Holschuld

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Holschuld: "Holschuld" ist ein wirtschaftlicher Begriff, der im Kontext von Kapitalmärkten verwendet wird, insbesondere im Bereich der Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen und Geldmärkte. Es bezieht sich auf eine Verpflichtung eines Schuldners, eine bestimmte Geldsumme oder eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren an einen Gläubiger zu zahlen oder zu liefern. Im Allgemeinen bezeichnet "Holschuld" eine Schuld, die es dem Gläubiger ermöglicht, die Leistung vom Schuldner aktiv einzufordern. Anders als bei einer "Bringschuld", bei der der Gläubiger die Leistung einfordern müsste, ist es bei einer "Holschuld" die Pflicht des Schuldners, aktiv auf den Gläubiger zuzugehen und die geschuldete Leistung zu erbringen. Im Kontext von Kapitalmärkten und Finanzinstrumenten bedeutet dies, dass der Schuldner (z. B. Emittent einer Anleihe) verpflichtet ist, die Zahlung (Zinsen oder Tilgung) an den Gläubiger (Investor oder Anleihegläubiger) zu leisten. Der Gläubiger muss die Zahlung nicht einfordern, sondern der Schuldner ist dafür verantwortlich, die Zahlung fristgerecht zu erbringen. Die "Holschuld" ist ein wichtiger rechtlicher und vertraglicher Aspekt in den Kapitalmärkten, da sie die Rechte und Pflichten der beteiligten Parteien definiert. Sie schafft eine klare Verpflichtung für den Schuldner, die Leistung zu erbringen, und ermöglicht es dem Gläubiger, die Erfüllung aktiv einzufordern. Insgesamt ist die "Holschuld" ein grundlegender Begriff für Investoren und Trader, da sie die Natur der Verbindlichkeiten und Zahlungsverpflichtungen auf den Kapitalmärkten beschreibt. Investoren sollten sich des Konzepts der "Holschuld" bewusst sein, um ihre Rechte und Forderungen zu schützen und effektiv zu handeln. Auf Eulerpool.com können Sie weitere Informationen finden und sich umfassend über Finanzbegriffe, Marktanalysen und aktuelle Informationen zu Aktien, Anleihen, Geldmärkten und Kryptowährungen informieren. Unsere Plattform bietet eine fundierte und umfassende Glossarsammlung, die es Investoren ermöglicht, sich in den komplexen Kapitalmärkten zurechtzufinden und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ausführliche Definition

"Holschuld" ist ein wirtschaftlicher Begriff, der im Kontext von Kapitalmärkten verwendet wird, insbesondere im Bereich der Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen und Geldmärkte. Es bezieht sich auf eine Verpflichtung eines Schuldners, eine bestimmte Geldsumme oder eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren an einen Gläubiger zu zahlen oder zu liefern. Im Allgemeinen bezeichnet "Holschuld" eine Schuld, die es dem Gläubiger ermöglicht, die Leistung vom Schuldner aktiv einzufordern. Anders als bei einer "Bringschuld", bei der der Gläubiger die Leistung einfordern müsste, ist es bei einer "Holschuld" die Pflicht des Schuldners, aktiv auf den Gläubiger zuzugehen und die geschuldete Leistung zu erbringen. Im Kontext von Kapitalmärkten und Finanzinstrumenten bedeutet dies, dass der Schuldner (z. B. Emittent einer Anleihe) verpflichtet ist, die Zahlung (Zinsen oder Tilgung) an den Gläubiger (Investor oder Anleihegläubiger) zu leisten. Der Gläubiger muss die Zahlung nicht einfordern, sondern der Schuldner ist dafür verantwortlich, die Zahlung fristgerecht zu erbringen. Die "Holschuld" ist ein wichtiger rechtlicher und vertraglicher Aspekt in den Kapitalmärkten, da sie die Rechte und Pflichten der beteiligten Parteien definiert. Sie schafft eine klare Verpflichtung für den Schuldner, die Leistung zu erbringen, und ermöglicht es dem Gläubiger, die Erfüllung aktiv einzufordern. Insgesamt ist die "Holschuld" ein grundlegender Begriff für Investoren und Trader, da sie die Natur der Verbindlichkeiten und Zahlungsverpflichtungen auf den Kapitalmärkten beschreibt. Investoren sollten sich des Konzepts der "Holschuld" bewusst sein, um ihre Rechte und Forderungen zu schützen und effektiv zu handeln. Auf Eulerpool.com können Sie weitere Informationen finden und sich umfassend über Finanzbegriffe, Marktanalysen und aktuelle Informationen zu Aktien, Anleihen, Geldmärkten und Kryptowährungen informieren. Unsere Plattform bietet eine fundierte und umfassende Glossarsammlung, die es Investoren ermöglicht, sich in den komplexen Kapitalmärkten zurechtzufinden und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Häufig gestellte Fragen zu Holschuld

Was bedeutet Holschuld?

