Distributed Ledger
Definition und Erklärung
Die besten Investoren setzen auf Eulerpool
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Distributed Ledger: Ein verteiltes Ledger ist eine Datenbank, die von mehreren Parteien gleichzeitig kontrolliert und verwaltet wird. Im Gegensatz zu einer zentralisierten Datenbank wird die Kontrolle über die Daten und deren Anpassung nicht auf eine zentrale Stelle übertragen, sondern verteilt sich auf alle an dem Netzwerk beteiligten Parteien. Verteilte Ledger werden in der Regel von dezentralisierten Technologien wie der Blockchain-Technologie unterstützt. Die Blockchain ermöglicht die Erstellung und Verwaltung von verteilten Ledgern, indem sie Transaktionen in Blöcken bündelt und sie in der gesamten Datenbank repliziert. Ein verteiltes Ledger bietet viele Vorteile im Vergleich zu einer herkömmlichen zentralisierten Datenbank. Da das Ledger von allen an dem Netzwerk beteiligten Parteien überwacht und validiert wird, ist es weitaus sicherer und weniger anfällig für Betrug oder Manipulation. Durch die Verteilung der Kontrolle über die Daten wird auch die Möglichkeit von Datenverlusten oder Ausfällen stark verringert. Darüber hinaus ermöglicht ein verteiltes Ledger auch eine höhere Transparenz und eine schnellere Abwicklung von Transaktionen. Durch die Verteilung der Kontrolle können alle an dem Netzwerk beteiligten Parteien den Fortschritt von Transaktionen in Echtzeit überwachen und verfolgen. Insgesamt bietet ein verteiltes Ledger eine leistungsstarke und effiziente Möglichkeit, Daten in einem dezentralisierten und sicheren Umfeld zu speichern und zu verwalten. Mit der wachsenden Bedeutung von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wird die Verwendung von verteilten Ledgern in einer Vielzahl von Branchen immer beliebter. Die Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir mit Daten umgehen, grundlegend zu verändern.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Distributed Ledger
Was bedeutet Distributed Ledger?
Ein verteiltes Ledger ist eine Datenbank, die von mehreren Parteien gleichzeitig kontrolliert und verwaltet wird. Im Gegensatz zu einer zentralisierten Datenbank wird die Kontrolle über die Daten und deren Anpassung nicht auf eine zentrale Stelle übertragen, sondern verteilt sich auf alle an dem Netzwerk beteiligten Parteien.
Wie wird Distributed Ledger beim Investieren verwendet?
„Distributed Ledger“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Distributed Ledger in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Distributed Ledger“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Distributed Ledger?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Distributed Ledger“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Distributed Ledger?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Distributed Ledger“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon
Preisgarantie
Die Preisgarantie ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen einem Verkäufer und einem Kunden, bei der der Verkäufer zusichert, für eine bestimmte Zeitspanne den Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung stabil...
Leistungszeit
Leistungszeit ist ein Begriff, der in den Finanzmärkten verwendet wird, um den Zeitraum zu beschreiben, über den eine bestimmte Leistung oder eine vertragliche Verpflichtung erfüllt werden muss. Im Rahmen von...
Lieferbindung
Lieferbindung ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Wertpapierleihe-Geschäften verwendet wird. Bei der Wertpapierleihe handelt es sich um eine Transaktion, bei der ein Wertpapierbesitzer (Leiher) ein Wertpapier vorübergehend an einen...
Quasiboom
Definition of "Quasiboom": Der Begriff "Quasiboom" bezieht sich auf einen marktweiten Aufschwung oder eine übermäßige Zunahme der Handelsaktivitäten in einem bestimmten Anlagebereich, der sich jedoch als vorübergehend und nicht nachhaltig erweisen...
Schwarzer Freitag
Der Begriff "Schwarzer Freitag" bezieht sich auf einen historischen Börsencrash, der sich am 24. Oktober 1929 ereignete und als Auslöser der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gilt. Dieser Tag markiert den...
Kostenunterdeckung
Kostenunterdeckung ist ein finanzieller Begriff, der in der Welt der Kapitalmärkte von großer Bedeutung ist. Es bezieht sich auf die Situation, in der die Kosten einer bestimmten Aktivität oder Investition...
Delivered Duty Unpaid
Delivered Duty Unpaid (DDU) - Geliefert unverzollt Delivered Duty Unpaid (DDU) bezieht sich auf eine Handelsbedingung, bei der der Verkäufer die Kosten und Verantwortlichkeit für die Lieferung der Ware bis zum...
Haushaltsgerade
Haushaltsgerade - Definition und Bedeutung Die Haushaltsgerade ist ein Begriff aus der Makroökonomie und beschreibt eine lineare Gleichung, die das Gleichgewicht zwischen Einkommen und Konsum in einer Volkswirtschaft darstellt. Sie ist...
Multicomputer System
Multicomputer System (Multicomputer-System) Ein Multicomputer-System bezieht sich auf eine Art von Computernetzwerk, das aus mehreren miteinander verbundenen Computern besteht, die parallel und kooperativ arbeiten, um bestimmte rechenintensive Aufgaben zu bewältigen. Dieses...
Kontingenztheorie der Führung
Die Kontingenztheorie der Führung ist ein maßgeblicher Ansatz in der Organisations- und Managementforschung, der sich mit der Art und Weise befasst, wie Führungskräfte auf verschiedene Situationen reagieren sollten. Der Grundgedanke...

