Forwardgeschäft

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Forwardgeschäft: Ein Forwardgeschäft bezieht sich auf ein Finanzderivat, das es Anlegern ermöglicht, einen Vermögenswert zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Es handelt sich um eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, bei der der Käufer verpflichtet ist, den Vermögenswert zu erwerben, und der Verkäufer verpflichtet ist, den Vermögenswert zu liefern. Ein Forwardgeschäft wird oft auf den Handel mit Währungen, Rohstoffen, Zinsen oder anderen Finanzinstrumenten angewendet, bei denen die Preise Schwankungen unterliegen können. Es ermöglicht den Akteuren, ihr Engagement in Bezug auf bestimmte Vermögenswerte abzusichern oder spekulative Positionen einzugehen. Im Gegensatz zu börsengehandelten Derivaten, wie beispielsweise Optionen oder Futures, werden Forwardgeschäfte nicht an einer regulierten Börse gehandelt. Stattdessen werden sie oft bilateral zwischen den Parteien abgeschlossen oder über den sogenannten Over-the-Counter (OTC)-Markt gehandelt. Dies bedeutet, dass die Bedingungen des Forwardgeschäfts frei verhandelt werden können und nicht von standardisierten Vertragsklauseln abhängig sind. Ein wichtiger Aspekt von Forwardgeschäften ist ihre Laufzeit. Im Allgemeinen haben sie eine längere Laufzeit als andere Derivate, oft mehrere Monate oder sogar Jahre. Diese längere Zeitspanne ermöglicht es den beteiligten Parteien, ihre Positionen auf längere Sicht abzusichern oder spekulative Strategien zu verfolgen. Es ist wichtig zu beachten, dass Forwardgeschäfte mit Risiken verbunden sind. Durch die Vereinbarung fester Preise in der Zukunft kann es zu Verlusten kommen, wenn sich die tatsächlichen Marktpreise anders entwickeln als erwartet. Es wird dringend empfohlen, vor dem Abschluss eines Forwardgeschäfts eine gründliche Risikoanalyse durchzuführen und sich gegebenenfalls von einem erfahrenen Finanzberater beraten zu lassen. Bei Eulerpool.com finden Sie umfassende Informationen zum Thema Forwardgeschäfte sowie zu vielen anderen Begriffen und Konzepten im Zusammenhang mit Kapitalmärkten. Unser Glossar bietet eine fundierte und verständliche Erklärung der wichtigsten Finanzbegriffe und hilft Anlegern, ihr Wissen zu erweitern und ihre Investitionsentscheidungen zu verbessern. Besuchen Sie uns noch heute auf Eulerpool.com und tauchen Sie ein in die Welt der Kapitalmärkte.

Ausführliche Definition

Ein Forwardgeschäft bezieht sich auf ein Finanzderivat, das es Anlegern ermöglicht, einen Vermögenswert zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Es handelt sich um eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, bei der der Käufer verpflichtet ist, den Vermögenswert zu erwerben, und der Verkäufer verpflichtet ist, den Vermögenswert zu liefern. Ein Forwardgeschäft wird oft auf den Handel mit Währungen, Rohstoffen, Zinsen oder anderen Finanzinstrumenten angewendet, bei denen die Preise Schwankungen unterliegen können. Es ermöglicht den Akteuren, ihr Engagement in Bezug auf bestimmte Vermögenswerte abzusichern oder spekulative Positionen einzugehen. Im Gegensatz zu börsengehandelten Derivaten, wie beispielsweise Optionen oder Futures, werden Forwardgeschäfte nicht an einer regulierten Börse gehandelt. Stattdessen werden sie oft bilateral zwischen den Parteien abgeschlossen oder über den sogenannten Over-the-Counter (OTC)-Markt gehandelt. Dies bedeutet, dass die Bedingungen des Forwardgeschäfts frei verhandelt werden können und nicht von standardisierten Vertragsklauseln abhängig sind. Ein wichtiger Aspekt von Forwardgeschäften ist ihre Laufzeit. Im Allgemeinen haben sie eine längere Laufzeit als andere Derivate, oft mehrere Monate oder sogar Jahre. Diese längere Zeitspanne ermöglicht es den beteiligten Parteien, ihre Positionen auf längere Sicht abzusichern oder spekulative Strategien zu verfolgen. Es ist wichtig zu beachten, dass Forwardgeschäfte mit Risiken verbunden sind. Durch die Vereinbarung fester Preise in der Zukunft kann es zu Verlusten kommen, wenn sich die tatsächlichen Marktpreise anders entwickeln als erwartet. Es wird dringend empfohlen, vor dem Abschluss eines Forwardgeschäfts eine gründliche Risikoanalyse durchzuführen und sich gegebenenfalls von einem erfahrenen Finanzberater beraten zu lassen. Bei Eulerpool.com finden Sie umfassende Informationen zum Thema Forwardgeschäfte sowie zu vielen anderen Begriffen und Konzepten im Zusammenhang mit Kapitalmärkten. Unser Glossar bietet eine fundierte und verständliche Erklärung der wichtigsten Finanzbegriffe und hilft Anlegern, ihr Wissen zu erweitern und ihre Investitionsentscheidungen zu verbessern. Besuchen Sie uns noch heute auf Eulerpool.com und tauchen Sie ein in die Welt der Kapitalmärkte.

