Marginal Costing
Definition und Erklärung
Die besten Investoren setzen auf Eulerpool
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Marginal Costing: Marginal Costing (Grenzkostenrechnung) ist eine bedeutende Kostenrechnungsmethode, die verwendet wird, um die Kosten und den Gewinn für jedes zusätzliche produzierte Produkt oder Dienstleistung zu ermitteln. Sie ermöglicht es den Unternehmen, fundierte Entscheidungen über den optimalen Verkaufspreis und die Produktionsmenge zu treffen. Die Grenzkostenrechnung basiert auf dem Konzept der Grenzkosten, die definiert sind als die Veränderung der Gesamtkosten durch die Produktion einer weiteren Einheit. Daher umfasst sie nur variable Kosten, die sich mit der Produktionsmenge ändern. Fixkosten, die unabhängig von der Ausbringungsmenge bestehen bleiben, werden in der Marginal Costing nicht berücksichtigt. Die Anwendung der Marginal Costing bietet Unternehmen verschiedene Vorteile. Vor allem ermöglicht sie eine präzise Bestimmung des Break-even-Punktes, dem Punkt, an dem die Erlöse die Gesamtkosten abdecken. Dies unterstützt Manager bei der Festlegung des minimalen Verkaufspreises, der erforderlich ist, um zumindest die variablen Kosten zu decken und somit Gewinn zu erzielen. Darüber hinaus hilft die Marginal Costing bei der Identifizierung von Verlustbringern und der Optimierung des Produktmixes. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Marginal Costing ist die Möglichkeit der Entscheidungsfindung durch die Anwendung von Verkaufspreisuntergrenzen. Diese Methode ermöglicht es Unternehmen, den Preis auf der Grundlage des Einflusses auf die Gesamtgewinnspanne und die Auswirkungen auf den Absatzmarkt festzulegen. Marginal Costing findet auch bei der Bewertung von Investitionsprojekten Anwendung. Durch die Berücksichtigung der variablen Kosten können Unternehmen die Rentabilität eines neuen Projekts individuell bewerten und fundierte Entscheidungen zur Kapitalallokation treffen. Insgesamt ermöglicht die Marginal Costing den Unternehmen eine präzise Kostenkontrolle, Rentabilitätsanalyse und Entscheidungsfindung. Durch die Nutzung dieser kostengünstigen Methode können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität auf dem Kapitalmarkt verbessern. Eulerpool.com, Ihre führende Website für Aktienforschung und Finanznachrichten, bietet umfassende Ressourcen zur Marginal Costing und anderen wichtigen Kapitalmarktthemen. Unsere Glossarsammlung bietet einen umfassenden Überblick über alle relevanten Begriffe und Konzepte, um Investoren bei der Vorbereitung auf den Kapitalmarkt zu unterstützen. Erfahren Sie mehr über Marginal Costing und andere wichtige Tools, um Ihren finanziellen Erfolg zu steigern.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Marginal Costing
Was bedeutet Marginal Costing?
Marginal Costing (Grenzkostenrechnung) ist eine bedeutende Kostenrechnungsmethode, die verwendet wird, um die Kosten und den Gewinn für jedes zusätzliche produzierte Produkt oder Dienstleistung zu ermitteln. Sie ermöglicht es den Unternehmen, fundierte Entscheidungen über den optimalen Verkaufspreis und die Produktionsmenge zu treffen.
Wie wird Marginal Costing beim Investieren verwendet?
„Marginal Costing“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Marginal Costing in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Marginal Costing“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Marginal Costing?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Marginal Costing“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Marginal Costing?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Marginal Costing“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon
Bundesamt für den Zivildienst
Das Bundesamt für den Zivildienst ist eine Bundesbehörde in Deutschland, die für die Regulierung, Verwaltung und Überwachung des Zivildienstes zuständig ist. Der Zivildienst ist ein Alternativdienst zum Wehrdienst und ermöglicht...
Theorie der komparativen Vorteile
Die Theorie der komparativen Vorteile ist ein wirtschaftliches Konzept, das erstmals vom berühmten Ökonomen David Ricardo im frühen 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Diese Theorie erklärt, warum und wie Länder Handel...
variables Kapital
Variabels Kapital ist eine wichtige Form des Eigenkapitals, die von Unternehmen genutzt wird, um ihre Geschäftstätigkeit zu finanzieren. Es handelt sich um eine flexible und anpassungsfähige Art der Kapitalbeschaffung, bei...
Umschreibungssperre
Umschreibungssperre bezeichnet eine rechtliche Regelung, die in bestimmten Situationen auftritt, insbesondere im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten und Wertpapieren. Diese Beschränkung wird häufig verwendet, um den Handel oder die Übertragung bestimmter Wertpapiere...
Fertigungsnebenstellen
Fertigungsnebenstellen ist ein Begriff aus dem produzierenden Gewerbe, insbesondere in der Fertigungsindustrie. Es bezieht sich auf Unternehmensstandorte, die mit der Kernproduktion verbunden sind und eine wichtige Rolle im Produktionsprozess spielen....
Bestattungsgeld
Bestattungsgeld ist eine finanzielle Leistung, die an Hinterbliebene als Unterstützung für Bestattungskosten gezahlt wird. Es handelt sich um eine Leistung, die von staatlichen oder privaten Versicherungsunternehmen im Rahmen von Versicherungspolicen...
Vertriebsbindung
"Vertriebsbindung" ist ein Fachbegriff im Bereich der Kapitalmärkte und bezieht sich auf eine marktseitige Vereinbarung zwischen einem Emittenten und seinen Vertriebspartnern. Diese Vereinbarung legt die Verpflichtungen und Rechte beider Parteien...
Dichtigkeitsprüfung
Dichtigkeitsprüfung ist ein Begriff, der im Bereich der Kapitalmärkte Verwendung findet und sich auf die Überprüfung der Dichtheit eines Finanzinstruments bezieht. Dieser Prozess dient dazu, die Zuverlässigkeit und Robustheit eines...
Carbon Disclosure Project
Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine international anerkannte und hoch angesehene Non-Profit-Organisation, die sich dafür einsetzt, Informationen über den CO2-Ausstoß von Unternehmen zu sammeln, zu analysieren und zu veröffentlichen....
pluralistische Theorien
Pluralistische Theorien - Definition und Bedeutung für Kapitalmarktinvestoren Pluralistische Theorien sind ein wichtiges Konzept in den Kapitalmärkten, das darauf abzielt, die verschiedenen Perspektiven und Meinungen verschiedener Marktakteure zu berücksichtigen. Als Investorentool...

