EVA

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

EVA: EVA steht für "Economic Value Added" und ist eine Finanzkennzahl, die das Wertsteigerungspotenzial eines Unternehmens misst. Es ist eine leistungsorientierte Metrik, die Investoren und Finanzanalysten dabei hilft, zu beurteilen, ob ein Unternehmen in der Lage ist, den Kapitalgeberwert zu steigern. Die EVA-Messung wird durch eine Eigenkapitalgewichtung des Gewinns eines Unternehmens ermittelt, nachdem die Kapitalkosten, einschließlich der Verzinsung des Eigenkapitals und der langfristigen Schulden, berücksichtigt wurden. Es ist wichtig anzumerken, dass die EVA-Berechnung den traditierten Rechnungslegungsgrundsätzen und den erhobenen Steuern angepasst werden kann, um ein genaueres Bild des wirtschaftlichen Mehrwerts zu erhalten. Die EVA kann als ein Maß für die Effizienz der Kapitalallokation eines Unternehmens betrachtet werden. Wenn die erzielte EVA positiv ist, bedeutet dies, dass das Unternehmen seine Kapitalkosten überschreitet und somit den Wert für die Kapitalgeber steigert. Ein negatives EVA-Ergebnis zeigt hingegen an, dass die Kapitalkosten höher sind als der Gewinn, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen den Kapitalgeberwert nicht steigert. Investoren nutzen die EVA zur Bewertung der Performance eines Unternehmens im Vergleich zu seinen Wettbewerbern. Ein Unternehmen mit einer höheren EVA im Vergleich zu anderen kann als besser in der Lage angesehen werden, Kapital effizient einzusetzen und den Kapitalgeberwert zu steigern. Die EVA kann auch in Kombination mit anderen Kennzahlen wie dem Gewinn pro Aktie, dem EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization) und dem ROI (Return on Investment) verwendet werden, um ein umfassenderes Bild der finanziellen Performance eines Unternehmens zu erhalten. Insgesamt bietet die EVA-Analyse Investoren eine Möglichkeit, den wirtschaftlichen Mehrwert eines Unternehmens zu quantifizieren und die Effizienz der Kapitalallokation zu bewerten. Durch die Integration der EVA-Berechnung in ihre Investmentstrategien können Anleger bessere Entscheidungen treffen und potenziell rentablere Investments identifizieren. Besuchen Sie Eulerpool.com, um weitere umfassende Informationen über EVA und eine Vielzahl von anderen Fachbegriffen in den Bereichen Aktien, Darlehen, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen zu erhalten. Unsere Plattform bietet Ihnen qualitativ hochwertige finanzielle Inhalte, die Ihnen helfen, informierte Investmententscheidungen zu treffen.

Ausführliche Definition

EVA steht für "Economic Value Added" und ist eine Finanzkennzahl, die das Wertsteigerungspotenzial eines Unternehmens misst. Es ist eine leistungsorientierte Metrik, die Investoren und Finanzanalysten dabei hilft, zu beurteilen, ob ein Unternehmen in der Lage ist, den Kapitalgeberwert zu steigern. Die EVA-Messung wird durch eine Eigenkapitalgewichtung des Gewinns eines Unternehmens ermittelt, nachdem die Kapitalkosten, einschließlich der Verzinsung des Eigenkapitals und der langfristigen Schulden, berücksichtigt wurden. Es ist wichtig anzumerken, dass die EVA-Berechnung den traditierten Rechnungslegungsgrundsätzen und den erhobenen Steuern angepasst werden kann, um ein genaueres Bild des wirtschaftlichen Mehrwerts zu erhalten. Die EVA kann als ein Maß für die Effizienz der Kapitalallokation eines Unternehmens betrachtet werden. Wenn die erzielte EVA positiv ist, bedeutet dies, dass das Unternehmen seine Kapitalkosten überschreitet und somit den Wert für die Kapitalgeber steigert. Ein negatives EVA-Ergebnis zeigt hingegen an, dass die Kapitalkosten höher sind als der Gewinn, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen den Kapitalgeberwert nicht steigert. Investoren nutzen die EVA zur Bewertung der Performance eines Unternehmens im Vergleich zu seinen Wettbewerbern. Ein Unternehmen mit einer höheren EVA im Vergleich zu anderen kann als besser in der Lage angesehen werden, Kapital effizient einzusetzen und den Kapitalgeberwert zu steigern. Die EVA kann auch in Kombination mit anderen Kennzahlen wie dem Gewinn pro Aktie, dem EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization) und dem ROI (Return on Investment) verwendet werden, um ein umfassenderes Bild der finanziellen Performance eines Unternehmens zu erhalten. Insgesamt bietet die EVA-Analyse Investoren eine Möglichkeit, den wirtschaftlichen Mehrwert eines Unternehmens zu quantifizieren und die Effizienz der Kapitalallokation zu bewerten. Durch die Integration der EVA-Berechnung in ihre Investmentstrategien können Anleger bessere Entscheidungen treffen und potenziell rentablere Investments identifizieren. Besuchen Sie Eulerpool.com, um weitere umfassende Informationen über EVA und eine Vielzahl von anderen Fachbegriffen in den Bereichen Aktien, Darlehen, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen zu erhalten. Unsere Plattform bietet Ihnen qualitativ hochwertige finanzielle Inhalte, die Ihnen helfen, informierte Investmententscheidungen zu treffen.

