Coase

Definition und Erklärung

Legendariske investorer satser på Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Coase: Coase ist ein Begriff aus der ökonomischen Theorie, der auf den Nobelpreisträger Ronald H. Coase zurückgeht. Er ist bekannt für seine bahnbrechende Arbeit auf dem Gebiet der Transaktionskostenökonomik und hat maßgeblich zur Entwicklung des Konzepts der Coase-Theorem beigetragen. Das Coase-Theorem besagt, dass unter bestimmten Voraussetzungen in einem vollständig kompetitiven Markt mit niedrigen Transaktionskosten die Gleichgewichtslösung unabhängig von der Verteilung der Eigentumsrechte ist. Mit anderen Worten, es besagt, dass die wirtschaftliche Effizienz erreicht wird, wenn die Parteien in der Lage sind, miteinander zu verhandeln und externe Effekte zu internalisieren. In einfachen Worten ausgedrückt bedeutet Coase, dass Menschen, wenn ihnen die Nutzung der Ressourcen erlaubt ist, diese so nutzen können, wie es für sie am wirtschaftlichsten ist. Es spielt also keine Rolle, wie die Eigentumsrechte an den Ressourcen verteilt sind, solange die Transaktionskosten niedrig genug sind. Das Coase-Theorem ist besonders relevant in Situationen mit externen Effekten, bei denen die Handlungen einer Partei Auswirkungen auf andere Parteien haben. Es legt nahe, dass effiziente Ergebnisse durch Verhandlungen zwischen den betroffenen Parteien erzielt werden können, anstatt staatliche Eingriffe oder Verträge zu nutzen. Es ist wichtig zu beachten, dass das Coase-Theorem bestimmte Annahmen macht, wie beispielsweise die vollständige Information und eine geringe Anzahl von Parteien. In der Praxis können diese Annahmen jedoch oft nicht erfüllt werden, was zu Abweichungen von den Vorhersagen des Coase-Theorems führen kann. Insgesamt hat das Coase-Theorem einen bedeutenden Einfluss auf die moderne Mikroökonomie und findet Anwendung in verschiedenen Bereichen wie der Umweltökonomie, der Vertragstheorie und der Regulierungspolitik. Es bietet ein nützliches Werkzeug zur Analyse von Situationen mit externen Effekten und zur Bewertung der Verteilung von Eigentumsrechten.

Ausführliche Definition

Coase ist ein Begriff aus der ökonomischen Theorie, der auf den Nobelpreisträger Ronald H. Coase zurückgeht. Er ist bekannt für seine bahnbrechende Arbeit auf dem Gebiet der Transaktionskostenökonomik und hat maßgeblich zur Entwicklung des Konzepts der Coase-Theorem beigetragen. Das Coase-Theorem besagt, dass unter bestimmten Voraussetzungen in einem vollständig kompetitiven Markt mit niedrigen Transaktionskosten die Gleichgewichtslösung unabhängig von der Verteilung der Eigentumsrechte ist. Mit anderen Worten, es besagt, dass die wirtschaftliche Effizienz erreicht wird, wenn die Parteien in der Lage sind, miteinander zu verhandeln und externe Effekte zu internalisieren. In einfachen Worten ausgedrückt bedeutet Coase, dass Menschen, wenn ihnen die Nutzung der Ressourcen erlaubt ist, diese so nutzen können, wie es für sie am wirtschaftlichsten ist. Es spielt also keine Rolle, wie die Eigentumsrechte an den Ressourcen verteilt sind, solange die Transaktionskosten niedrig genug sind. Das Coase-Theorem ist besonders relevant in Situationen mit externen Effekten, bei denen die Handlungen einer Partei Auswirkungen auf andere Parteien haben. Es legt nahe, dass effiziente Ergebnisse durch Verhandlungen zwischen den betroffenen Parteien erzielt werden können, anstatt staatliche Eingriffe oder Verträge zu nutzen. Es ist wichtig zu beachten, dass das Coase-Theorem bestimmte Annahmen macht, wie beispielsweise die vollständige Information und eine geringe Anzahl von Parteien. In der Praxis können diese Annahmen jedoch oft nicht erfüllt werden, was zu Abweichungen von den Vorhersagen des Coase-Theorems führen kann. Insgesamt hat das Coase-Theorem einen bedeutenden Einfluss auf die moderne Mikroökonomie und findet Anwendung in verschiedenen Bereichen wie der Umweltökonomie, der Vertragstheorie und der Regulierungspolitik. Es bietet ein nützliches Werkzeug zur Analyse von Situationen mit externen Effekten und zur Bewertung der Verteilung von Eigentumsrechten.