Häufig gestellte Fragen zu Forwardgeschäft

Was bedeutet Forwardgeschäft?

Ein Forwardgeschäft bezieht sich auf ein Finanzderivat, das es Anlegern ermöglicht, einen Vermögenswert zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Es handelt sich um eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, bei der der Käufer verpflichtet ist, den Vermögenswert zu erwerben, und der Verkäufer verpflichtet ist, den Vermögenswert zu liefern.

Wie wird Forwardgeschäft beim Investieren verwendet?

„Forwardgeschäft“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Forwardgeschäft in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Forwardgeschäft“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Forwardgeschäft?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Forwardgeschäft“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Forwardgeschäft?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Forwardgeschäft“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Strukturalismus

Strukturalismus ist ein theoretischer Ansatz, der in verschiedenen Fachbereichen wie Soziologie, Linguistik und Kulturwissenschaften angewendet wird. In der Finanzwelt bezieht sich der Begriff Strukturalismus jedoch häufig auf eine bestimmte Methode...

Gegenwartspräferenz

Gegenwartspräferenz - Definition und Bedeutung im Kapitalmarktlexikon Die Gegenwartspräferenz ist ein wichtiger Begriff aus der Finanzwelt, insbesondere im Bereich der Kapitalmärkte. Diese ökonomische Theorie beschreibt das Phänomen, dass Anleger häufig eine...

kollationieren

Kollationieren ist ein Begriff, der in einer Vielzahl von Kontexten verwendet wird, aber in Bezug auf Kapitalmärkte bezieht er sich speziell auf den Prozess des Vergleichens und Abgleichens von Informationen,...

Aussperrung

Titel: Aussperrung - Definition, Ursachen und Auswirkungen in den Kapitalmärkten Einleitung: Die Aussperrung ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten verwendet wird und eine spezifische Situation beschreibt, in der ein Unternehmen von...

Firmenmarke

Firmenmarke - Definition für Investoren Die Firmenmarke ist ein wichtiger Begriff in den Kapitalmärkten und bezieht sich auf den Markennamen oder das Markenzeichen, das ein Unternehmen verwendet, um seine Produkte oder...

Mediation

Mediation - Definition und Erklärung Die Mediation, auch Vermittlung genannt, ist ein alternatives Streitbeilegungsverfahren, das in vielen Bereichen des Kapitalmarkts Anwendung findet. Es handelt sich um einen strukturierten Prozess, bei dem...

Risikobericht

Der Risikobericht ist ein umfassendes Instrument zur Identifizierung, Bewertung und Kontrolle von Risiken, denen Unternehmen in den Kapitalmärkten ausgesetzt sind. Dieses Instrument ermöglicht es den Anlegern, potenzielle Risiken im Zusammenhang...

Tarifpolitik

Tarifpolitik ist ein essentieller Begriff im Bereich der Finanzmärkte, insbesondere im Zusammenhang mit Arbeitsbeziehungen und staatlichen Regulierungen. Sie bezieht sich auf die strategische und rechtliche Gestaltung von Tarifverträgen zwischen Arbeitgebern...

Obligation

Verpflichtung Eine Verpflichtung bezieht sich auf die rechtliche oder finanzielle Bindung einer Partei zur Erfüllung einer bestimmten Leistung oder Bezahlung. Im Kapitalmarktumfeld bezieht sich der Begriff der Verpflichtung insbesondere auf finanzielle...

Annahme der Zuteilung

Annahme der Zuteilung ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit der Emission von Wertpapieren und deren Zuteilung verwendet wird. Dieser Begriff bezieht sich speziell auf den Prozess, bei dem ein...