Clearing

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Clearing: Clearing, oder auch Clearing House genannt, bezieht sich auf einen wesentlichen Bestandteil des Finanzsystems. Es handelt sich dabei um einen Prozess, bei dem Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern von Finanzinstrumenten abgewickelt werden. Clearing zielt darauf ab, den Handel transparenter und sicherer zu gestalten, indem es die Verpflichtungen der Vertragsparteien zentralisiert und überwacht. In erster Linie fungiert das Clearing House als Vermittler zwischen den Handelsteilnehmern und garantiert die Erfüllung der Transaktionen. Wenn ein Käufer und ein Verkäufer eine Vereinbarung treffen, übergibt der Käufer das Geld oder die Wertpapiere an das Clearing House, während der Verkäufer die Wertpapiere oder das Geld an das Clearing House weiterleitet. Dies gewährleistet, dass sowohl der Käufer als auch der Verkäufer vertragsgemäß ihre Verpflichtungen erfüllen. Ein weiterer entscheidender Aspekt des Clearings ist die Verrechnung (Settlement) der Transaktionen. Die Verrechnung beinhaltet die tatsächliche Übertragung von Wertpapieren und Geld zwischen den Handelsteilnehmern. Das Clearing House stellt sicher, dass alle Parteien die vereinbarten Wertpapiere und Geldbeträge zum festgelegten Zeitpunkt erhalten. Dadurch wird das Ausfallrisiko reduziert und der Handel insgesamt effizienter gestaltet. Durch das Clearing werden auch Risiken minimiert, die durch Kredit- oder Gegenparteiausfall entstehen können. Das Clearing House agiert als Garant für die Erfüllung der Transaktionen und überwacht die Einhaltung der festgelegten Regeln und Vorschriften. Es führt auch umfangreiche Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen durch, um Marktmissbrauch und Manipulationen zu verhindern. Darüber hinaus bietet das Clearing House auch verschiedene Dienstleistungen wie Wertpapierleihe, Margin- und Collateral-Management sowie Risikomanagement an. Es berechnet und verwaltet Margin-Anforderungen, um sicherzustellen, dass die Handelsteilnehmer über ausreichendes Kapital verfügen, um ihre Risiken abzudecken. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Clearing eine unverzichtbare Funktion in den Kapitalmärkten ist. Es gewährleistet die Abwicklung von Transaktionen, minimiert Risiken und trägt zur Stabilität und Effizienz der Finanzmärkte bei. Das Clearing House agiert als zentraler Akteur und bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen den Handelsteilnehmern, um den Handel reibungslos und transparent zu gestalten. Als führende Website für Finanzmarktforschung und -nachrichten bietet Eulerpool.com eine umfassende Definition und Erklärung des Begriffs "Clearing". Hier finden Investoren und Finanzprofis hochwertige Informationen, um ihr Verständnis der Finanzmärkte zu erweitern und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ausführliche Definition

Clearing, oder auch Clearing House genannt, bezieht sich auf einen wesentlichen Bestandteil des Finanzsystems. Es handelt sich dabei um einen Prozess, bei dem Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern von Finanzinstrumenten abgewickelt werden. Clearing zielt darauf ab, den Handel transparenter und sicherer zu gestalten, indem es die Verpflichtungen der Vertragsparteien zentralisiert und überwacht. In erster Linie fungiert das Clearing House als Vermittler zwischen den Handelsteilnehmern und garantiert die Erfüllung der Transaktionen. Wenn ein Käufer und ein Verkäufer eine Vereinbarung treffen, übergibt der Käufer das Geld oder die Wertpapiere an das Clearing House, während der Verkäufer die Wertpapiere oder das Geld an das Clearing House weiterleitet. Dies gewährleistet, dass sowohl der Käufer als auch der Verkäufer vertragsgemäß ihre Verpflichtungen erfüllen. Ein weiterer entscheidender Aspekt des Clearings ist die Verrechnung (Settlement) der Transaktionen. Die Verrechnung beinhaltet die tatsächliche Übertragung von Wertpapieren und Geld zwischen den Handelsteilnehmern. Das Clearing House stellt sicher, dass alle Parteien die vereinbarten Wertpapiere und Geldbeträge zum festgelegten Zeitpunkt erhalten. Dadurch wird das Ausfallrisiko reduziert und der Handel insgesamt effizienter gestaltet. Durch das Clearing werden auch Risiken minimiert, die durch Kredit- oder Gegenparteiausfall entstehen können. Das Clearing House agiert als Garant für die Erfüllung der Transaktionen und überwacht die Einhaltung der festgelegten Regeln und Vorschriften. Es führt auch umfangreiche Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen durch, um Marktmissbrauch und Manipulationen zu verhindern. Darüber hinaus bietet das Clearing House auch verschiedene Dienstleistungen wie Wertpapierleihe, Margin- und Collateral-Management sowie Risikomanagement an. Es berechnet und verwaltet Margin-Anforderungen, um sicherzustellen, dass die Handelsteilnehmer über ausreichendes Kapital verfügen, um ihre Risiken abzudecken. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Clearing eine unverzichtbare Funktion in den Kapitalmärkten ist. Es gewährleistet die Abwicklung von Transaktionen, minimiert Risiken und trägt zur Stabilität und Effizienz der Finanzmärkte bei. Das Clearing House agiert als zentraler Akteur und bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen den Handelsteilnehmern, um den Handel reibungslos und transparent zu gestalten. Als führende Website für Finanzmarktforschung und -nachrichten bietet Eulerpool.com eine umfassende Definition und Erklärung des Begriffs "Clearing". Hier finden Investoren und Finanzprofis hochwertige Informationen, um ihr Verständnis der Finanzmärkte zu erweitern und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Häufig gestellte Fragen zu Clearing

