Going Private

Definition und Erklärung

Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Going Private: "Going Private" - Definition im Bereich der Kapitalmärkte "Going Private" bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein öffentlich gehandeltes Unternehmen in den Privatbesitz überführt wird. Dieser Vorgang wird häufig von einem Unternehmen durchgeführt, das nicht mehr an einer Börse notiert sein möchte oder von einem Konsortium von Investoren, die das Unternehmen vollständig übernehmen möchten. Der Begriff "Going Private" bezieht sich speziell auf den Rückzug des Unternehmens von öffentlichen Kapitalmärkten und die daraus resultierende Aufhebung der Aktiennotierung. Dieses Vorgehen ermöglicht es dem Unternehmen, sich von den laufenden Anforderungen und Vorschriften, die mit einer Börsennotierung einhergehen, zu befreien und sich auf langfristige Wachstumsstrategien zu konzentrieren, die nicht von kurzfristigen Marktschwankungen beeinflusst sind. In der Regel wird das "Going Private" durch einen Aktiensplit oder eine Aktienrückkaufvereinbarung erreicht. Ein Aktiensplit führt dazu, dass die Aktien in den Händen der bisherigen Aktionäre reduziert werden, während das Unternehmen die freigewordene Liquidität nutzt, um die Anteile zurückzukaufen und so den Privatbesitz zu erhöhen. Dieser Prozess ermöglicht es den Aktionären, ihre Beteiligung zu monetarisieren und aus dem Unternehmen auszusteigen. Der Schritt, "Going Private" zu werden, kann das Ergebnis einer Reihe von Faktoren sein, wie zum Beispiel einer unzureichenden öffentlichen Aktienbewertung, der Vermeidung von strengen regulatorischen Anforderungen, einer wachsenden Unzufriedenheit der Aktionäre oder dem Wunsch des Managements, das Unternehmen vollständig zu kontrollieren und weniger einflussreichen Aktionären zu entkommen. Das "Going Private" kann potenzielle Vorteile sowohl für das Unternehmen als auch für die Investoren mit sich bringen. Es kann dem Unternehmen ermöglichen, langfristige strategische Entscheidungen zu treffen, ohne die kurzfristige Berichterstattung und den Druck von öffentlichen Anlegern zu berücksichtigen. Gleichzeitig kann es den Privatinvestoren die Möglichkeit bieten, ihre Anlagen flexibler zu verwalten und eine größere Kontrolle über das Unternehmen auszuüben. Insgesamt bietet das "Going Private" den Unternehmen die Chance, sich neu zu positionieren, sich auf das langfristige Wachstum zu konzentrieren und ihre Geschäftsstrategien unabhängig von den öffentlichen Märkten zu gestalten.

Ausführliche Definition

"Going Private" - Definition im Bereich der Kapitalmärkte "Going Private" bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein öffentlich gehandeltes Unternehmen in den Privatbesitz überführt wird. Dieser Vorgang wird häufig von einem Unternehmen durchgeführt, das nicht mehr an einer Börse notiert sein möchte oder von einem Konsortium von Investoren, die das Unternehmen vollständig übernehmen möchten. Der Begriff "Going Private" bezieht sich speziell auf den Rückzug des Unternehmens von öffentlichen Kapitalmärkten und die daraus resultierende Aufhebung der Aktiennotierung. Dieses Vorgehen ermöglicht es dem Unternehmen, sich von den laufenden Anforderungen und Vorschriften, die mit einer Börsennotierung einhergehen, zu befreien und sich auf langfristige Wachstumsstrategien zu konzentrieren, die nicht von kurzfristigen Marktschwankungen beeinflusst sind. In der Regel wird das "Going Private" durch einen Aktiensplit oder eine Aktienrückkaufvereinbarung erreicht. Ein Aktiensplit führt dazu, dass die Aktien in den Händen der bisherigen Aktionäre reduziert werden, während das Unternehmen die freigewordene Liquidität nutzt, um die Anteile zurückzukaufen und so den Privatbesitz zu erhöhen. Dieser Prozess ermöglicht es den Aktionären, ihre Beteiligung zu monetarisieren und aus dem Unternehmen auszusteigen. Der Schritt, "Going Private" zu werden, kann das Ergebnis einer Reihe von Faktoren sein, wie zum Beispiel einer unzureichenden öffentlichen Aktienbewertung, der Vermeidung von strengen regulatorischen Anforderungen, einer wachsenden Unzufriedenheit der Aktionäre oder dem Wunsch des Managements, das Unternehmen vollständig zu kontrollieren und weniger einflussreichen Aktionären zu entkommen. Das "Going Private" kann potenzielle Vorteile sowohl für das Unternehmen als auch für die Investoren mit sich bringen. Es kann dem Unternehmen ermöglichen, langfristige strategische Entscheidungen zu treffen, ohne die kurzfristige Berichterstattung und den Druck von öffentlichen Anlegern zu berücksichtigen. Gleichzeitig kann es den Privatinvestoren die Möglichkeit bieten, ihre Anlagen flexibler zu verwalten und eine größere Kontrolle über das Unternehmen auszuüben. Insgesamt bietet das "Going Private" den Unternehmen die Chance, sich neu zu positionieren, sich auf das langfristige Wachstum zu konzentrieren und ihre Geschäftsstrategien unabhängig von den öffentlichen Märkten zu gestalten.

