Kartell

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Kartell: Das Wort "Kartell" bezeichnet im Finanzbereich eine Form der unzulässigen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, um ihre Marktmacht zu erhöhen und den Wettbewerb einzuschränken. Kartelle können in verschiedenen Branchen auftreten, darunter auch im Kapitalmarktsektor. Ein Kartell entsteht, wenn Unternehmen sich absichtlich zusammenschließen, um Preise, Produktionsmengen, Marktzugang oder andere wettbewerbsrelevante Parameter zu kontrollieren. Es handelt sich dabei um eine klare Verletzung der Wettbewerbsgesetze, da Kartelle den freien Marktmechanismus behindern und den Konsumenten schaden. Typischerweise haben Kartelle das Ziel, die Preise künstlich zu erhöhen, da sie bei einer gemeinsamen Preisabsprache den Bedarf für Preiskämpfe eliminieren. Dies führt in der Regel zu höheren Gewinnen für die beteiligten Unternehmen, aber zu Lasten der Verbraucher und des gesamten Marktes. Kartelle können verschiedene Formen annehmen, einschließlich Preiskartelle, Gebietsteilungskartelle und Produktionskartelle. Preiskartelle koordinieren die Preise von Produkten oder Dienstleistungen, während Gebietsteilungskartelle den Markt aufteilen, um Konkurrenz zu minimieren. Produktionskartelle kontrollieren die Produktionsmengen, um künstliche Knappheit zu erzeugen und Preise zu steigern. Es gibt strenge Wettbewerbsgesetze, die Kartelle verbieten und mit erheblichen Geldbußen belegen. In Deutschland fällt die Regulierung von Kartellen unter das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), während in der Europäischen Union das Kartellrecht gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) festgelegt wird. Kartellverstöße werden von den entsprechenden Wettbewerbsbehörden, wie dem Bundeskartellamt in Deutschland oder der Europäischen Kommission, streng geahndet. Unternehmen, die an Kartellen beteiligt sind, können hohe Geldstrafen und einen erheblichen Rufschaden erleiden. Es ist wichtig für Investoren, die Entwicklung von Kartellen in den Kapitalmärkten zu beobachten, da diese potenziell erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen, Branchen und die Gesamtwirtschaft haben können. Durch ihre wettbewerbsverzerrende Natur können Kartelle dazu führen, dass Investitionen und Handelsentscheidungen beeinträchtigt werden. Als Investor sollten Sie immer auf mögliche Anzeichen für Kartellaktivitäten achten, insbesondere in Branchen mit hoher Konzentration und begrenztem Wettbewerb. Es ist wichtig, das regulatorische Umfeld zu verstehen und über aktuelle Entwicklungen in Bezug auf Kartellverstöße informiert zu bleiben. Indem wir Ihnen eine umfassende Definition des Begriffs "Kartell" bieten, möchten wir Investoren dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen und ein besseres Verständnis für die Marktdynamik zu entwickeln. Bei Eulerpool.com sind wir bestrebt, Ihnen die aktuellsten Informationen über alle relevanten Finanzbegriffe zur Verfügung zu stellen, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre Anlagestrategien zu optimieren und effektiver in den Kapitalmärkten zu handeln.

Ausführliche Definition

Das Wort "Kartell" bezeichnet im Finanzbereich eine Form der unzulässigen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, um ihre Marktmacht zu erhöhen und den Wettbewerb einzuschränken. Kartelle können in verschiedenen Branchen auftreten, darunter auch im Kapitalmarktsektor. Ein Kartell entsteht, wenn Unternehmen sich absichtlich zusammenschließen, um Preise, Produktionsmengen, Marktzugang oder andere wettbewerbsrelevante Parameter zu kontrollieren. Es handelt sich dabei um eine klare Verletzung der Wettbewerbsgesetze, da Kartelle den freien Marktmechanismus behindern und den Konsumenten schaden. Typischerweise haben Kartelle das Ziel, die Preise künstlich zu erhöhen, da sie bei einer gemeinsamen Preisabsprache den Bedarf für Preiskämpfe eliminieren. Dies führt in der Regel zu höheren Gewinnen für die beteiligten Unternehmen, aber zu Lasten der Verbraucher und des gesamten Marktes. Kartelle können verschiedene Formen annehmen, einschließlich Preiskartelle, Gebietsteilungskartelle und Produktionskartelle. Preiskartelle koordinieren die Preise von Produkten oder Dienstleistungen, während Gebietsteilungskartelle den Markt aufteilen, um Konkurrenz zu minimieren. Produktionskartelle kontrollieren die Produktionsmengen, um künstliche Knappheit zu erzeugen und Preise zu steigern. Es gibt strenge Wettbewerbsgesetze, die Kartelle verbieten und mit erheblichen Geldbußen belegen. In Deutschland fällt die Regulierung von Kartellen unter das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), während in der Europäischen Union das Kartellrecht gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) festgelegt wird. Kartellverstöße werden von den entsprechenden Wettbewerbsbehörden, wie dem Bundeskartellamt in Deutschland oder der Europäischen Kommission, streng geahndet. Unternehmen, die an Kartellen beteiligt sind, können hohe Geldstrafen und einen erheblichen Rufschaden erleiden. Es ist wichtig für Investoren, die Entwicklung von Kartellen in den Kapitalmärkten zu beobachten, da diese potenziell erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen, Branchen und die Gesamtwirtschaft haben können. Durch ihre wettbewerbsverzerrende Natur können Kartelle dazu führen, dass Investitionen und Handelsentscheidungen beeinträchtigt werden. Als Investor sollten Sie immer auf mögliche Anzeichen für Kartellaktivitäten achten, insbesondere in Branchen mit hoher Konzentration und begrenztem Wettbewerb. Es ist wichtig, das regulatorische Umfeld zu verstehen und über aktuelle Entwicklungen in Bezug auf Kartellverstöße informiert zu bleiben. Indem wir Ihnen eine umfassende Definition des Begriffs "Kartell" bieten, möchten wir Investoren dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen und ein besseres Verständnis für die Marktdynamik zu entwickeln. Bei Eulerpool.com sind wir bestrebt, Ihnen die aktuellsten Informationen über alle relevanten Finanzbegriffe zur Verfügung zu stellen, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre Anlagestrategien zu optimieren und effektiver in den Kapitalmärkten zu handeln.

