Eigenhandel

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Eigenhandel: Eigenhandel, auch bekannt als Proprietary Trading, bezieht sich auf den Handel mit finanziellen Instrumenten, bei dem eine Handelsfirma eigenes Kapital einsetzt, um Gewinne zu erzielen. Im Unterschied zum Kundengeschäft, bei dem die Firma im Namen ihrer Kunden handelt, tätigt sie beim Eigenhandel Transaktionen in eigenem Namen und auf eigenes Risiko. Der Eigenhandel kann in verschiedenen Märkten stattfinden, einschließlich Aktien, Anleihen, Derivate und sogar Kryptowährungen. Diese Art des Handels dient oft dazu, Gewinne aus Kursschwankungen oder Arbitrage-Möglichkeiten zu erzielen. Es kann auch als Teil einer Risikomanagementstrategie eingesetzt werden, um die Risiken des Unternehmens durch Diversifikation zu verringern. Eigenhandel setzt fundierte Kenntnisse über die Finanzmärkte, Analysen und Risikomanagement voraus. Investmentbanken, Broker-Dealer und Hedgefonds sind typische Akteure im Eigenhandel. Diese Unternehmen verfügen in der Regel über erhebliche Ressourcen und erfahrene Handelsteams, um erfolgreich am Eigenhandel teilzunehmen. Die Regulierung des Eigenhandels kann je nach Land und Markt variieren. In einigen Ländern gibt es strenge Vorschriften, um die Risiken des Eigenhandels zu begrenzen und mögliche Auswirkungen auf die Finanzstabilität zu minimieren. Im Jahr 2010 wurde beispielsweise das Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act in den USA eingeführt, das den Eigenhandel einiger großer Banken reguliert. Der Eigenhandel kann erhebliche Gewinne generieren, birgt jedoch auch Risiken. Marktvolatilität, unvorhergesehene Ereignisse und schlechte Handelsentscheidungen können zu Verlusten führen. Aus diesem Grund haben viele Unternehmen strenge Risikokontrollen und Überwachungssysteme implementiert, um potenzielle Verluste zu begrenzen und die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Insgesamt spielt Eigenhandel eine wichtige Rolle in den Kapitalmärkten, da er Liquidität bereitstellt, Preisfindung unterstützt und möglicherweise Gewinne für die Handelsfirmen generiert. Durch den Eigenhandel können Unternehmen auch Erkenntnisse über Marktentwicklungen gewinnen und ihr Handelswissen verbessern, was letztendlich zu einem erfolgreichen und profitablen Handelsergebnis führen kann.

Ausführliche Definition

Eigenhandel, auch bekannt als Proprietary Trading, bezieht sich auf den Handel mit finanziellen Instrumenten, bei dem eine Handelsfirma eigenes Kapital einsetzt, um Gewinne zu erzielen. Im Unterschied zum Kundengeschäft, bei dem die Firma im Namen ihrer Kunden handelt, tätigt sie beim Eigenhandel Transaktionen in eigenem Namen und auf eigenes Risiko. Der Eigenhandel kann in verschiedenen Märkten stattfinden, einschließlich Aktien, Anleihen, Derivate und sogar Kryptowährungen. Diese Art des Handels dient oft dazu, Gewinne aus Kursschwankungen oder Arbitrage-Möglichkeiten zu erzielen. Es kann auch als Teil einer Risikomanagementstrategie eingesetzt werden, um die Risiken des Unternehmens durch Diversifikation zu verringern. Eigenhandel setzt fundierte Kenntnisse über die Finanzmärkte, Analysen und Risikomanagement voraus. Investmentbanken, Broker-Dealer und Hedgefonds sind typische Akteure im Eigenhandel. Diese Unternehmen verfügen in der Regel über erhebliche Ressourcen und erfahrene Handelsteams, um erfolgreich am Eigenhandel teilzunehmen. Die Regulierung des Eigenhandels kann je nach Land und Markt variieren. In einigen Ländern gibt es strenge Vorschriften, um die Risiken des Eigenhandels zu begrenzen und mögliche Auswirkungen auf die Finanzstabilität zu minimieren. Im Jahr 2010 wurde beispielsweise das Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act in den USA eingeführt, das den Eigenhandel einiger großer Banken reguliert. Der Eigenhandel kann erhebliche Gewinne generieren, birgt jedoch auch Risiken. Marktvolatilität, unvorhergesehene Ereignisse und schlechte Handelsentscheidungen können zu Verlusten führen. Aus diesem Grund haben viele Unternehmen strenge Risikokontrollen und Überwachungssysteme implementiert, um potenzielle Verluste zu begrenzen und die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Insgesamt spielt Eigenhandel eine wichtige Rolle in den Kapitalmärkten, da er Liquidität bereitstellt, Preisfindung unterstützt und möglicherweise Gewinne für die Handelsfirmen generiert. Durch den Eigenhandel können Unternehmen auch Erkenntnisse über Marktentwicklungen gewinnen und ihr Handelswissen verbessern, was letztendlich zu einem erfolgreichen und profitablen Handelsergebnis führen kann.

