Uniper beschuldigt Russland, den Verkauf seiner Geschäftsaktivitäten zu blockieren

Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper hat Russland vorgeworfen, den Verkauf seiner dortigen Tochter "Unipro" zu blockieren

26.8.2023, 13:00
Eulerpool News 26. Aug. 2023, 13:00

Uniper, der verstaatlichte Energiekonzern, hat Russland des Blockierens des Verkaufs seiner dortigen Geschäfte beschuldigt.

Ein Sprecher erklärte Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die russische Regierung keineswegs gewillt sei, bestimmten Unternehmen, unter anderem Uniper, die Veräußerung ihrer Investments in Russland zu erlauben. Im Frühjahr wurde die Tochtergesellschaft Unipro unter Zwangsverwaltung gestellt, was die grundlegenden Eigentumsrechte Unipers an ihrer Beteiligung aufzuheben drohte.

Aus diesem Grund seien alle rechtlichen Optionen im Moment im Prüfung. Uniper hatte im vergangenen Jahr Interessensbekundungen von mehreren Parteien erhalten und im Jahr 2022 einen Vertrag über den Verkauf der Beteiligung an Unipro unterzeichnet. Jedoch hänge ein erfolgreicher Verkauf von der Genehmigung durch die russische Föderation ab. Der Sprecher fügte hinzu, dass man auf eine Entscheidung im kommenden Jahr im Schiedsgerichtsverfahren gegen GAZPROM Export wegen der gestoppten Gaslieferungen im letzten Jahr hoffe.

Derzeit sank die Uniper-Aktie im XETRA-Handel um 0,33 Prozent auf 6,12 Euro.

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