Retrozessionär
Definition und Erklärung
Die besten Investoren setzen auf Eulerpool
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Retrozessionär: Ein Retrozessionär ist eine Person oder eine Organisation, die eine Retrozession erhält. Bei Retrozessionen handelt es sich um Provisionen, die von Anlagefonds an Dritte, wie beispielsweise Vermittler, Vertriebspartner oder Finanzintermediäre, gezahlt werden. Diese Provisionen werden als Gegenleistung für die Verwaltung und den Vertrieb von Fondsanteilen gewährt. Retrozessionen sind eine gängige Praxis in der Finanzindustrie und dienen dazu, den Vertrieb von Investmentfonds zu fördern. Retrozessionäre können auf verschiedene Arten vergütet werden, abhängig von ihrem Engagement und den Vereinbarungen mit den Investmentfonds. Die Retrozessionen können in Form einer festen Gebühr, eines Prozentsatzes des verwalteten Vermögens, eines erfolgsabhängigen Bonus oder einer Kombination dieser Vergütungsmodelle erfolgen. Die Rolle der Retrozessionäre kann von einzelnen Finanzberatern bis hin zu großen Finanzinstituten variieren, die als Distributionsplattformen für Investmentfonds dienen. Diese Retrozessionäre spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung von Anlagefonds und fungieren als Vermittler zwischen den Fonds und den Investoren. Sie bieten Dienstleistungen wie Marktanalyse, Vertriebsunterstützung, Kundenservice und Informationsbereitstellung für die Investoren an. Es ist wichtig anzumerken, dass Retrozessionen auch potenzielle Interessenkonflikte mit sich bringen können. Da Retrozessionäre Provisionen für den Vertrieb von Fondsanteilen erhalten, könnte dies ihre Unabhängigkeit beeinträchtigen und dazu führen, dass sie bestimmte Fonds im Vergleich zu anderen bevorzugen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wurden in einigen Ländern Regulierungen eingeführt, die eine Transparenz der Retrozessionen fordern oder bestimmte Arten von Retrozessionen verbieten. Insgesamt spielen Retrozessionäre eine wichtige Rolle in der Vertriebskette von Investmentfonds, indem sie den Vertrieb und die Verwaltung der Fondsanteile erleichtern. Ihre Vergütung basiert auf Vereinbarungen mit den Investmentfonds und kann je nach Art der erbrachten Dienstleistungen variieren.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Retrozessionär
Was bedeutet Retrozessionär?
Ein Retrozessionär ist eine Person oder eine Organisation, die eine Retrozession erhält. Bei Retrozessionen handelt es sich um Provisionen, die von Anlagefonds an Dritte, wie beispielsweise Vermittler, Vertriebspartner oder Finanzintermediäre, gezahlt werden.
Wie wird Retrozessionär beim Investieren verwendet?
„Retrozessionär“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Retrozessionär in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Retrozessionär“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Retrozessionär?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Retrozessionär“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Retrozessionär?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Retrozessionär“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon
Totalmodelle offener Volkswirtschaften, Nachfrageseite
Totalmodelle offener Volkswirtschaften, Nachfrageseite beziehen sich auf ökonometrische Modelle, die verwendet werden, um das Gesamtverhalten der Wirtschaft einer offenen Volkswirtschaft auf der Nachfrageseite zu analysieren. Diese Modelle erfassen und quantifizieren...
Return on Assets
Die Kennzahl "Return on Assets" (ROA) ist eine der am häufigsten verwendeten Renditemessungen für Unternehmen. Sie gibt an, wie viel netto jede Einheit des in einem Unternehmen eingesetzten Kapitals generiert....
Verzollungsmaßstäbe
Verzollungsmaßstäbe sind eine Reihe von Kriterien und Regeln, die von Behörden festgelegt werden, um den Zollwert von importierten oder exportierten Waren zu bestimmen. Diese Maßstäbe werden angewendet, um sicherzustellen, dass...
Unfähigkeit
Unfähigkeit bezieht sich in den Kapitalmärkten auf die beklagenswerte Situation, in der ein Kreditnehmer oder eine Schuldnerpartei nicht in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Dieser Zustand kann...
Internetökonomie
Die Internetökonomie bezeichnet das wachsende Wirtschaftssegment, das sich auf die Nutzung des Internets und digitaler Technologien konzentriert, um Geschäftsmodelle zu entwickeln, zu betreiben und zu optimieren. Sie umfasst alle wirtschaftlichen...
güterwirtschaftliche Außenwirtschaftstheorie
Die "güterwirtschaftliche Außenwirtschaftstheorie" ist ein Begriff aus der Volkswirtschaftslehre, der sich mit dem internationalen Handel von Gütern und Dienstleistungen befasst. Diese Theorie analysiert die Interaktion zwischen verschiedenen Volkswirtschaften und untersucht...
technologischer Umweltschutz
Definition: Technologischer Umweltschutz Der Begriff "technologischer Umweltschutz" bezieht sich auf den Einsatz von fortschrittlichen Technologien und Innovationslösungen im Bestreben, die Umweltauswirkungen von Industrie-, Produktions- und Infrastrukturaktivitäten zu minimieren. Unternehmen, die technologischen...
Kernbrennstoffsteuer
Kernbrennstoffsteuer ist eine spezifische Form der Energiesteuer, die in Deutschland erhoben wird und auf den Einsatz von Kernbrennstoffen in Kernkraftwerken abzielt. Diese Steuer wurde 2011 eingeführt, um einen Beitrag zur...
Dienstleistungen
"Dienstleistungen" is a German term that refers to services in the realm of capital markets. Within the context of investments, it encompasses a broad range of non-material activities provided by...
Goldene Regel
Die Goldene Regel ist ein grundlegendes Prinzip der Investitionen in den Kapitalmärkten. Sie besagt, dass man bei Investitionsentscheidungen stets den Grundsatz befolgen sollte, andere so zu behandeln, wie man selbst...

