Likelihood-Ratio-Test

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Likelihood-Ratio-Test: Der Likelihood-Ratio-Test ist ein statistisches Verfahren, das in der Finanzforschung und in den Kapitalmärkten weit verbreitet ist. Er wird verwendet, um die Gültigkeit einer Hypothese in Bezug auf die Verbindung zwischen zwei Variablen zu überprüfen. Der Test zieht Informationen aus den Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Daten heran, um fundierte Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, wie gut die Hypothese die tatsächlichen Beobachtungen erklärt. Der Likelihood-Ratio-Test basiert auf dem Konzept der Likelihood-Funktion und vergleicht die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten unter der Nullhypothese und unter der Alternativhypothese auftreten. Die Nullhypothese stellt dabei die Annahme dar, dass es keine Beziehung zwischen den Variablen gibt, während die Alternativhypothese besagt, dass eine Beziehung besteht. Um den Likelihood-Ratio-Test durchzuführen, wird zunächst die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Daten unter der Nullhypothese geschätzt. Anschließend wird die Likelihood-Funktion unter der Alternativhypothese berechnet. Die Likelihood-Funktion misst die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten genau so auftreten, wie sie beobachtet wurden. Der Teststatistik des Likelihood-Ratio-Tests ist das Verhältnis der Likelihood-Werte zwischen der Nullhypothese und der Alternativhypothese. Je größer dieser Teststatistikwert ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass die beobachteten Daten unter der Nullhypothese auftreten. Wenn der Teststatistikwert einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, wird die Nullhypothese abgelehnt und die Alternativhypothese akzeptiert. Der Likelihood-Ratio-Test ist ein nützliches Werkzeug für Anleger in den Kapitalmärkten, da er ihnen ermöglicht, verschiedene Hypothesen hinsichtlich ihrer Investitionsentscheidungen zu überprüfen. Indem sie den Test anwenden, können Investoren beispielsweise herausfinden, ob eine bestimmte Variablenverbindung ihre Investmentstrategie unterstützt oder ob es besser ist, alternative Anlageoptionen in Betracht zu ziehen. Als führende Webseite für Aktienforschung und Finanznachrichten ist Eulerpool.com stolz darauf, dieses umfassende Glossar für Investoren in den Kapitalmärkten anzubieten. Unser Glossar enthält Definitionen wie die des Likelihood-Ratio-Tests, die Ihnen helfen, Ihre finanziellen Entscheidungen auf solide Grundlagen zu stellen. Unsere benutzerfreundliche Website bietet Zugang zu einer Vielzahl von Ressourcen und Informationen, um Ihnen bei Ihren Investitionen zu helfen. Egal ob Sie in Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte oder Kryptowährungen investieren möchten, Eulerpool.com ist Ihre vertrauenswürdige Quelle für erstklassige Finanzinformationen.

Ausführliche Definition

Der Likelihood-Ratio-Test ist ein statistisches Verfahren, das in der Finanzforschung und in den Kapitalmärkten weit verbreitet ist. Er wird verwendet, um die Gültigkeit einer Hypothese in Bezug auf die Verbindung zwischen zwei Variablen zu überprüfen. Der Test zieht Informationen aus den Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Daten heran, um fundierte Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, wie gut die Hypothese die tatsächlichen Beobachtungen erklärt. Der Likelihood-Ratio-Test basiert auf dem Konzept der Likelihood-Funktion und vergleicht die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten unter der Nullhypothese und unter der Alternativhypothese auftreten. Die Nullhypothese stellt dabei die Annahme dar, dass es keine Beziehung zwischen den Variablen gibt, während die Alternativhypothese besagt, dass eine Beziehung besteht. Um den Likelihood-Ratio-Test durchzuführen, wird zunächst die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Daten unter der Nullhypothese geschätzt. Anschließend wird die Likelihood-Funktion unter der Alternativhypothese berechnet. Die Likelihood-Funktion misst die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten genau so auftreten, wie sie beobachtet wurden. Der Teststatistik des Likelihood-Ratio-Tests ist das Verhältnis der Likelihood-Werte zwischen der Nullhypothese und der Alternativhypothese. Je größer dieser Teststatistikwert ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass die beobachteten Daten unter der Nullhypothese auftreten. Wenn der Teststatistikwert einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, wird die Nullhypothese abgelehnt und die Alternativhypothese akzeptiert. Der Likelihood-Ratio-Test ist ein nützliches Werkzeug für Anleger in den Kapitalmärkten, da er ihnen ermöglicht, verschiedene Hypothesen hinsichtlich ihrer Investitionsentscheidungen zu überprüfen. Indem sie den Test anwenden, können Investoren beispielsweise herausfinden, ob eine bestimmte Variablenverbindung ihre Investmentstrategie unterstützt oder ob es besser ist, alternative Anlageoptionen in Betracht zu ziehen. Als führende Webseite für Aktienforschung und Finanznachrichten ist Eulerpool.com stolz darauf, dieses umfassende Glossar für Investoren in den Kapitalmärkten anzubieten. Unser Glossar enthält Definitionen wie die des Likelihood-Ratio-Tests, die Ihnen helfen, Ihre finanziellen Entscheidungen auf solide Grundlagen zu stellen. Unsere benutzerfreundliche Website bietet Zugang zu einer Vielzahl von Ressourcen und Informationen, um Ihnen bei Ihren Investitionen zu helfen. Egal ob Sie in Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte oder Kryptowährungen investieren möchten, Eulerpool.com ist Ihre vertrauenswürdige Quelle für erstklassige Finanzinformationen.

