ISDN
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →ISDN: ISDN (Integrated Services Digital Network) ist ein Telekommunikationsnetzwerkstandard, der es ermöglicht, Sprach-, Daten- und Videoübertragungen über eine einzige digitale Leitung zu senden. Dieser Standard wurde entwickelt, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz der herkömmlichen analogen Telefonnetze zu verbessern. ISDN bietet eine Vielzahl von Diensten, darunter die Übertragung von Sprache, Fax, Daten und Bildern mit hoher Qualität. Es bietet eine breite Palette von Funktionen und Möglichkeiten, die die herkömmlichen Telefonnetze nicht bieten können. ISDN ermöglicht es Benutzern, simultan auf Sprach- und Datendienste zuzugreifen. Dies bedeutet, dass Sie gleichzeitig telefonieren und im Internet surfen können, ohne dass eine separate Leitung erforderlich ist. Eine der wichtigsten Funktionen von ISDN ist die digitale Übertragungstechnologie. Im Gegensatz zu analogen Telefonnetzen, die Signale in analoger Form übertragen, wandelt ISDN die Signale in digitale Daten um, die eine präzisere Übertragung und bessere Audio- und Videoqualität ermöglichen. Darüber hinaus unterstützt ISDN mehrere Übertragungsgeschwindigkeiten, darunter B-Kanäle (Bearer-Kanäle) und D-Kanäle (Datensignal-Kanäle), die eine höhere Bandbreite und schnellere Datenübertragung ermöglichen. ISDN bietet auch erweiterte Telefondienste wie Anruferkennung, Rufweiterleitung, Konferenzschaltungen und schnelle Wählverbindungen. Diese Funktionen sind besonders nützlich für Unternehmen, die effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit benötigen. Die Einführung von ISDN hat die Kommunikationslandschaft revolutioniert und sich als wichtige Technologie für Unternehmen und Privatnutzer etabliert. Mit der fortlaufenden Weiterentwicklung der Telekommunikationstechnologie wird ISDN immer häufiger durch leistungsfähigere Netzwerkstandards wie VoIP (Voice over Internet Protocol) und 4G/5G-LTE ersetzt.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu ISDN
Was bedeutet ISDN?
ISDN (Integrated Services Digital Network) ist ein Telekommunikationsnetzwerkstandard, der es ermöglicht, Sprach-, Daten- und Videoübertragungen über eine einzige digitale Leitung zu senden. Dieser Standard wurde entwickelt, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz der herkömmlichen analogen Telefonnetze zu verbessern.
Wie wird ISDN beim Investieren verwendet?
„ISDN“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich ISDN in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „ISDN“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei ISDN?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „ISDN“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit ISDN?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „ISDN“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon
Regiebetrieb
Regiebetrieb ist ein Begriff, der im Finanzsektor Verwendung findet und sich auf eine Art von verstaatlichter Unternehmensführung bezieht. Diese staatliche Betriebsform ist typischerweise in einigen europäischen Ländern zu finden, darunter...
ERP-Kredite
Die Abkürzung ERP steht für "Economic Recovery Program" (Wirtschaftliches Wiederherstellungsprogramm), welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelt wurde, um Unternehmen in Deutschland bei der Finanzierung von Investitionen zu...
Energiekosten
Energiekosten sind ein wesentlicher Faktor bei der Bewertung von Kapitalmärkten, insbesondere wenn es um Unternehmen geht, die eine hohe Energieabhängigkeit oder Energieintensität aufweisen. Der Begriff "Energiekosten" bezieht sich auf die...
landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaften
Definition: Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaften Die "landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaften" (LBAG) sind spezialisierte Genossenschaften, die sich hauptsächlich mit der Organisation und Unterstützung von landwirtschaftlichen Produzenten sowie deren Mitgliedern in Bezug auf...
bilateraler Handel
"Bilateraler Handel" beschreibt eine Art von Transaktion oder Handel, bei dem zwei Parteien direkt miteinander interagieren. Dieser Begriff wird häufig im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Krediten sowie im...
Polizei
Polizei ist ein Begriff, der in den meisten deutschsprachigen Ländern verwendet wird, um die staatliche Exekutivgewalt zu beschreiben. Im Allgemeinen umfasst die Polizei alle staatlichen Institutionen und Behörden, die für...
Tag Cloud
Tag Cloud (Schlagwortwolke) - Definition und Bedeutung Die Schlagwortwolke, auch als Tag Cloud bekannt, ist ein visuelles Darstellungstool, das häufig in der Webentwicklung und im Bereich des Informationsmanagements verwendet wird. Sie...
Erwerb von Minderjährigen
Erwerb von Minderjährigen, im Kontext der Kapitalmärkte, bezieht sich auf eine widerrechtliche Handlung, bei der minderjährige Personen in Investment-Transaktionen involviert sind. Dieser Ausdruck basiert auf dem deutschen Rechtssystem und bezieht...
Terminplanung
Die Terminplanung ist ein entscheidender Schritt bei der Organisation und Verwaltung von Projekten, insbesondere im Bereich der Kapitalmärkte. Sie bezieht sich auf den Prozess der Festlegung und Verwaltung von zeitlichen...
OLG
OLG (Oberlandesgericht) steht für das Oberlandesgericht, welches eine wichtige Institution im deutschen Rechtssystem ist. Es handelt sich dabei um das zweithöchste Gericht in der hierarchischen Struktur des deutschen Gerichtssystems. Das...

