieser Speicher Strommengen über alle ENCAVIS-Parks in Deutschland aufnehmen.

Durch den Einsatz von Zwischenspeichern kann die zeitliche Verfügbarkeit von Erneuerbarer Energie verlängert werden. So werden die Batterien zu Zeiten hohen Angebots und günstiger Strompreise gefüllt. Im Anschluss kann ENCAVIS den gespeicherten Strom während Zeiten höherer Preise verkaufen. Seit Neuestem entfallen hierfür sogar die Netzentgelte, wodurch das Geschäft für Betreiber wie ENCAVIS vorteilhaft und profitabel wird.

Außerdem können mit Batterieparks die Schwankungen bei Wind- und Solarerzeugung ausgeglichen werden, indem Energie in die Speicher bei Tageszeiten mit geringem Verbrauch und hoher Erzeugung eingespeist wird. Darüber hinaus ist geplant, das nun erworbene Projekt im ersten Halbjahr nächsten Jahres ans Netz gehen zu lassen.

Die ENCAVIS-Aktie notiert aktuell via XETRA zeitweise 1,75 Prozent schwächer bei 14,35 Euro.

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