Prohibitivpreis

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Prohibitivpreis: Prohibitivpreis ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten verwendet wird, um auf den Preis eines bestimmten Vermögenswerts oder einer bestimmten Anlageklasse hinzuweisen, der als übermäßig hoch oder prohibitiv angesehen wird. Ein prohibitiver Preis zeigt an, dass der Marktwert eines Wertpapiers, einer Anleihe oder einer anderen Anlageoption über den gewöhnlichen Marktpreis hinausgeht und möglicherweise von den meisten potenziellen Käufern als zu teuer oder unerschwinglich angesehen wird. Ein prohibitiver Preis kann verschiedene Gründe haben. Zum einen kann ein Vermögenswert in kurzer Zeit einen rapiden Wertzuwachs verzeichnen, was dazu führt, dass der Preis über das erwartete Niveau steigt. Diese starke Nachfrage und begrenzte Verfügbarkeit können zu einem prohibitiven Preis führen. Zum anderen kann ein prohibitiver Preis auch aufgrund von fortgeschrittenen technischen Indikatoren oder Marktanalysen auftreten, die darauf hindeuten, dass ein Vermögenswert überkauft ist und somit sein wahrscheinlicher zukünftiger Wert begrenzt ist. Prohibitivpreis kann auch im Bereich der Kreditfinanzierung verwendet werden, insbesondere bei der Vergabe von Unternehmenskrediten oder Hypotheken. In diesem Zusammenhang kann der prohibitiver Preis auf die Zinssätze verweisen, die für bestimmte Kreditnehmer mit schlechter Bonität oder hohem Ausfallrisiko berechnet werden. Diese Zinssätze könnten prohibitiv hoch sein, um das Kreditrisiko und die potenziellen Verluste für den Kreditgeber auszugleichen. Um den prohibitiven Preis zu überwinden oder zu vermeiden, können potenzielle Anleger verschiedene Strategien anwenden. Dazu gehören das Warten auf eine Korrektur des Preises, um günstigere Einstiegsmöglichkeiten zu nutzen, die Überprüfung der Fundamentaldaten, um den tatsächlichen Wert des Vermögenswerts zu verstehen, oder die Suche nach ähnlichen Anlageoptionen mit besseren Risiko-Rendite-Verhältnissen. Insgesamt stellt der prohibitiver Preis eine Situation dar, in der der Preis eines Vermögenswerts als übermäßig hoch angesehen wird, was darauf hindeuten kann, dass eine potenzielle Anlage unattraktiv oder zu risikoreich ist. Es ist wichtig, dass Investoren ihre eigene Due Diligence durchführen und professionelle Beratung einholen, um die richtigen Investmententscheidungen zu treffen und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

Ausführliche Definition

Prohibitivpreis ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten verwendet wird, um auf den Preis eines bestimmten Vermögenswerts oder einer bestimmten Anlageklasse hinzuweisen, der als übermäßig hoch oder prohibitiv angesehen wird. Ein prohibitiver Preis zeigt an, dass der Marktwert eines Wertpapiers, einer Anleihe oder einer anderen Anlageoption über den gewöhnlichen Marktpreis hinausgeht und möglicherweise von den meisten potenziellen Käufern als zu teuer oder unerschwinglich angesehen wird. Ein prohibitiver Preis kann verschiedene Gründe haben. Zum einen kann ein Vermögenswert in kurzer Zeit einen rapiden Wertzuwachs verzeichnen, was dazu führt, dass der Preis über das erwartete Niveau steigt. Diese starke Nachfrage und begrenzte Verfügbarkeit können zu einem prohibitiven Preis führen. Zum anderen kann ein prohibitiver Preis auch aufgrund von fortgeschrittenen technischen Indikatoren oder Marktanalysen auftreten, die darauf hindeuten, dass ein Vermögenswert überkauft ist und somit sein wahrscheinlicher zukünftiger Wert begrenzt ist. Prohibitivpreis kann auch im Bereich der Kreditfinanzierung verwendet werden, insbesondere bei der Vergabe von Unternehmenskrediten oder Hypotheken. In diesem Zusammenhang kann der prohibitiver Preis auf die Zinssätze verweisen, die für bestimmte Kreditnehmer mit schlechter Bonität oder hohem Ausfallrisiko berechnet werden. Diese Zinssätze könnten prohibitiv hoch sein, um das Kreditrisiko und die potenziellen Verluste für den Kreditgeber auszugleichen. Um den prohibitiven Preis zu überwinden oder zu vermeiden, können potenzielle Anleger verschiedene Strategien anwenden. Dazu gehören das Warten auf eine Korrektur des Preises, um günstigere Einstiegsmöglichkeiten zu nutzen, die Überprüfung der Fundamentaldaten, um den tatsächlichen Wert des Vermögenswerts zu verstehen, oder die Suche nach ähnlichen Anlageoptionen mit besseren Risiko-Rendite-Verhältnissen. Insgesamt stellt der prohibitiver Preis eine Situation dar, in der der Preis eines Vermögenswerts als übermäßig hoch angesehen wird, was darauf hindeuten kann, dass eine potenzielle Anlage unattraktiv oder zu risikoreich ist. Es ist wichtig, dass Investoren ihre eigene Due Diligence durchführen und professionelle Beratung einholen, um die richtigen Investmententscheidungen zu treffen und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