Häufig gestellte Fragen zu Eigenhandel

Was bedeutet Eigenhandel?

Eigenhandel, auch bekannt als Proprietary Trading, bezieht sich auf den Handel mit finanziellen Instrumenten, bei dem eine Handelsfirma eigenes Kapital einsetzt, um Gewinne zu erzielen. Im Unterschied zum Kundengeschäft, bei dem die Firma im Namen ihrer Kunden handelt, tätigt sie beim Eigenhandel Transaktionen in eigenem Namen und auf eigenes Risiko.

Wie wird Eigenhandel beim Investieren verwendet?

„Eigenhandel“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Eigenhandel in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Eigenhandel“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Eigenhandel?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Eigenhandel“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Eigenhandel?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Eigenhandel“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Beratungsprodukt

Definition: Das Beratungsprodukt bezieht sich auf eine Finanzdienstleistung, die von einem Finanzinstitut angeboten wird, um individuelle Investoren bei der Gestaltung und Umsetzung ihrer Anlagestrategien zu unterstützen. Es wird auch als Anlageberatungsprodukt...

Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

Die "Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)" ist ein wichtiger Rechtsrahmen für die Abrechnung und Vergütung zahnärztlicher Leistungen in Deutschland. Sie wurde eingeführt, um eine transparente und gerechte Gebührenstruktur im Bereich der...

Kognitivismus

Kognitivismus ist ein bedeutendes Konzept in der Psychologie, das die kognitive Aktivität und die mentale Informationsverarbeitung des Menschen untersucht. Insbesondere befasst sich der Kognitivismus mit der Art und Weise, wie...

Zubehör

Zubehör ist ein Begriff, der verwendet wird, um jegliche ergänzende Ausstattung und Zusatzgeräte zu beschreiben, die in Bezug auf ihre Funktion dazu dienen, ein vollständiges und effektives Arbeiten im Bereich...

Ertragsgebirge

Ertragsgebirge ist ein Begriff, der in der Finanzwelt verwendet wird, insbesondere im Zusammenhang mit Kapitalmärkten. Es bezieht sich auf die aggregierten Erträge, die von verschiedenen Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Darlehen,...

Nachlasspflegschaft

Definition von "Nachlasspflegschaft": Die Nachlasspflegschaft bezieht sich auf den juristischen Prozess, bei dem ein Nachlasspfleger bestellt wird, um den Nachlass einer verstorbenen Person zu verwalten. Diese spezielle Form der Vermögensverwaltung tritt...

Synergismus

Synergismus: Definition, Bedeutung und Beispiele Synergismus ist ein wichtiger Begriff in der Finanzwelt, insbesondere auf den Kapitalmärkten, der den gegenseitigen Nutzen einer Zusammenarbeit beschreibt. In diesem Kontext bezieht sich der Synergismus...

Organisationsimplementation

Organisationsimplementation ist ein wesentlicher Schritt im Prozess der Umsetzung von Geschäftsstrategien in einer Organisation. Es bezieht sich auf die spezifischen Maßnahmen, die ergriffen werden, um sicherzustellen, dass die strategischen Ziele...

Telekommunikationsdienste

Telekommunikationsdienste sind facettenreiche Dienstleistungen, die es ermöglichen, Informationen über weite Entfernungen hinweg in Echtzeit zu übertragen und zu empfangen. Sie stellen die Grundlage für die moderne Kommunikation in der digitalen...

Alleinbezug

Alleinbezug bezieht sich auf eine spezifische Handelspraxis in den Kapitalmärkten, insbesondere im Bereich der Wertpapieremissionen. In einem Alleinbezug handelt es sich um eine exklusive Vereinbarung zwischen einem Emittenten und einem...