CAC
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →CAC: CAC (Cotation Assistée en Continu) ist der französische Aktienindex, bestehend aus den 40 größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung, die an der Euronext Paris Börse gelistet sind. Der Index spiegelt somit die Performance der führenden Unternehmen Frankreichs wider und wird von der CAC-Gesellschaft berechnet, welche der Tochtergesellschaft der Euronext N.V. ist. Die Marktkapitalisierung der im Index gelisteten Unternehmen muss zudem eine von der CAC Gesellschaft festgelegte Mindestgröße aufweisen. Aktien im Index werden quartalsweise neu gewichtet, wobei die Index-Zusammensetzung jährlich im Juni durch die CAC-Gesellschaft überprüft wird. Gegründet wurde der CAC-Index am 31. Dezember 1987 mit einem Basiswert von 1.000 Punkten. Der Wertverlauf zeigt, wie sich die Bewertungen der 40 führenden französischen Unternehmen im Laufe der Zeiten entwickelt haben. Der Index ist ein wichtiger Maßstab für Investoren, um die Performance der französischen Wirtschaft zu verfolgen. Der CAC 40 wird von Unternehmen aus verschiedenen Sektoren des französischen Marktes ausgewählt, darunter Pharmazie, Öl und Gas, Einzelhandel, Finanzwesen und Luft- und Raumfahrt. Die größten Unternehmen im Index sind Total, Sanofi, LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton und L'Oreal. Insgesamt bietet der CAC 40 eine Vielzahl von Vorteilen für Investoren. Einerseits gibt es eine breite Palette von Unternehmen im Index, die zur Erzielung einer breit diversifizierten Portfolios beitragen. Andererseits ist er ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Stabilität Frankreichs. Investoren können auf verschiedene Weise von der CAC-Performance profitieren, indem sie entweder direkt in die Aktien investieren oder in börsengehandelte Fonds (ETFs) investieren, die den Index replizieren.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu CAC
Was bedeutet CAC?
CAC (Cotation Assistée en Continu) ist der französische Aktienindex, bestehend aus den 40 größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung, die an der Euronext Paris Börse gelistet sind. Der Index spiegelt somit die Performance der führenden Unternehmen Frankreichs wider und wird von der CAC-Gesellschaft berechnet, welche der Tochtergesellschaft der Euronext N.V.
Wie wird CAC beim Investieren verwendet?
„CAC“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich CAC in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „CAC“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei CAC?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „CAC“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit CAC?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „CAC“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool
Improvisation
Improvisation, auch spontane Anpassung genannt, bezieht sich auf die Fähigkeit, auf unvorhergesehene Situationen in den Kapitalmärkten zu reagieren und dabei flexibel und kreativ zu handeln. Im heutigen dynamischen und volatilen...
Umwandlungsprüfung
Die Umwandlungsprüfung bezieht sich auf einen entscheidenden Schritt bei der Durchführung von Umstrukturierungen in Unternehmen, insbesondere bei Fusionen, Spaltungen und Umwandlungen. Im deutschen Wirtschaftsrecht ist die Umwandlungsprüfung gesetzlich vorgeschrieben und...
Ausstellung
Ausstellung ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Wertpapieren und Anleihen sowohl im primären als auch im sekundären Markt verwendet wird. Im primären Markt bezieht sich "Ausstellung" auf den Prozess...
Marktforscher
Marktforscher ist ein Begriff, der in der Welt der Kapitalmärkte häufig verwendet wird. Ein Marktforscher ist eine Person oder ein Unternehmen, das sich auf die Analyse und das Verstehen von...
situationsbezogene Verschuldungsregel
Die situationsbezogene Verschuldungsregel ist ein Konzept, das in der Finanzwelt Anwendung findet, um das Potenzial einer Verschuldungssituation für ein Unternehmen oder einen Investor zu bewerten. Sie bezieht sich speziell auf...
Spezialhandel
Spezialhandel bezeichnet einen speziellen Bereich des Wertpapierhandels, der sich auf den Handel mit bestimmten Finanzinstrumenten konzentriert. Es handelt sich hierbei um den Handel mit exotischen oder hochspezialisierten Wertpapieren, die nicht...
Gewerbepolizei
Gewerbepolizei bezeichnet eine staatliche Behörde in Deutschland, die für die Durchsetzung und Überwachung von gewerblichen Aktivitäten zuständig ist. Es handelt sich um eine Abteilung der lokalen Polizeibehörde, die speziell auf...
Landesausgleichsämter
Das Landesausgleichsämter bezieht sich auf den Begriff der Behörden, die in Deutschland für die Durchführung des Länderfinanzausgleichs zuständig sind. Der Länderfinanzausgleich ist ein Verfahren, das entwickelt wurde, um die finanzielle...
Top-Down-Entwurf
Der Top-Down-Entwurf ist eine strategische Herangehensweise bei der Entwicklung von Anlagestrategien, die in verschiedenen Bereichen des Kapitalmarktes angewendet wird. Bei diesem Ansatz werden die höchstrangigen Entscheidungen getroffen, bevor detailliertere Analysen...
Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz
Das Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKV) ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Rechtsrahmens für den Verbraucherschutz im Bereich des Energieverbrauchs. Es wurde erstmals im Jahr 2000 umgesetzt und ist seitdem mehrfach aktualisiert worden,...

