LM-Test

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

LM-Test: Der LM-Test, auch bekannt als Lagrange Multiplikator Test, ist eine statistische Methode zur Überprüfung von Hypothesen in ökonometrischen Modellen. Er wird verwendet, um die Gültigkeit einer Einschränkung oder Annahme zu testen, die möglicherweise in einem Modell vorliegt. Dieser Test ist in der Finanzanalyse und Portfolio-Management-Forschung besonders relevant, da er eine Möglichkeit bietet, die Parameter eines Modells und ihre statistische Signifikanz zu bewerten. Um den LM-Test durchzuführen, wird zuerst ein sogenanntes Nullmodell geschätzt, das die eingeschränkte Version des Modells repräsentiert. Dann wird das Modell erweitert, indem die Einschränkung aufgehoben wird, und die erweiterte Version wird ebenfalls geschätzt. Der LM-Test berechnet dann den Unterschied zwischen den guten Anpassungen beider Modelle und bewertet, ob dieser Unterschied statistisch signifikant ist. Der LM-Test basiert auf der Annahme, dass die Residuen oder Fehlerterme in beiden Modellen unabhängig und normalverteilt sind. Es wird auch angenommen, dass das Nullmodell korrekt spezifiziert ist. Der Test vergleicht die Abweichungen beider Modelle und berechnet eine Teststatistik, die der Chi-Quadrat-Verteilung folgt. Durch Vergleich der Teststatistik mit einem kritischen Wert kann entschieden werden, ob die eingeschränkte Version des Modells verworfen werden kann. In der Finanzanalyse kann der LM-Test beispielsweise verwendet werden, um die Gültigkeit von Einschränkungen in CAPM-Modellen (Capital Asset Pricing Model) oder Arbitrage Pricing-Theorien zu untersuchen. Es ermöglicht auch die Bewertung von linearen und nicht-linearen Beziehungen zwischen Finanzvariablen. Der LM-Test ist ein wichtiges Instrument, um die Leistung und Genauigkeit ökonometrischer Modelle zu bewerten und sicherzustellen, dass diese den Anforderungen der Finanzmärkte entsprechen. Als führende Website für Aktienforschung und Finanznachrichten veröffentlicht Eulerpool.com umfangreiche Ressourcen und Glossare, um der Anlegercommunity Zugang zu relevanten Informationen zu bieten. Unser LM-Test-Glossareintrag enthält detaillierte Definitionen, Anwendungsbeispiele und eine klare Erklärung des Testverfahrens. Investorinnen und Investoren können unser Glossar nutzen, um ihre Kenntnisse zu erweitern, Risiken zu verstehen und fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.

Ausführliche Definition

Der LM-Test, auch bekannt als Lagrange Multiplikator Test, ist eine statistische Methode zur Überprüfung von Hypothesen in ökonometrischen Modellen. Er wird verwendet, um die Gültigkeit einer Einschränkung oder Annahme zu testen, die möglicherweise in einem Modell vorliegt. Dieser Test ist in der Finanzanalyse und Portfolio-Management-Forschung besonders relevant, da er eine Möglichkeit bietet, die Parameter eines Modells und ihre statistische Signifikanz zu bewerten. Um den LM-Test durchzuführen, wird zuerst ein sogenanntes Nullmodell geschätzt, das die eingeschränkte Version des Modells repräsentiert. Dann wird das Modell erweitert, indem die Einschränkung aufgehoben wird, und die erweiterte Version wird ebenfalls geschätzt. Der LM-Test berechnet dann den Unterschied zwischen den guten Anpassungen beider Modelle und bewertet, ob dieser Unterschied statistisch signifikant ist. Der LM-Test basiert auf der Annahme, dass die Residuen oder Fehlerterme in beiden Modellen unabhängig und normalverteilt sind. Es wird auch angenommen, dass das Nullmodell korrekt spezifiziert ist. Der Test vergleicht die Abweichungen beider Modelle und berechnet eine Teststatistik, die der Chi-Quadrat-Verteilung folgt. Durch Vergleich der Teststatistik mit einem kritischen Wert kann entschieden werden, ob die eingeschränkte Version des Modells verworfen werden kann. In der Finanzanalyse kann der LM-Test beispielsweise verwendet werden, um die Gültigkeit von Einschränkungen in CAPM-Modellen (Capital Asset Pricing Model) oder Arbitrage Pricing-Theorien zu untersuchen. Es ermöglicht auch die Bewertung von linearen und nicht-linearen Beziehungen zwischen Finanzvariablen. Der LM-Test ist ein wichtiges Instrument, um die Leistung und Genauigkeit ökonometrischer Modelle zu bewerten und sicherzustellen, dass diese den Anforderungen der Finanzmärkte entsprechen. Als führende Website für Aktienforschung und Finanznachrichten veröffentlicht Eulerpool.com umfangreiche Ressourcen und Glossare, um der Anlegercommunity Zugang zu relevanten Informationen zu bieten. Unser LM-Test-Glossareintrag enthält detaillierte Definitionen, Anwendungsbeispiele und eine klare Erklärung des Testverfahrens. Investorinnen und Investoren können unser Glossar nutzen, um ihre Kenntnisse zu erweitern, Risiken zu verstehen und fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.

