Leverage

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Leverage: Leverage bezeichnet im Finanzbereich das Verhältnis zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eines Unternehmens. Es wird auch als Verschuldungsgrad bezeichnet. Der Begriff Leverage kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Hebelwirkung". Diese Bezeichnung ist passend, da Fremdkapital wie ein Hebel wirken kann, um die Rendite des Eigenkapitals zu steigern. Ein Unternehmen kann Fremdkapital verwenden, um seine Rendite zu verbessern. Wenn das Unternehmen mehr Fremdkapital aufnimmt, kann es mehr Assets erwerben, was seine Rendite erhöht. Allerdings erhöht Fremdkapital auch das Risiko des Unternehmens. Wenn die Vermögenswerte des Unternehmens nicht den Erwartungen entsprechen, kann es Schwierigkeiten haben, seine Schulden zurückzuzahlen und seine Verpflichtungen zu erfüllen. Das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital wird oft als Kennzahl des Risikos und der Finanzstabilität eines Unternehmens betrachtet. Je höher der Verschuldungsgrad, desto höher das Risiko für das Unternehmen. Eine hohe Verschuldung kann zu Schwierigkeiten führen, wenn Zinssätze steigen oder wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommt. Daher ist es wichtig, für Unternehmen einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, der sowohl das Risiko als auch die Rendite des Unternehmens berücksichtigt. Dies wird oft als "Gearing" bezeichnet. Eine gute Möglichkeit, das Gearing zu analysieren, ist das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital sowie die Zinsdeckungsquote. Insgesamt kann Leverage ein nützliches Instrument für Unternehmen sein, um ihre Rendite zu steigern. Es ist jedoch wichtig, die Risiken sorgfältig abzuwägen und einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, um eine finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Ausführliche Definition

Leverage bezeichnet im Finanzbereich das Verhältnis zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eines Unternehmens. Es wird auch als Verschuldungsgrad bezeichnet. Der Begriff Leverage kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Hebelwirkung". Diese Bezeichnung ist passend, da Fremdkapital wie ein Hebel wirken kann, um die Rendite des Eigenkapitals zu steigern. Ein Unternehmen kann Fremdkapital verwenden, um seine Rendite zu verbessern. Wenn das Unternehmen mehr Fremdkapital aufnimmt, kann es mehr Assets erwerben, was seine Rendite erhöht. Allerdings erhöht Fremdkapital auch das Risiko des Unternehmens. Wenn die Vermögenswerte des Unternehmens nicht den Erwartungen entsprechen, kann es Schwierigkeiten haben, seine Schulden zurückzuzahlen und seine Verpflichtungen zu erfüllen. Das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital wird oft als Kennzahl des Risikos und der Finanzstabilität eines Unternehmens betrachtet. Je höher der Verschuldungsgrad, desto höher das Risiko für das Unternehmen. Eine hohe Verschuldung kann zu Schwierigkeiten führen, wenn Zinssätze steigen oder wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommt. Daher ist es wichtig, für Unternehmen einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, der sowohl das Risiko als auch die Rendite des Unternehmens berücksichtigt. Dies wird oft als "Gearing" bezeichnet. Eine gute Möglichkeit, das Gearing zu analysieren, ist das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital sowie die Zinsdeckungsquote. Insgesamt kann Leverage ein nützliches Instrument für Unternehmen sein, um ihre Rendite zu steigern. Es ist jedoch wichtig, die Risiken sorgfältig abzuwägen und einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, um eine finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen zu Leverage

Was bedeutet Leverage?

Leverage bezeichnet im Finanzbereich das Verhältnis zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eines Unternehmens. Es wird auch als Verschuldungsgrad bezeichnet.

Wie wird Leverage beim Investieren verwendet?

„Leverage“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Leverage in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Leverage“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Leverage?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Leverage“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Leverage?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Leverage“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Distributionstheorie

Distributionstheorie beschäftigt sich mit der Analyse und dem Verständnis des Verteilungsprozesses und der Verteilung von Einkommen und Vermögen in einer Volkswirtschaft. Diese Theorie konzentriert sich darauf, wie das Einkommen und...

Strukturierung

Strukturierung ist ein wichtiger Begriff in den Kapitalmärkten, insbesondere im Bereich der Finanzprodukte wie Aktien, Darlehen, Anleihen, Geldmarkttransaktionen und Kryptowährungen. Die Strukturierung bezieht sich auf den Prozess der Schaffung und...

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist eine bedeutende Organisation innerhalb des deutschen Bildungssystems, die sich auf die Entwicklung und Förderung beruflicher Bildung konzentriert. Als eine Bundesoberbehörde untersteht das BIBB dem...

Gläubiger

Definition: Der Begriff "Gläubiger" bezieht sich auf eine Person, eine Organisation oder eine Institution, die einer anderen Partei, entweder einem Unternehmen oder einem Einzelnen, Kapital zur Verfügung stellt. Als Gläubiger erhält...

neoklassische Theorie der Unternehmung

Die neoklassische Theorie der Unternehmung ist ein wichtiges Konzept in der modernen Wirtschaftsanalyse und beschreibt einen Ansatz zur Erklärung des Verhaltens von Unternehmen. Diese Theorie basiert auf den Prinzipien der...

uneigentlicher Systemvergleich

Uneigentlicher Systemvergleich ist ein Konzept aus der Finanzwissenschaft, das in der Kapitalmarktanalyse angewendet wird, um den Vergleich zwischen verschiedenen Finanzsystemen zu erleichtern. Dieser Vergleich ermöglicht es Investoren, Gemeinsamkeiten und Unterschiede...

Syntaxdiagramm

Ein Syntaxdiagramm ist ein graphisches Hilfsmittel zur Darstellung der Syntax einer Programmiersprache oder einer formalen Sprache. Es zeigt die möglichen Kombinationen von Wörtern, Symbolen und Ausdrücken sowie die zulässigen Strukturen...

Drohung

Eine Drohung ist eine mündliche, schriftliche oder symbolische Äußerung einer Absicht oder eines Vorhabens, jemandem Schaden zuzufügen oder eine unerwünschte Handlung gegen ihn auszuführen. Im Bereich der Kapitalmärkte bezieht sich...

Werkshandelsunternehmung

Werkshandelsunternehmung ist ein wesentlicher Begriff, der regelmäßig in der Welt der Kapitalmärkte verwendet wird. Diese Fachbezeichnung bezieht sich auf ein Unternehmen, das in der Regel in der Produktion oder im...

Umweltbelastung

Umweltbelastung ist ein Begriff, der in der Finanzbranche häufig verwendet wird, um die Auswirkungen von wirtschaftlichen Aktivitäten auf die Umwelt zu beschreiben. Diese Aktivitäten können sowohl direkte als auch indirekte...