Häufig gestellte Fragen zu Prohibitivpreis

Was bedeutet Prohibitivpreis?

Prohibitivpreis ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten verwendet wird, um auf den Preis eines bestimmten Vermögenswerts oder einer bestimmten Anlageklasse hinzuweisen, der als übermäßig hoch oder prohibitiv angesehen wird. Ein prohibitiver Preis zeigt an, dass der Marktwert eines Wertpapiers, einer Anleihe oder einer anderen Anlageoption über den gewöhnlichen Marktpreis hinausgeht und möglicherweise von den meisten potenziellen Käufern als zu teuer oder unerschwinglich angesehen wird.

Wie wird Prohibitivpreis beim Investieren verwendet?

„Prohibitivpreis“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Prohibitivpreis in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Prohibitivpreis“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Prohibitivpreis?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Prohibitivpreis“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Prohibitivpreis?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Prohibitivpreis“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Preferințele cititorilor în dicționarul bursier Eulerpool

CGI

CGI steht für Computer Generated Imagery. Es handelt sich um eine einer computerunterstützten Methode, um visuelle Inhalte zu erstellen oder zu verbessern. CGI wird in verschiedenen Branchen eingesetzt, darunter Filmindustrie,...

Steuersatz

Steuersatz ist ein wesentlicher Begriff, der in der Finanzwelt verwendet wird und das Maß der Besteuerung auf Einkommen oder Vermögen darstellt. In Deutschland wird der Steuersatz als Prozentsatz gemessen und...

Learning by Doing

Das Lernen durch Handeln (Learning by Doing) bezieht sich auf ein Konzept, bei dem eine Person Fähigkeiten und Kenntnisse entwickelt, indem sie praktische Erfahrungen sammelt und aktiv handelt. Dieser Ansatz...

Umbuchungen

Umbuchungen werden in den Kapitalmärkten häufig als eine Methode angewendet, um Vermögenswerte von einem Konto auf ein anderes zu übertragen. Dieser Begriff wird hauptsächlich im Zusammenhang mit Finanzinstituten, wie Banken,...

Kohonen-Karte

Kohonen-Karte – Definition und Anwendung in den Kapitalmärkten Die Kohonen-Karte, benannt nach ihrem Entwickler Teuvo Kohonen, ist ein leistungsstarkes Tool, das in den Kapitalmärkten für die Analyse und Visualisierung von Daten...

Hausman-Test

Der Hausman-Test ist ein statistisches Verfahren, das in der ökonometrischen Analyse verwendet wird, um die Gültigkeit von Instrumentvariablen zu überprüfen und die Beurteilung kausaler Zusammenhänge in ökonometrischen Modellen zu verbessern....

Agrarrohstoffe

Agrarrohstoffe umfassen alle Rohstoffe, die aus der Landwirtschaft stammen. Dazu gehören pflanzliche Erzeugnisse wie Getreide, Ölsaaten, Gemüse und Obst sowie tierische Erzeugnisse wie Fleisch, Milchprodukte und Eier. Agrarrohstoffe sind ein...

LVA

LVA (Langfristige Vermögensanlage) ist ein Begriff im Finanzwesen, der sich auf eine Anlagestrategie bezieht, bei der Vermögenswerte langfristig gehalten werden, um potenzielle Renditen zu maximieren. Diese Strategie wird normalerweise von...

Verdachtskündigung

Verdachtskündigung - Definition im Zusammenhang mit Kapitalmärkten Die Verdachtskündigung (auch bekannt als außerordentliche Verdachtskündigung) bezieht sich auf eine spezifische Handlung eines Arbeitgebers, der das Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitnehmer sofort und ohne...

Pflichtprüfung

Die Pflichtprüfung ist ein integraler Bestandteil der Buchhaltungs- und Finanzberichterstattung, der von börsennotierten Unternehmen in Deutschland durchgeführt werden muss. Dieser Begriff bezieht sich auf die externe Prüfung, die von einem...