Was bedeutet Clearing?

Clearing, oder auch Clearing House genannt, bezieht sich auf einen wesentlichen Bestandteil des Finanzsystems. Es handelt sich dabei um einen Prozess, bei dem Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern von Finanzinstrumenten abgewickelt werden.

Wie wird Clearing beim Investieren verwendet?

„Clearing“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Clearing in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Clearing“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Clearing?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Clearing“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Clearing?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Clearing“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Gruppenbedürfnis

Gruppenbedürfnis ist ein Begriff, der in der Finanzwelt verwendet wird, um das kollektive Begehren oder die kollektiven Bedürfnisse einer bestimmten Investorengruppe zu beschreiben. Diese Gruppe kann aus institutionellen Investoren, wie...

Attentismus

Attentismus ist eine Anlagestrategie, bei der ein Investor eine abwartende Haltung einnimmt und sich aufgrund von Unsicherheiten oder erwarteten Preisschwankungen nicht aktiv am Markt beteiligt. Dieser Begriff wird häufig in...

elektronischer Bundesanzeiger

Definition: Der "elektronische Bundesanzeiger" ist eine bedeutende deutsche Plattform für rechtliche und wirtschaftliche Veröffentlichungen von Unternehmen und Behörden. Als offizielles Publikationsorgan fungiert der elektronische Bundesanzeiger als zentrale Informationsquelle für Wirtschaftsakteure...

Kreditprolongation

Die Kreditprolongation ist ein Prozess, bei dem die Laufzeit eines bestehenden Kredits verlängert wird. Dies geschieht, wenn der Kreditnehmer Schwierigkeiten hat, den ursprünglichen Kredit gemäß den vereinbarten Bedingungen zurückzuzahlen. Eine...

CN

"CN" steht für "China" und bezieht sich auf den chinesischen Markt für Kapitalanlagen. China ist eine der größten Volkswirtschaften der Welt und hat sich zu einem wichtigen Ziel für internationale...

Leontief-Lerner-Wohlfahrtsfunktion

Die Leontief-Lerner-Wohlfahrtsfunktion ist ein ökonometrisches Konzept, das zur Messung des Wohlfahrtsniveaus einer Volkswirtschaft verwendet wird. Sie basiert auf der Annahme, dass die Produktion und der Konsum in einer Volkswirtschaft von...

Tauschgeschäft

Tauschgeschäft: Eine erweiterte Perspektive auf den Handel Ein Tauschgeschäft, auch bekannt als "Swap", ist eine Art von derivativem Finanzinstrument, das den Austausch von Vermögenswerten oder Zahlungsströmen zwischen zwei Parteien ermöglicht. Diese...

Nachfrageüberhang

Nachfrageüberhang ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten, insbesondere im Bereich der Aktien, Anleihen, Kredite, Geldmärkte und Kryptowährungen, weit verbreitet ist. Dieser Begriff beschreibt die Situation, in der die Nachfrage...

Arbeitszeitmodelle

Arbeitszeitmodelle sind die verschiedenen Methoden oder Pläne, nach denen die Arbeitszeit eines Arbeitnehmers organisiert und festgelegt wird. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der Optimierung der Arbeitsabläufe und der Balance...

Plug-in

Definition: Ein Plug-in ist eine Erweiterung oder Zusatzfunktion für eine Software oder Plattform, die bestimmte Funktionen hinzufügt, um die Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Im Bereich der Kapitalmärkte bezieht sich das...