Häufig gestellte Fragen zu Going Private

Was bedeutet Going Private?

"Going Private" - Definition im Bereich der Kapitalmärkte "Going Private" bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein öffentlich gehandeltes Unternehmen in den Privatbesitz überführt wird. Dieser Vorgang wird häufig von einem Unternehmen durchgeführt, das nicht mehr an einer Börse notiert sein möchte oder von einem Konsortium von Investoren, die das Unternehmen vollständig übernehmen möchten.

Wie wird Going Private beim Investieren verwendet?

„Going Private“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Going Private in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Going Private“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Going Private?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Going Private“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Going Private?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Going Private“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool

Entscheidungsdezentralisation

Entscheidungsdezentralisation ist ein Konzept der Kapitalmärkte, das die Aufteilung von Entscheidungsbefugnissen und -verantwortlichkeiten in dezentrale Einheiten innerhalb einer Organisation oder eines Unternehmens beschreibt. Dieser Ansatz ermöglicht es, strategische Entscheidungen effizienter...

Normenkontrollrat

Normenkontrollrat ist ein deutsches Gremium, das sich mit der Prüfung und Bewertung von Regulierungen und Normen im Rahmen der Gesetzgebung befasst. Seine Aufgabe besteht darin, die Bundesregierung bei der Schaffung...

Erwerbspersonen

Erwerbspersonen ist ein Begriff aus der Volkswirtschaftslehre, der sich auf Personen bezieht, die in der Lage sind und bereit sind, ihre Arbeitskraft anzubieten, unabhängig davon, ob sie derzeit beschäftigt oder...

Basis für Abschreibungen

"Basis für Abschreibungen" ist ein wesentlicher Begriff in der Finanzbuchhaltung und bezieht sich auf den Wert, der als Grundlage für die Abschreibung von Vermögenswerten verwendet wird. Es handelt sich um...

Werkverkehr

Werkverkehr ist ein Begriff aus dem deutschen Steuerrecht, der sich auf den Transport von Mitarbeitern zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bezieht. Dieser Begriff ist von hoher Relevanz für Unternehmen und Mitarbeiter,...

Bewegungsstudie

Bewegungsstudie – Definition und Technische Analyse Eine Bewegungsstudie ist ein wichtiges Konzept in der technischen Analyse der Kapitalmärkte. Sie bezieht sich auf die Untersuchung des Preisverhaltens von Finanzinstrumenten, insbesondere von Aktien,...

Emissionssteuer

Die Emissionssteuer ist eine Art von Umweltsteuer, die auf den Ausstoß von Treibhausgasen durch verschiedene wirtschaftliche Aktivitäten erhoben wird. Sie ist ein Instrument zur Bekämpfung des Klimawandels und dient dazu,...

Imageforschung

Imageforschung, auch bekannt als Imageanalyse oder Imagewirkungsforschung, ist eine wissenschaftliche Untersuchungsmethode, die darauf abzielt, das Image eines Unternehmens, einer Marke oder einer Anlageklasse in den Augen der Investoren zu analysieren....

veränderlicher Sollzinssatz

Veränderlicher Sollzinssatz – Definition und Bedeutung im Kapitalmarkt Ein veränderlicher Sollzinssatz ist eine wichtige Komponente im Bereich der Kapitalmärkte und bezieht sich auf den variablen Zinssatz, der für bestimmte finanzielle Verpflichtungen...

geografisches Informationssystem (GIS)

Ein geografisches Informationssystem (GIS) ist eine computergestützte Softwarelösung, die es ermöglicht, geografische Daten zu erheben, zu analysieren, zu verwalten und darzustellen. Diese Daten beziehen sich auf physische Merkmale und Attribute...