Häufig gestellte Fragen zu EVA

Was bedeutet EVA?

EVA steht für "Economic Value Added" und ist eine Finanzkennzahl, die das Wertsteigerungspotenzial eines Unternehmens misst. Es ist eine leistungsorientierte Metrik, die Investoren und Finanzanalysten dabei hilft, zu beurteilen, ob ein Unternehmen in der Lage ist, den Kapitalgeberwert zu steigern.

Wie wird EVA beim Investieren verwendet?

„EVA“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich EVA in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „EVA“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei EVA?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „EVA“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit EVA?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „EVA“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Änderungsvereinbarung

Änderungsvereinbarung ist ein Begriff, der in verschiedenen Kapitalmarkttransaktionen Anwendung findet. Im Finanzbereich werden Änderungsvereinbarungen häufig in Bezug auf Verträge, wie beispielsweise Anleihen, Darlehen und Kreditverträge, verwendet. Eine Änderungsvereinbarung ist eine...

Schlichtung

Die Schlichtung bezieht sich auf das Verfahren der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten oder Konflikten zwischen Parteien. In der Welt der Kapitalmärkte ist der Begriff Schlichtung besonders relevant, da er oft...

Anspruchsgruppen

Anspruchsgruppen (Stakeholders in English) sind entscheidende Akteure, die ein Interesse am Erfolg eines Unternehmens haben und somit einen direkten oder indirekten Einfluss auf dessen Aktivitäten ausüben können. Diese vielfältigen Gruppen...

Überschussreserve

Die Überschussreserve ist ein bedeutendes Konzept in der Kapitalmärkte und spielt insbesondere bei der Bewertung von Banken eine wesentliche Rolle. Diese Reserve, auch als Kapitalpuffer bezeichnet, bezieht sich auf den...

Präqualifikation

Präqualifikation ist ein wichtiger Begriff in den Bereichen Kapitalmärkte und Finanzierung. Es bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein potenzieller Käufer oder Investor seine Eignung und Fähigkeit nachweist, an...

Limitrechnung

Die Limitrechnung ist ein wesentlicher Bestandteil der Orderausführung an den Kapitalmärkten. Es handelt sich um einen Schritt im Prozess der Platzierung eines Auftrags, bei dem der Anleger die gewünschten Handelsparameter...

Aktienkurs

Aktienkurs ist ein Begriff aus dem Bereich der Kapitalmärkte, der den Preis einer bestimmten Aktie einer börsennotierten Gesellschaft zu einem gegebenen Zeitpunkt angibt. Er wird oft als Indikator für den...

Wettbewerbsbehörden

Wettbewerbsbehörden – Definition und Bedeutung für Investoren Die Wettbewerbsbehörden spielen eine bedeutende Rolle im Bereich der Kapitalmärkte und sind von entscheidender Bedeutung für Investoren, insbesondere für diejenigen, die sich für Aktien,...

Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, oft auch als Arbeitgeber-Kündigung oder Arbeitsvertragsauflösung bezeichnet, bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem ein Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer endet. Es kann verschiedene Gründe für...

Mietvertrag

Der Mietvertrag ist ein rechtlich bindendes Dokument, das die Vereinbarungen zwischen einem Vermieter und einem Mieter für die Vermietung einer Immobilie regelt. In Deutschland ist der Mietvertrag von großer Bedeutung...