Miller
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Miller: Der Begriff "Miller" im Finanzwesen bezieht sich auf eine Investmentstrategie, die von dem bekannten US-amerikanischen Fondsmanager Bill Miller geprägt wurde. Miller wird oft als einer der erfolgreichsten Value-Investoren seiner Generation angesehen und wurde insbesondere für seine herausragende Performance beim Management des Legg Mason Value Trust Fonds bekannt. Durch seine innovativen Ansätze und seine Fähigkeit, unterbewertete Aktien zu identifizieren, erlangte er große Anerkennung in der Investmentgemeinschaft. Die Miller-Strategie basiert auf der Idee, dass man durch die Investition in unterbewertete Aktien langfristigen Erfolg erzielen kann. Miller vertritt die Ansicht, dass der Marktrendite überschätzt und die Bewertung von einzelnen Unternehmen häufig falsch eingeschätzt wird. Daher sucht er aktiv nach Unternehmen, deren Aktienkurse unter ihrem tatsächlichen Wert gehandelt werden. Durch den Kauf dieser unterbewerteten Aktien und deren anschließende Wertsteigerung profitieren die Anleger von dem Potenzial für eine überdurchschnittliche Rendite. Die Miller-Strategie zeichnet sich durch eine umfassende Fundamentalanalyse aus. Dabei werden Faktoren wie das Gewinnwachstum, die finanzielle Stabilität, die Wettbewerbsposition und die Bewertung eines Unternehmens berücksichtigt. Miller legt großen Wert auf gründliche Recherchen und hat einen langfristigen Anlagehorizont. Dies bedeutet, dass er sich nicht von kurzfristigen Marktschwankungen beeinflussen lässt und auf eine Investition nur dann verzichtet, wenn die Bewertung des Unternehmens nicht seinen Erwartungen entspricht. Die Miller-Strategie hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen, da sie Anlegern ermöglicht, von unterbewerteten Aktien zu profitieren und langfristig positive Ergebnisse zu erzielen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jede Anlagestrategie mit Risiken verbunden ist und dass vergangene Erfolge keine Garantie für zukünftige Gewinne darstellen. Als Teil der Eulerpool.com Glossar-Bibliothek bieten wir Ihnen eine umfangreiche Sammlung von Investmentbegriffen und Fachtermini aus den Bereichen Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Unser Glossar wird regelmäßig aktualisiert, um sicherzustellen, dass Sie stets über die neuesten Finanzbegriffe informiert sind. Unsere Expertenteams arbeiten hart daran, sicherzustellen, dass unsere Definitionen präzise, leicht verständlich und praxisnah sind. Besuchen Sie Eulerpool.com, um auf unser Glossar zuzugreifen und Ihr Wissen über die Finanzmärkte zu erweitern. Egal, ob Sie ein erfahrener Investor sind oder gerade erst anfangen, wir sind hier, um Ihnen zu helfen, die komplexen Begriffe des Kapitalmarktes zu verstehen und fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Miller
Was bedeutet Miller?
Der Begriff "Miller" im Finanzwesen bezieht sich auf eine Investmentstrategie, die von dem bekannten US-amerikanischen Fondsmanager Bill Miller geprägt wurde. Miller wird oft als einer der erfolgreichsten Value-Investoren seiner Generation angesehen und wurde insbesondere für seine herausragende Performance beim Management des Legg Mason Value Trust Fonds bekannt.
Wie wird Miller beim Investieren verwendet?
„Miller“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Miller in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Miller“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Miller?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Miller“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Miller?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Miller“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon
Energiepolitik
Die Energiepolitik bezieht sich auf die Strategien, Maßnahmen und Entscheidungen einer Regierung oder Organisation in Bezug auf die Energieversorgung, -nutzung und -sicherheit. Sie dient dazu, die Weichen für eine nachhaltige...
Committee on Accounting Procedure (CAP)
Das Committee on Accounting Procedure (CAP) war ein Gremium, das von 1938 bis 1959 existierte und für die Entwicklung von Rechnungslegungsstandards in den Vereinigten Staaten zuständig war. Das CAP wurde...
NYSE
NYSE ist die Abkürzung für die New York Stock Exchange, die älteste und wahrscheinlich bekannteste Börse der Welt. Sie wurde 1792 von 24 Brokern unter dem Buttonwood Agreement gegründet und...
Bankprüfer
Der Begriff "Bankprüfer" bezieht sich auf Fachleute, die für die Überwachung der Einhaltung von Bankenregulierungen und -richtlinien verantwortlich sind. Diese Experten sollen sicherstellen, dass Banken ihren Kunden sichere und zuverlässige...
Baubehörden
Baubehörden: Eine professionelle Definition eines Begriffs Baubehörden sind staatliche Institutionen, die in Deutschland für die Regulierung und Kontrolle von Bauprojekten zuständig sind. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der...
Berufsbildungssystem
Das Berufsbildungssystem ist ein integraler Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft und spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung hoch qualifizierter Arbeitskräfte. Es bezeichnet eine spezifische Form der Aus- und Weiterbildung, die...
Division
Division – Definition im Bereich der Kapitalmärkte Eine Division bezieht sich im Bereich der Kapitalmärkte auf die Aufteilung oder Segmentierung eines Unternehmens in eigenständige Geschäftsbereiche, um eine verbesserte Steuerung, Überwachung und...
Index der Einzelhandelspreise (EHPI)
Der Index der Einzelhandelspreise (EHPI) ist ein wichtiges Instrument zur Messung und Analyse der Preisentwicklung im Einzelhandel. Er wird verwendet, um Veränderungen der Preise für Konsumgüter und Dienstleistungen in einer...
Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist eine unabhängige Aufsichtsbehörde in Deutschland, die für die Regulierung von Medienerzeugnissen zuständig ist, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen. Ihre Hauptaufgabe besteht...
Sozialgeld
"Sozialgeld" ist ein Begriff aus dem deutschen Sozialsystem und bezieht sich auf eine staatliche Leistung, die einkommensschwachen Menschen zur Sicherung des Existenzminimums gewährt wird. Es handelt sich dabei um Geldleistungen,...

