AI

OpenAI-Chef Sam Altman hat sich die volle Kontrolle zurückerobert

Nur vier Monate nach dem Aus: OpenAI-Boss Sam Altman erlangt volle Kontrolle zurück – eine Machtwende beim KI-Giganten.

Eulerpool News 11. März 2024, 10:00

OpenAI-Firmenchef Sam Altman wird knapp vier Monate nach seiner überraschenden Entlassung wieder in den Verwaltungsrat des KI-Entwicklers berufen. Als Kopf einer der weltweit führenden KI-Start-ups wurde Altman bekannt als das Gesicht der neuen KI-Bewegung. Sein Rauswurf Anfang November sorgte für großes Aufsehen im Technologie- und Investmentbereich.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates setzten Altman damals mit der Begründung ab, dass das Vertrauen in seine Kommunikation mit dem Gremium verloren gegangen sei. Details zu den genauen Gründen wurden nicht genannt. Die nun abgeschlossene Untersuchung ergab jedoch, dass es keine stichhaltigen Beweise gab, um Altman zu entlassen.

OpenAI stellte klar, dass die Entscheidung nicht aufgrund von Bedenken bezüglich der Sicherheit der KI-Software, dem Tempo der Entwicklung oder der finanziellen Lage getroffen wurde. Spekulationen um eine zu schnelle und unüberlegte Kommerzialisierung der KI-Software unter Altmans Führung wurden damit entkräftet.

Neben Altman wurden auch drei weitere neue Mitglieder des Verwaltungsrates bekannt gegeben. Unter ihnen sind die ehemalige Leiterin der wohltätigen Stiftung von Bill und Melinda Gates, Sue Desmond-Hellmann, sowie die ehemalige Chefin der Facebook-App Fidji Simo, die nun die Liefer-App Instacart leitet. Auch Nicole Seligman, ehemalige Chefjustiziarin von Sony, gehört dem neuen Verwaltungsrat an.

Die Leitung des Gremiums übernahm Software-Unternehmer Bret Taylor nach der Kontroverse um Altman. Als ehemaliger Vorsitzender des Twitter-Verwaltungsrates bei der Übernahme durch Elon Musk bringt er wertvolle Erfahrung in das Unternehmen ein.

Die KI-Chatbot-Software ChatGPT, die vor einem Jahr für Aufsehen in der Branche sorgte und sowohl Erwartungen eines digitalen Schlaraffenlandes als auch Ängste einer möglichen Auslöschung der Menschheit weckte, bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil von OpenAI. Die Erkenntnisse der Untersuchung haben keinerlei Auswirkungen auf die Führungsstruktur oder die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

Mit Altman zurück an der Spitze und einem frisch besetzten Verwaltungsrat kann OpenAI sich nun darauf konzentrieren, neue Wege für die Entwicklung von KI-Software zu erforschen und die Potenziale der Technologie voll auszuschöpfen. Die KI-Branche bleibt somit weiterhin ein interessantes Gebiet für Investoren und Versprechungen einer revolutionären Zukunft sind noch lange nicht vom Tisch.

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