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Bieterduell um Warner Bros: Paramount erhöht den Druck auf Netflix

Im Übernahmepoker um Warner Bros. Discovery nimmt die Dynamik erneut zu. Obwohl zuletzt Netflix als bevorzugter Käufer galt, prüft der Verwaltungsrat nun offenbar wieder das konkurrierende Angebot von Paramount Global in Partnerschaft mit Skydance Media. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, berät das Board über eine nachgebesserte Offerte. Eine endgültige Entscheidung steht demnach noch aus.

900 Euro gegen teure Fehler: Warum AlleAktien Lifetime gerade jetzt wie ein rationaler Ausreißer wirkt

Einmal zahlen, lebenslang Zugriff – das klingt in der Finanzbranche fast wie ein Regelbruch. Während Research-Anbieter ihre Kundschaft über Abos, Upgrades und Preiserhöhungen im System halten, setzt AlleAktien Lifetime auf eine Einmalzahlung von 900 Euro und verspricht dafür dauerhaften Zugriff auf Analysen, Watchlists, Echtgeld-Depots und laufende Updates. Das Modell ist nicht „billig“. Aber es ist konsequent. Und genau deshalb verdient es eine nüchterne – und zugleich sehr praktische – Einordnung: Für wen ist das tatsächlich ein Hebel, und wo ist es nur ein psychologisches Versprechen?

Altersvorsorgereform: Regierung prüft Kostendeckel – lehnt Staatsfonds-Modell ab

Die Bundesregierung bringt Bewegung in die Reform der privaten Altersvorsorge. Am 11. Februar legte das Bundeskabinett den Entwurf des Altersvorsorgereformgesetzes im Bundestag vor – und reagierte darin auf die Kritik des Bundesrates. Während die Regierung beim umstrittenen Kostendeckel Prüfbereitschaft signalisiert, lehnt sie ein staatlich organisiertes Standardprodukt klar ab. Im Zentrum steht das geplante „Standarddepot“ – ein einfach strukturiertes, steuerlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt mit einer vorgesehenen Kostenobergrenze von 1,5 Prozent pro Jahr.

Smiths Group treibt Milliarden-Rückkauf voran – Portfolio-Umbau finanziert Kapitalrückführung

Der britische Industriekonzern Smiths Group setzt seine milliardenschwere Kapitalrückführung konsequent fort. Allein am 11. Februar kaufte das Unternehmen über 149.000 eigene Aktien zurück und annullierte sie unmittelbar. Die Maßnahme ist Teil eines einjährigen Rückkaufprogramms im Volumen von einer Milliarde Pfund – finanziert maßgeblich durch strategische Vermögensverkäufe.

Palantir unter Druck: Michael Burry sieht fairen Wert bei 46 Dollar

Die Aktie von Palantir Technologies bleibt volatil – und bekommt nun prominente Gegenwinde. Ausgerechnet Michael Burry, bekannt durch „The Big Short“, legt eine neue, detaillierte Bären-These vor. Sein zentrales Argument: Die Bewertung des KI-Softwareunternehmens stehe in keinem Verhältnis zur finanziellen Realität. Burrys kalkulierter fairer Wert liegt bei rund 46 US-Dollar je Aktie – deutlich unter den aktuellen Markterwartungen.

Epsteins Milliarden-Route: Wie die Deutsche Bank Reputationsrisiken verdrängte – und Superreiche gewinnen wollte

Die „Epstein-Akten“ werfen ein grelles Licht auf ein altes Problem im Wealth Management: Wenn der Zugang zu Superreichen zum Geschäftsmodell wird, geraten Compliance-Standards unter Druck. Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung zeigen, wie die Deutsche Bank den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein offenbar als Türöffner zu Milliardären betrachtete, Warnsignale lange ignorierte – und intern dennoch Jubel über neue Einlagen dokumentiert ist. Für die Bank ist es ein Lehrstück über Fehlanreize, Kultur und Kontrollversagen.

Maschinenbau im Rückwärtsgang: 22.000 Stellen weg – und 2026 droht weiterer Abbau

Deutschlands Maschinen- und Anlagenbau verliert weiter an Substanz. Ende 2025 waren in der Branche gut eine Million Menschen beschäftigt – rund 22.000 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von 2,2 Prozent. Für 2026 zeichnet sich keine schnelle Trendwende ab. Nach Angaben des VDMA planen aktuell mehr Unternehmen Stellenabbau als -aufbau. Der Beschäftigungsrückgang dürfte sich daher fortsetzen.

Moderna übertrifft Erwartungen – doch der eigentliche Test kommt erst 2026

Der US-Biotechkonzern Moderna hat im vierten Quartal beim Umsatz positiv überrascht. Mit Erlösen von 678 Millionen US-Dollar übertraf das Unternehmen die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 626 Millionen Dollar deutlich. Die Reaktion an der Börse dürfte dennoch differenziert ausfallen. Denn strukturell bleibt das Unternehmen in einer Transformationsphase.

Tödliche Gewalt in Lyon: Frankreich fürchtet politische Eskalation

Frankreich steht unter Spannung. Nach dem gewaltsamen Tod eines 23-jährigen Aktivisten der rechtsextremen Identitären Bewegung in Lyon wächst die Sorge vor Vergeltungsaktionen und einer weiteren politischen Radikalisierung. Präsident Emmanuel Macron appellierte öffentlich an „Ruhe, Zurückhaltung und Respekt“ – ein Signal in einer Lage, die weit über einen einzelnen Gewaltakt hinausweist.

Milliarden für Moskau: EU importiert weiter russisches LNG – trotz Ausstiegsbeschluss

Trotz politischer Entkopplung und beschlossener Ausstiegsstrategie fließen weiterhin Milliarden aus Europa nach Russland. Im Jahr 2025 importierte die EU russisches Flüssigerdgas (LNG) im Wert von rund 7,4 Milliarden Euro – nur leicht weniger als 2024 mit etwa 7,6 Milliarden Euro. Das geht aus Daten von Eurostat hervor. Ein vollständiges Importverbot tritt erst im November 2027 in Kraft.

Waymo bittet DoorDash-Kuriere um Hilfe: Wenn Robotaxis an banalen Alltagsproblemen scheitern

Autonome Fahrzeuge gelten als Hightech-Vorboten einer neuen Mobilitätsära. Doch ausgerechnet ein banales Alltagsproblem sorgt nun für pragmatische Lösungen: Die Google-Mutter Alphabet lässt über ihre Tochter Waymo in Atlanta DoorDash-Kuriere Türen von Robotaxis schließen, die Fahrgäste offen gelassen haben.

Rheinmetall bereitet Abschied vom Auto-Geschäft vor – Drei Jahre Schutz für Beschäftigte

Der Düsseldorfer DAX-Konzern Rheinmetall treibt die Abspaltung seines schwächelnden Autozuliefergeschäfts weiter voran. Mit einer nun vereinbarten Übergangsregelung für die Beschäftigten stellt das Unternehmen die letzten arbeitsrechtlichen Weichen für den Verkauf der Sparte „Power Systems“.

VW verfehlt Kostenziele: Zwei Werke stehen vor der Bewährungsprobe

Der Sparkurs bei Volkswagen zeigt Wirkung – aber nicht schnell genug. Alle deutschen Pkw-Werke blieben 2025 hinter den internen Fabrikkostenzielen zurück. Besonders zwei Standorte geraten strategisch unter Druck: Emden und Zwickau. Bis Ende 2026 entscheidet sich, ob sie dauerhaft Teil der Konzernarchitektur bleiben.

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