Häufig gestellte Fragen zu Coase

Was bedeutet Coase?

Coase ist ein Begriff aus der ökonomischen Theorie, der auf den Nobelpreisträger Ronald H. Coase zurückgeht.

Wie wird Coase beim Investieren verwendet?

„Coase“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Coase in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Coase“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Coase?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Coase“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Coase?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Coase“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Læserfavoritter i Eulerpool Børsleksikon

Inflationsrate

Die Inflationsrate ist ein wichtiger wirtschaftlicher Indikator, der die Veränderung des allgemeinen Preisniveaus widerspiegelt. Sie wird üblicherweise als Prozentsatz ausgedrückt und gibt an, in welchem Ausmaß die Preise für Waren...

Kostentreiber

Der Begriff "Kostentreiber" bezieht sich auf Faktoren oder Einflüsse, die die Kosten in einem Unternehmen oder einem bestimmten Geschäftsprozess erhöhen. Diese Kostenfaktoren können unterschiedliche Ursachen haben und variieren je nach...

DATEX-L

DATEX-L steht für "Data Exchange Layer" und ist eine standardisierte Datenkommunikationsschnittstelle für den Austausch von Informationen im Zusammenhang mit Transaktionen auf den Finanzmärkten. Es wurde speziell für die Bedürfnisse von...

Planungshorizont

Planungshorizont bezeichnet den Zeitraum, in dem eine Organisation oder ein Anleger seine finanziellen Pläne und Prognosen erstellt. Es ist eine Schlüsselkomponente bei der Entwicklung von Strategien und Entscheidungen in den...

Sekundärmarkt

Der Sekundärmarkt bezieht sich auf den Markt für den Handel bereits ausgegebener Wertpapiere, einschließlich Aktien, Anleihen und anderen Finanzprodukten. Im Gegensatz zum Primärmarkt, auf dem Unternehmen Neueinsteiger oder Erstausgaben verkaufen,...

Checklistenverfahren

Das Checklistenverfahren ist eine methodische Vorgehensweise zur Überprüfung und Kontrolle von bestimmten Aktivitäten oder Prozessen. Es wird häufig in verschiedenen Branchen und Industrien angewendet, um sicherzustellen, dass keine wichtigen Schritte...

Geomarketing

Geomarketing, oder auch geografisches Marketing genannt, ist eine innovative Marketingstrategie, welche geografische Daten nutzt, um das Verhalten von Kunden in bestimmten geografischen Gebieten zu analysieren und gezielte Werbeaktionen zu planen....

Optionsprämie

Die Optionsprämie ist ein Begriff aus dem Optionsgeschäft und bezieht sich auf den Preis, den der Käufer einer Option an den Verkäufer der Option zahlt. Es handelt sich dabei um...

Technische Hochschulen (TH)

Technische Hochschulen (TH) sind eine bedeutende Art von Bildungseinrichtungen in Deutschland, die sich auf technische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge spezialisiert haben. Diese Hochschulen bieten eine breite Palette von Programmen in den...

Display-Nachlass

Der Begriff "Display-Nachlass" bezieht sich auf einen Marketingbegriff, der in der Werbe- und Vertriebsbranche verwendet wird. Im speziellen Kontext des Kapitalmarkts bezieht sich Display-Nachlass auf den Prozentsatz des Einzelhandelspreises eines...