Häufig gestellte Fragen zu Likelihood-Ratio-Test

Was bedeutet Likelihood-Ratio-Test?

Der Likelihood-Ratio-Test ist ein statistisches Verfahren, das in der Finanzforschung und in den Kapitalmärkten weit verbreitet ist. Er wird verwendet, um die Gültigkeit einer Hypothese in Bezug auf die Verbindung zwischen zwei Variablen zu überprüfen.

Wie wird Likelihood-Ratio-Test beim Investieren verwendet?

„Likelihood-Ratio-Test“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Likelihood-Ratio-Test in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Likelihood-Ratio-Test“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Likelihood-Ratio-Test?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Likelihood-Ratio-Test“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Likelihood-Ratio-Test?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Likelihood-Ratio-Test“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Wechselnehmer

Wechselnehmer ist ein Begriff aus dem Bereich des Finanzwesens und bezieht sich auf eine Person oder juristische Einheit, die Inhaber eines Wechsels wird. Unter einem Wechsel versteht man ein Wertpapier,...

Malthussches Bevölkerungsgesetz

Das Malthussche Bevölkerungsgesetz, benannt nach dem britischen Ökonomen Thomas Robert Malthus, ist eine Theorie, die sich mit dem Verhältnis zwischen Bevölkerungswachstum und Nahrungsproduktion befasst. Es wird oft in Zusammenhang mit...

fundamentale Aktienanalyse

Die fundamentale Aktienanalyse ist eine Methode zur Bewertung von Aktien anhand einer detaillierten Analyse der wirtschaftlichen, finanziellen und geschäftlichen Fundamentaldaten eines Unternehmens. Durch die Auswertung von Kennzahlen und die Bewertung...

kaufmännischer Verpflichtungsschein

"Kaufmännischer Verpflichtungsschein" ist ein spezifischer Begriff im Bereich der Kapitalmärkte, der vor allem im deutschen Finanzkontext Verwendung findet. Es handelt sich um ein Finanzinstrument, das bei bestimmten Transaktionen zwischen Käufern...

Einzugswechsel

Definition: Der Begriff "Einzugswechsel" bezieht sich auf ein spezielles Finanzinstrument, das im Rahmen des Handels mit Schuldtiteln verwendet wird. Ein Einzugswechsel ist eine Form des Wechsels, bei dem der Zahlungsempfänger berechtigt...

Nominalwert

Der Nominalwert, auch bekannt als Nennwert, bezieht sich auf den von einem Emittenten festgelegten Wert eines Finanzinstruments. Insbesondere in den Bereichen Anleihen, Aktien und Anlagemärkte spielt der Nominalwert eine entscheidende...

Gewerbesteuerbescheid

Der Begriff "Gewerbesteuerbescheid" bezieht sich auf eine amtliche Mitteilung, die von den deutschen Finanzbehörden an Gewerbetreibende versandt wird. Dieser Bescheid informiert das Unternehmen über die Höhe der Gewerbesteuer, die es...

Produktionsgeschwindigkeit

Die Produktionsgeschwindigkeit ist ein Begriff, der in der Welt der Kapitalmärkte häufig verwendet wird, insbesondere im Zusammenhang mit der Analyse und Bewertung von Unternehmen. Diese Metrik gibt den Grad an,...

verantwortungsorientiertes Rechnungswesen

Verantwortungsorientiertes Rechnungswesen ist ein anspruchsvolles Konzept des Financial Accountings, das darauf abzielt, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre finanziellen Aktivitäten verantwortungsvoll zu steuern und transparente Informationen für die Stakeholder bereitzustellen. Dieser...

Wechselrückgriff

Wechselrückgriff bezeichnet eine finanzielle Vereinbarung zwischen einem Händler oder einem Geldinstitut und einem Zahlungsempfänger im Zusammenhang mit Wechseln oder Schecks. Diese Vereinbarung stellt sicher, dass der Zahlungsempfänger im Falle einer...