Fremdvermutung

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Fremdvermutung: Fremdvermutung (auch bekannt als "das Prinzip der Außenwirkung") ist ein juristisches Konzept im Bereich des Kapitalmarkts, das sich auf die Annahme bezieht, dass Investoren oder Gläubiger eines Unternehmens davon ausgehen, dass das Unternehmen für die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Finanzberichte und -aussagen verantwortlich ist. Gemäß der Fremdvermutung dürfen Investoren und Gläubiger darauf vertrauen, dass die von einem Unternehmen veröffentlichten Informationen wahrheitsgemäß und korrekt sind. Dieser Grundsatz bildet eine wichtige Basis für das Vertrauen der Anleger und den reibungslosen Ablauf des Kapitalmarkts. Im Rahmen der Fremdvermutung ergibt sich eine Verpflichtung für Unternehmen, genaue und umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen umfassen in der Regel periodische Finanzberichte, Gewinn- und Verlustrechnungen, Bilanzen, Cashflow-Statements und andere finanzielle und nicht-finanzielle Angaben, die für Anleger und Gläubiger von Interesse sind. Das Konzept der Fremdvermutung hat seine Wurzeln in der Informationsasymmetrie zwischen Unternehmen und Investoren/Gläubigern. Unternehmen verfügen in der Regel über umfassende interne Kenntnisse über ihre finanzielle Lage, während Investoren und Gläubiger auf öffentlich verfügbare Informationen angewiesen sind. Die Einhaltung des Grundsatzes der Fremdvermutung ist von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen der Anleger in den Kapitalmarkt aufrechtzuerhalten. Investoren müssen darauf vertrauen können, dass sie relevante und zuverlässige Informationen erhalten, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können. Bei Verstößen gegen die Fremdvermutung kann es zu rechtlichen Konsequenzen für Unternehmen kommen. Investoren und Gläubiger können Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn sie aufgrund falscher oder unvollständiger Informationen Verluste erleiden. Insgesamt ist die Fremdvermutung ein wichtiger Grundsatz im Kapitalmarkt, der dazu beiträgt, dass Unternehmen transparente und vertrauenswürdige Informationen bereitstellen. Sie stärkt das Vertrauen der Anleger und sorgt für einen funktionierenden und effizienten Kapitalmarkt.

Ausführliche Definition

Fremdvermutung (auch bekannt als "das Prinzip der Außenwirkung") ist ein juristisches Konzept im Bereich des Kapitalmarkts, das sich auf die Annahme bezieht, dass Investoren oder Gläubiger eines Unternehmens davon ausgehen, dass das Unternehmen für die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Finanzberichte und -aussagen verantwortlich ist. Gemäß der Fremdvermutung dürfen Investoren und Gläubiger darauf vertrauen, dass die von einem Unternehmen veröffentlichten Informationen wahrheitsgemäß und korrekt sind. Dieser Grundsatz bildet eine wichtige Basis für das Vertrauen der Anleger und den reibungslosen Ablauf des Kapitalmarkts. Im Rahmen der Fremdvermutung ergibt sich eine Verpflichtung für Unternehmen, genaue und umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen umfassen in der Regel periodische Finanzberichte, Gewinn- und Verlustrechnungen, Bilanzen, Cashflow-Statements und andere finanzielle und nicht-finanzielle Angaben, die für Anleger und Gläubiger von Interesse sind. Das Konzept der Fremdvermutung hat seine Wurzeln in der Informationsasymmetrie zwischen Unternehmen und Investoren/Gläubigern. Unternehmen verfügen in der Regel über umfassende interne Kenntnisse über ihre finanzielle Lage, während Investoren und Gläubiger auf öffentlich verfügbare Informationen angewiesen sind. Die Einhaltung des Grundsatzes der Fremdvermutung ist von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen der Anleger in den Kapitalmarkt aufrechtzuerhalten. Investoren müssen darauf vertrauen können, dass sie relevante und zuverlässige Informationen erhalten, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können. Bei Verstößen gegen die Fremdvermutung kann es zu rechtlichen Konsequenzen für Unternehmen kommen. Investoren und Gläubiger können Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn sie aufgrund falscher oder unvollständiger Informationen Verluste erleiden. Insgesamt ist die Fremdvermutung ein wichtiger Grundsatz im Kapitalmarkt, der dazu beiträgt, dass Unternehmen transparente und vertrauenswürdige Informationen bereitstellen. Sie stärkt das Vertrauen der Anleger und sorgt für einen funktionierenden und effizienten Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen zu Fremdvermutung

Was bedeutet Fremdvermutung?