Häufig gestellte Fragen zu Kartell

Was bedeutet Kartell?

Das Wort "Kartell" bezeichnet im Finanzbereich eine Form der unzulässigen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, um ihre Marktmacht zu erhöhen und den Wettbewerb einzuschränken. Kartelle können in verschiedenen Branchen auftreten, darunter auch im Kapitalmarktsektor.

Wie wird Kartell beim Investieren verwendet?

„Kartell“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Kartell in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Kartell“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Kartell?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Kartell“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Kartell?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Kartell“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoritos dos Leitores no Dicionário da Bolsa Eulerpool

Leistungsgarantie

Leistungsgarantie ist ein Begriff, der vor allem im Bereich der Finanzmärkte Verwendung findet und sich auf eine vertragliche Vereinbarung bezieht, die die Erfüllung einer bestimmten Leistung oder eines spezifischen Ergebnisses...

kalte Progression

Die "kalte Progression" ist ein konzeptioneller Begriff, der in der deutschen Steuergesetzgebung verwendet wird und sich auf eine spezielle Form der Einkommensbesteuerung bezieht. Sie stellt eine Verschlechterung der steuerlichen Bedingungen...

verschreibungspflichtige Arzneimittel

"Verschreibungspflichtige Arzneimittel" ist ein Begriff aus dem Gesundheitswesen, der in der deutschen Finanzmarktwelt nicht direkt relevant ist. Das Wort "verschreibungspflichtig" bezieht sich auf medizinische Produkte, insbesondere auf pharmazeutische Mittel, die...

EPK

EPK steht für "Eulerpool Knowledgebase" und ist ein leistungsstarkes Finanzinstrument, das von Eulerpool.com bereitgestellt wird. Als führende Website für Eigenkapitalforschung und Finanznachrichten ähnlich wie Bloomberg Terminal, Thomson Reuters und FactSet...

Pflegeleistung

Pflegeleistung bezeichnet eine Leistung, die von Pflegeeinrichtungen erbracht wird, um Personen einen angemessenen und qualitativen Pflegedienst zur Verfügung zu stellen. Im Zusammenhang mit den Kapitalmärkten bietet der Begriff "Pflegeleistung" eine...

Ökocontrolling

Ökocontrolling: Definition und Funktionalität im Bereich nachhaltiger Investments Ökocontrolling, auch bekannt als ökologisches Controlling, bezieht sich auf den Prozess der Überwachung und Bewertung von ökologischen Aspekten in nachhaltigen Investitionen. Es bietet...

ökologische Kompatibilität

Die "ökologische Kompatibilität" bezieht sich auf die Fähigkeit von Anlagen und Investmentprodukten, ökologische Ziele und Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen. In der heutigen Zeit, in der Umweltfragen von größter Bedeutung sind, suchen...

Wettbewerbsvereinbarungen

Wettbewerbsvereinbarungen, auch als Wettbewerbsbeschränkungen bekannt, beziehen sich auf vertragliche Vereinbarungen zwischen Unternehmen oder Einzelpersonen, die darauf abzielen, den Wettbewerb innerhalb eines bestimmten Marktes einzuschränken oder zu begrenzen. Solche Vereinbarungen können...

komparativ-statische Analyse

Die komparativ-statische Analyse ist eine quantitative Methode, die in der Finanzanalyse angewendet wird, um die Auswirkungen von Veränderungen auf verschiedene Finanzkennzahlen zu vergleichen. Sie bezieht sich auf den Vergleich von...

ökologieorientierte Produktion

"Ökologieorientierte Produktion" ist ein Begriff, der sich auf eine Produktionsmethode bezieht, die ökologische Aspekte und Nachhaltigkeit in den Fokus rückt. Diese Methode zielt darauf ab, umweltfreundliche Verfahren und Technologien einzusetzen,...