Metageschäft
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Metageschäft: Das Metageschäft, auch bekannt als "Kalendergeschäft" oder "Terminhandel", ist ein Begriff aus dem Bereich der Finanzmärkte, insbesondere im Zusammenhang mit Aktien und Derivaten. Es bezieht sich auf eine Transaktion, bei der der Handel bzw. die Ausführung des Geschäfts zu einem zukünftigen Zeitpunkt stattfindet. Im Gegensatz dazu bezieht sich das Effektengeschäft auf den Handel mit Wertpapieren, der sofort abgeschlossen wird. Im Metageschäft treffen zwei Parteien eine Vereinbarung, um ein bestimmtes Wertpapier oder einen Basiswert zu einem vorab festgelegten Preis und Zeitpunkt in der Zukunft zu handeln. Dies ermöglicht den Investoren, ihre Positionen abzusichern oder spekulative Wetten auf zukünftige Kursbewegungen einzugehen. Typischerweise wird eine solche Vereinbarung in Form eines Terminkontrakts oder eines Optionskontrakts abgeschlossen. Ein Terminkontrakt im Metageschäft verpflichtet die Parteien zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten Vermögenswerts zum vereinbarten Preis (dem "Futures-Preis") zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt (dem "Verfallstag"). Der Futures-Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt und spiegelt die erwarteten zukünftigen Marktpreise wider. Der Verfallstag, auch als Fälligkeitstermin bezeichnet, ist der Tag, an dem das Geschäft abgeschlossen wird und die tatsächliche Lieferung oder Abwicklung des Vermögenswerts stattfindet. Im Gegensatz dazu gibt es im Metageschäft auch Optionskontrakte, die dem Käufer das Recht, aber nicht die Verpflichtung, geben, einen bestimmten Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Der Verkäufer dieser Option verpflichtet sich, den Vermögenswert zu liefern (Call-Option) oder anzunehmen (Put-Option), wenn der Käufer dies wünscht. Optionskontrakte bieten den Investoren Flexibilität und ermöglichen es ihnen, potenzielle Gewinne zu maximieren oder Verluste zu begrenzen. Das Metageschäft ist ein wichtiger Bestandteil der Finanzmärkte, da es Investoren die Möglichkeit bietet, Risiken zu managen und Marktchancen zu nutzen. Es wird von institutionellen Anlegern, Hedgefonds, Investmentbanken und anderen professionellen Marktteilnehmern aktiv genutzt. Auf Eulerpool.com, der führenden Website für Aktienanalysen und Finanznachrichten, finden Sie detaillierte Informationen und Analysen zu Metageschäften sowie zu anderen wichtigen Investmentthemen. Unser umfassendes Glossar bietet Ihnen eine vielfältige Sammlung von Definitionen und Erläuterungen von Begriffen aus den Bereichen Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Über unser benutzerfreundliches Suchfeld können Sie schnell und einfach auf die gewünschten Informationen zugreifen. Kommen Sie zu Eulerpool.com und erweitern Sie Ihr Finanzwissen!
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Metageschäft
Was bedeutet Metageschäft?
Das Metageschäft, auch bekannt als "Kalendergeschäft" oder "Terminhandel", ist ein Begriff aus dem Bereich der Finanzmärkte, insbesondere im Zusammenhang mit Aktien und Derivaten. Es bezieht sich auf eine Transaktion, bei der der Handel bzw.
Wie wird Metageschäft beim Investieren verwendet?
„Metageschäft“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Metageschäft in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Metageschäft“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Metageschäft?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Metageschäft“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Metageschäft?
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