"Holschuld" ist ein wirtschaftlicher Begriff, der im Kontext von Kapitalmärkten verwendet wird, insbesondere im Bereich der Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen und Geldmärkte. Es bezieht sich auf eine Verpflichtung eines Schuldners, eine bestimmte Geldsumme oder eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren an einen Gläubiger zu zahlen oder zu liefern.

Wie wird Holschuld beim Investieren verwendet?

„Holschuld“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Holschuld in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Holschuld“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Holschuld?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Holschuld“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Holschuld?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Holschuld“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Verbringung

Verbringung bezeichnet den Prozess des Transfers von Vermögenswerten durch einen Investitionsintermediär von einem Konto eines Wertpapierinhabers auf ein anderes, sei es innerhalb desselben Finanzinstituts oder zwischen verschiedenen Instituten. Diese Vermögenswerte...

abhanden gekommene Sachen

Abhanden gekommene Sachen ist ein Begriff aus dem Rechtswesen, der häufig im Zusammenhang mit Vermögenswerten verwendet wird, die verloren, gestohlen oder anderweitig unrechtmäßig abhandengekommen sind. Im Bereich der Kapitalmärkte bezieht...

Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Der "Pfändungs- und Überweisungsbeschluss" gehört zu den rechtlichen Instrumenten, die in Deutschland zur Durchsetzung von Forderungen eingesetzt werden. Als juristischer Terminus bezeichnet er einen Beschluss des Vollstreckungsgerichts, aufgrund dessen ein...

Präjudiz

Präjudiz ist ein Rechtsbegriff, der im Bereich des deutschen Kapitalmarkts und der finanziellen Investitionen von großer Bedeutung ist. Es bezieht sich auf ein rechtskräftiges Urteil oder eine Entscheidung einer Gerichtsinstanz,...

Transnational Corporation (TNC)

Transnationale Unternehmen (TNC) sind große, kapitalintensive Unternehmen, die über nationale Grenzen hinweg operieren und dabei Geschäftstätigkeiten in verschiedenen Ländern ausüben. Diese Unternehmen sind in der Regel multinationale Konzerne, die in...

Inhaberpapiere

Inhaberpapiere ist ein grundlegender Begriff im Bereich der Kapitalmärkte, der sich auf bestimmte Finanzinstrumente bezieht. Diese Papiere stellen ein bedeutsames Segment der Anlageklasse dar und umfassen eine Vielzahl von Wertpapieren...

Freizügigkeit

Freizügigkeit ist ein grundlegendes Konzept in der Europäischen Union (EU), das die uneingeschränkte Bewegung von Personen, Gütern, Dienstleistungen und Kapital innerhalb des EU-Binnenmarktes ermöglicht. In Bezug auf den Kapitalmarkt bezieht...

Fahrtenbuch

Glossar für Kapitalmarkt-Investoren: Definition von "Fahrtenbuch" Ein Fahrtenbuch ist ein wichtiges Instrument zur Erfassung und Aufzeichnung von privaten und geschäftlichen Fahrten. Im Zusammenhang mit Kapitalmarkt-Investitionen bezieht sich das Fahrtenbuch speziell auf...

Relevanzprinzip

Das Relevanzprinzip ist ein grundlegender Grundsatz der Rechnungslegung, der sicherstellt, dass nur relevante Informationen in den Finanzberichten eines Unternehmens erfasst und gemeldet werden. Es ist eine wesentliche Regel für die...

Pool

Ein Pool bezeichnet eine Form der Kapitalbündelung, bei der mehrere Anleger ihr Geld zusammenlegen, um gemeinsam in eine bestimmte Anlageklasse zu investieren. Das Konzept des Pools ermöglicht es einzelnen Anlegern,...