Häufig gestellte Fragen zu LM-Test

Was bedeutet LM-Test?

Der LM-Test, auch bekannt als Lagrange Multiplikator Test, ist eine statistische Methode zur Überprüfung von Hypothesen in ökonometrischen Modellen. Er wird verwendet, um die Gültigkeit einer Einschränkung oder Annahme zu testen, die möglicherweise in einem Modell vorliegt.

Wie wird LM-Test beim Investieren verwendet?

„LM-Test“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich LM-Test in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „LM-Test“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei LM-Test?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „LM-Test“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit LM-Test?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „LM-Test“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Mobilitätsmanagement

Mobilitätsmanagement bezeichnet den Prozess der Planung, Organisation und Überwachung von Transport- und Verkehrsmaßnahmen, um effiziente und nachhaltige Mobilität für Menschen und Güter zu gewährleisten. Es handelt sich um einen ganzheitlichen...

Sonderkonto

Sonderkonto (engl. special account) ist ein Begriff, der im Bereich der Finanzmärkte verwendet wird, insbesondere in Bezug auf die Verwaltung von Investmentfonds. Ein Sonderkonto ist ein speziell eingerichtetes Konto, das...

Perimeter

Perimeter ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten verwendet wird und sich auf den Umfang eines bestimmten Wertpapiermarktes bezieht, der von bestimmten Regulierungsbehörden festgelegt wird. Der Perimeter definiert den Raum,...

enger Markt

Der Begriff "enger Markt" bezieht sich auf eine Marktphase in den Kapitalmärkten, in der das Angebot an Wertpapieren begrenzt ist, während die Nachfrage hoch ist. In einem engen Markt sind...

Legitimationspapiere

Legitimationspapiere sind rechtliche Dokumente, die als Nachweis für Eigentumsrechte oder Stimmrechte an einem Vermögenswert dienen. Diese Papiere spielen eine wichtige Rolle auf den Kapitalmärkten und ermöglichen es Anlegern, ihre Rechte...

Haushaltstheorie

Haushaltstheorie ist eine zentrale Komponente der ökonomischen Analyse und bezieht sich auf die Untersuchung des individuellen Verhaltens von Haushalten in Bezug auf ihre Konsum- und Sparentscheidungen. Diese Theorie betrachtet den...

Streikposten

Streikposten ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Streikaktionen und Arbeitskämpfen verwendet wird. Er bezieht sich auf diejenigen, die sich während eines Streiks vor den Eingängen von Unternehmen oder Betrieben...

Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist eine internationale Organisation, die sich der Bekämpfung des Hungers und der Verbesserung der Ernährungssicherheit weltweit widmet. Als Teil der Vereinten Nationen wurde das...

Aufgabenhierarchie

Die Aufgabenhierarchie ist ein organisatorisches Strukturierungskonzept, das die verschiedenen Ebenen der Aufgabenerfüllung in einem Unternehmen oder einer Institution darstellt. Sie bezieht sich auf die Anordnung und Abstufung von Aufgaben und...

Buchungsgebühr

Buchungsgebühr wird häufig im Zusammenhang mit Finanztransaktionen auf dem Kapitalmarkt verwendet und bezieht sich auf die Gebühr, die von einem Finanzinstitut oder einem Finanzdienstleister erhoben wird, um Buchungen oder Transaktionen...