Fremdvermutung (auch bekannt als "das Prinzip der Außenwirkung") ist ein juristisches Konzept im Bereich des Kapitalmarkts, das sich auf die Annahme bezieht, dass Investoren oder Gläubiger eines Unternehmens davon ausgehen, dass das Unternehmen für die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Finanzberichte und -aussagen verantwortlich ist. Gemäß der Fremdvermutung dürfen Investoren und Gläubiger darauf vertrauen, dass die von einem Unternehmen veröffentlichten Informationen wahrheitsgemäß und korrekt sind.

Wie wird Fremdvermutung beim Investieren verwendet?

„Fremdvermutung“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Fremdvermutung in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Fremdvermutung“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Fremdvermutung?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Fremdvermutung“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Fremdvermutung?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Fremdvermutung“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Markenwert

Der Begriff "Markenwert" beschreibt die finanzielle Bewertung einer Marke oder eines Unternehmens im Hinblick auf ihre Markenidentität und ihren Ruf auf dem Markt. Er repräsentiert das Potenzial einer Marke, Einnahmen...

VG Bild-Kunst

Die VG Bild-Kunst ist eine deutsche Verwertungsgesellschaft, welche die Urheberrechte von visuellen Künstlern schützt und verwaltet. Sie ist spezialisiert auf die Wahrnehmung der urheberrechtlichen Belange von bildenden Künstlern und Fotografen...

Bruttoergebnisrechnung

Die Bruttoergebnisrechnung ist eine finanzielle Kennzahl, die in der Unternehmensfinanzierung verwendet wird, um das Bruttoergebnis und die Rentabilität eines Unternehmens zu analysieren. Sie ist ein wichtiges Instrument, das es Investoren...

rückstandsunterbindende Maßnahmen

"Rückstandsunterbindende Maßnahmen" ist ein Fachbegriff, der in der Finanzwelt verwendet wird, insbesondere im Bereich der Kapitalmärkte. Diese besondere Bezeichnung bezieht sich auf Maßnahmen zur Vermeidung von rückständigen Zahlungen oder Forderungen. Im...

Business Transformation

Business Transformation (Unternehmens-transformation) beschreibt den fundamentalen Wandel einer Organisation, um sich den sich verändernden Marktbedingungen anzupassen und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Diese strategische Initiative ermöglicht Unternehmen, neue Geschäftsmodelle, Prozesse und Technologien...

Betriebstypenmarke

"Betriebstypenmarke" ist ein Begriff aus dem Bereich der Wirtschaft und des Marketings, der sich auf eine spezielle Art von Markenstrategie bezieht, um Produkte oder Dienstleistungen zu differenzieren und zu positionieren....

Führung durch Zielvereinbarung

"Führung durch Zielvereinbarung" ist ein Führungsansatz, der in deutschen Unternehmen weit verbreitet ist. Es handelt sich um einen Prozess, bei dem Führungskräfte und ihre Teammitglieder gemeinsam Ziele festlegen und vereinbaren,...

Fremdbesitzer

Fremdbesitzer bezeichnet eine Person oder Institution, die nicht der eigentliche Inhaber eines Vermögenswerts ist. In Bezug auf Kapitalmärkte bezieht sich dieser Begriff in erster Linie auf den Besitz von Aktien...

Kommanditgesellschaft (KG)

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Rechtsform einer Personengesellschaft, die in Deutschland weit verbreitet ist und sich durch die Haftungsstruktur auszeichnet. Sie besteht aus mindestens einem Komplementär (voll haftender Gesellschafter) und...

Bürgerliches Recht

"Bürgerliches Recht" ist ein grundlegender Rechtszweig des deutschen Rechtssystems, der die Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen regelt. Es bildet das Fundament des deutschen Zivilrechts und umfasst eine Vielzahl von Regelungen und Vorschriften,...