Substanzwert

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Substanzwert: Der Substanzwert ist ein Bewertungsverfahren, das auf der Grundlage des Nettovermögens eines Unternehmens den fairen Preis für dessen Aktien ermittelt. Es handelt sich dabei um eine Methode zur Bestimmung des inneren Wertes eines Unternehmens, die ein umfassendes Verständnis der Bilanzstrukturen und -daten erfordert. Der Substanzwert wird berechnet, indem alle Vermögenswerte des Unternehmens addiert und von diesen die Verbindlichkeiten und Schulden abgezogen werden. Hierzu zählen der Netto-Buchwert des Vermögens, die Vorräte, die Einrichtungen und Maschinen, die Forderungen und das liquide Vermögen. Demgegenüber stehen die Verbindlichkeiten, wie Darlehen, Kreditlinien und Zahlungsverpflichtungen. Die Differenz zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten gibt den Substanzwert des Unternehmens an. Dieser kann als ein Maßstab für die tatsächliche Stärke des Unternehmens und dessen Kapital- und Cashflow-Management dienen. Eine Überbewertung der Aktien des Unternehmens durch den Markt kann durch den Substanzwert aufgedeckt werden. Der Substanzwert ist insbesondere für Value-Investoren und Anlagestrategien von Bedeutung, die auf der Suche nach unterbewerteten Unternehmen mit einem hohen Substanzwert sind. Ein Unternehmen mit einem hohen Substanzwert und einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis kann ein attraktives Investitionsziel sein. Insgesamt ist der Substanzwert ein wichtiger Aspekt bei der Bestimmung des fairen Preises einer Aktie und eine wichtige Kennzahl für die Bewertung von Unternehmen. Seine Bedeutung für Anleger kann im Falle von Marktverzerrungen, Überbewertungen oder Unterbewertungen der Aktienkurse nicht unterschätzt werden.

Ausführliche Definition

Der Substanzwert ist ein Bewertungsverfahren, das auf der Grundlage des Nettovermögens eines Unternehmens den fairen Preis für dessen Aktien ermittelt. Es handelt sich dabei um eine Methode zur Bestimmung des inneren Wertes eines Unternehmens, die ein umfassendes Verständnis der Bilanzstrukturen und -daten erfordert. Der Substanzwert wird berechnet, indem alle Vermögenswerte des Unternehmens addiert und von diesen die Verbindlichkeiten und Schulden abgezogen werden. Hierzu zählen der Netto-Buchwert des Vermögens, die Vorräte, die Einrichtungen und Maschinen, die Forderungen und das liquide Vermögen. Demgegenüber stehen die Verbindlichkeiten, wie Darlehen, Kreditlinien und Zahlungsverpflichtungen. Die Differenz zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten gibt den Substanzwert des Unternehmens an. Dieser kann als ein Maßstab für die tatsächliche Stärke des Unternehmens und dessen Kapital- und Cashflow-Management dienen. Eine Überbewertung der Aktien des Unternehmens durch den Markt kann durch den Substanzwert aufgedeckt werden. Der Substanzwert ist insbesondere für Value-Investoren und Anlagestrategien von Bedeutung, die auf der Suche nach unterbewerteten Unternehmen mit einem hohen Substanzwert sind. Ein Unternehmen mit einem hohen Substanzwert und einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis kann ein attraktives Investitionsziel sein. Insgesamt ist der Substanzwert ein wichtiger Aspekt bei der Bestimmung des fairen Preises einer Aktie und eine wichtige Kennzahl für die Bewertung von Unternehmen. Seine Bedeutung für Anleger kann im Falle von Marktverzerrungen, Überbewertungen oder Unterbewertungen der Aktienkurse nicht unterschätzt werden.

Häufig gestellte Fragen zu Substanzwert

Was bedeutet Substanzwert?

Der Substanzwert ist ein Bewertungsverfahren, das auf der Grundlage des Nettovermögens eines Unternehmens den fairen Preis für dessen Aktien ermittelt. Es handelt sich dabei um eine Methode zur Bestimmung des inneren Wertes eines Unternehmens, die ein umfassendes Verständnis der Bilanzstrukturen und -daten erfordert.

Wie wird Substanzwert beim Investieren verwendet?

„Substanzwert“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Substanzwert in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Substanzwert“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Substanzwert?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Substanzwert“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Substanzwert?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Substanzwert“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Handelsfachwirt

Handelsfachwirt ist ein wichtiger Begriff in der deutschen Finanz- und Handelsbranche. Als hochqualifizierter Fachmann oder Fachfrau vereint der Handelsfachwirt umfassende Kenntnisse in den Bereichen Finanzen, Handel und Management. Diese Schlüsselqualifikation...

Nettomietrendite

Nettomietrendite ist ein wichtiger Kennwert zur Bewertung von Immobilieninvestitionen und bezieht sich auf die Rendite, die ein Investor aus Vermietungseinkünften erzielt, nach Abzug aller relevanten Kosten und Ausgaben. Diese Kennzahl...

Lindahl-Modell

Das Lindahl-Modell ist eine ökonomische Theorie, die sich mit der Analyse der optimalen Güterbesteuerung befasst. Benannt nach dem schwedischen Ökonomen Erik Lindahl, versucht das Lindahl-Modell, eine faire Verteilung der Steuerlast...

Produktionsanlagen

Bei Produktionsanlagen handelt es sich um physische Einrichtungen, die in der Fertigungsindustrie eingesetzt werden, um Produkte herzustellen. Sie umfassen eine Vielzahl von technischen Ausrüstungen, Werkzeugen, Maschinen und anderen Geräten, die...

De-Facto-Standard

De-Facto-Standard, oder auch faktische Norm, bezeichnet in den Kapitalmärkten eine anerkannte Praxis, Methode oder Regel, die sich als allgemein anerkannter Standard durchgesetzt hat, obwohl sie nicht formell festgelegt ist. Es...

Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR)

Der Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR) ist ein nationales Instrument zur Einordnung von Qualifikationen in Deutschland. Er wurde entwickelt, um die Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen innerhalb des deutschen Bildungssystems und auf...

Nettodividende

Nettodividende ist ein Begriff, der in der Finanzwelt verwendet wird, um die Höhe der Dividende zu beschreiben, die ein Anleger tatsächlich nach den Abzügen von Steuern und Gebühren erhält. Dieser...

Identifikationstest

Der Identifikationstest ist ein Verfahren zur Überprüfung der Identität eines Investors, Finanzinstituts oder Kontoinhabers gemäß den rechtlichen Vorschriften und Bestimmungen zur Sicherheit und Bekämpfung von Finanzkriminalität. Dieser Test, auch oft...

Integrated Circuit

Integrierte Schaltung: Definition, Funktionen und Einsatzgebiete in den Kapitalmärkten Eine integrierte Schaltung (IC) ist eine elektronische Komponente, die aus einer Vielzahl von elektronischen Bauelementen auf einem einzigen Halbleiterchip besteht. Dieser Chip...

Sprachassistent

Sprachassistenten sind fortschrittliche technologische Anwendungen, die natürliche Spracheingabe verwenden, um Benutzern eine interaktive und intelligente Unterstützung bei verschiedenen Aufgaben zu bieten. Diese digitalen Assistenten basieren auf künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem...