Breusch-Pagan-Random-Effects-Test Definition

Das Eulerpool Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Breusch-Pagan-Random-Effects-Test für Deutschland.

Legendarni vlagatelji stavijo na Eulerpool.

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

Breusch-Pagan-Random-Effects-Test

Breusch-Pagan-Random-Effects-Test (auch bekannt als Breusch-Pagan-Zufallseffekte-Test) ist ein statistisches Verfahren, das in der ökonometrischen Analyse häufig verwendet wird, um die Präsenz von Heteroskedastizität in einem Regressionsmodell zu überprüfen.

Heteroskedastizität bezieht sich auf die Situation, in der die Varianz der Fehlerterme in einem Regressionsmodell nicht konstant ist. Der Breusch-Pagan-Random-Effects-Test basiert auf der Idee, dass bei Heteroskedastizität die Fehlerterme nicht zufällig sind und bestimmte Muster aufweisen. Das Verfahren ermöglicht es uns, die Hypothese zu testen, ob die Varianz der Fehlerterme vom jeweiligen Explanandum (abhängige Variable) abhängt. Um den Breusch-Pagan-Random-Effects-Test durchzuführen, müssen wir zunächst das Regressionsmodell schätzen. Dieses Modell kann sowohl für querschnittliche als auch für panelökonometrische Daten verwendet werden. Anschließend werden die quadrierten Residuen aus der Regressionsanalyse ermittelt. Der nächste Schritt besteht darin, ein zusätzliches Regressionsmodell zu schätzen, in dem die quadrierten Residuen als abhängige Variable dienen und die gleichen unabhängigen Variablen wie im ursprünglichen Modell verwendet werden. Dieses Modell wird als Heteroskedastizitätsmodell bezeichnet. Wenn die quadrierten Residuen eine signifikante Korrelation mit den unabhängigen Variablen im Heteroskedastizitätsmodell aufweisen, weist dies auf das Vorliegen von Heteroskedastizität hin. In diesem Fall wird die Nullhypothese der konstanten Varianz der Fehlerterme abgelehnt. Andernfalls wird die Nullhypothese beibehalten. Der Breusch-Pagan-Random-Effects-Test wird häufig in der Finanzforschung und bei der Analyse von Aktienmärkten eingesetzt, um die Gültigkeit der Annahmen zu überprüfen, die für Effizienz- und Bewertungsmodelle von Aktienportfolios erforderlich sind. Er hilft auch bei der Identifizierung von geeigneten Modellen zur Schätzung von Risikoparametern und bei der Feststellung von Abhängigkeiten zwischen Risikofaktoren und Renditen. Insgesamt ist der Breusch-Pagan-Random-Effects-Test ein wichtiges Werkzeug zur Überprüfung der Homoskedastizitäts-Annahme in ökonometrischen Modellen. Durch seine Anwendung können Forscher und Investoren ihre Analyse verbessern und fundierte Entscheidungen im Bereich der Kapitalmärkte, wie Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen, treffen. Auf Eulerpool.com, einer führenden Website für Aktien- und Finanznachrichten ähnlich Bloomberg Terminal, Thomson Reuters und FactSet Research Systems, können Sie weiterführende Informationen zum Breusch-Pagan-Random-Effects-Test sowie zu einer Vielzahl anderer wichtiger Begriffe in den Kapitalmärkten und der Finanzwelt finden.
Priljubljene teme bralcev v Eulerpool borznem leksikonu

Umweltprinzipien

Umweltprinzipien sind eine Sammlung von Grundsätzen und Richtlinien, die darauf abzielen, die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die natürliche Umwelt zu minimieren und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Diese Prinzipien bilden die...

Unteranspruch

Der Begriff "Unteranspruch" bezieht sich auf einen rechtlichen Anspruch, der in Verbindung mit einem Hauptanspruch besteht. Ein Unteranspruch ist in der Regel mit einem Hauptanspruch verbunden und stellt eine zusätzliche...

Plannutzenziffer

Plannutzenziffer beschreibt in der Finanzwelt das Verhältnis zwischen dem geplanten und dem tatsächlichen Nutzen einer Investition. Sie dient als eine Kennzahl, um den Erfolg oder Misserfolg einer Investition zu bewerten...

private Kosten

"Private Kosten" ist ein Fachbegriff, der sich auf die Kosten bezieht, die im Zusammenhang mit privaten Investitionen in Kapitalmärkte entstehen. Dieser Begriff wird häufig im Kontext von individuellen Anlegern verwendet,...

Regel des kleinsten Bedauerns

Regel des kleinsten Bedauerns (eng: Regret Minimization Principle) ist eine Entscheidungstheorie, die in der Finanzindustrie weit verbreitet ist. Diese Regel wurde von Daniel Kahneman und Amos Tversky entwickelt und basiert...

Modem

Ein Modem, auch als Modulator-Demodulator bekannt, ist ein wichtiges Gerät in der Welt der Kommunikation und des Internets. Es handelt sich um ein Hardwaregerät, das bei der Umwandlung digitaler Daten...

Externes Rechnungswesen

Externes Rechnungswesen ist ein Fachbegriff aus dem Bereich der Wirtschaft und Finanzen, der sich auf die finanzielle Berichterstattung und die Buchführung eines Unternehmens bezieht. Im Wesentlichen handelt es sich dabei...

Trans-Pacific Partnership

Das Trans-Pazifische Partnerschaftsabkommen (TPP) ist ein umfassendes Freihandelsabkommen, das zwischen mehreren Ländern des Asien-Pazifik-Raums geschlossen wurde. Das Abkommen zielt darauf ab, Handelshemmnisse zu beseitigen und den Handel sowie Investitionen zwischen...

EU-Zentralasienstrategie

Die EU-Zentralasienstrategie ist eine politische Initiative der Europäischen Union, die darauf abzielt, die Beziehungen zwischen der EU und den zentralasiatischen Ländern zu stärken und zu fördern. Diese Strategie wurde im...

Berufsgeheimnis

Das Berufsgeheimnis, auch als Anwaltsgeheimnis oder Schweigepflicht bezeichnet, ist ein ethischer und rechtlicher Grundsatz, der bestimmte Berufsgruppen wie Anwälte, Ärzte, Steuerberater und andere Fachleute in ähnlichen Berufen verpflichtet, die Vertraulichkeit...