Folgesteuern
Definition und Erklärung
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TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Folgesteuern: Folgesteuern sind Steuern, die im Anschluss an eine bereits bestehende Steuer entstehen. Oftmals werden Folgesteuern auch als Zweitsteuern bezeichnet, da sie auf einer bereits erhobenen Steuer basieren. Diese zusätzlichen Steuern dienen dazu, bestimmte steuerliche Aspekte zu berücksichtigen, die in der ursprünglichen Steuer nicht vollständig erfasst wurden. Sie können auf verschiedenen Ebenen der Besteuerung auftreten, wie beispielsweise auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene. Im Bereich der Kapitalmärkte können Folgesteuern eine wichtige Rolle für Investoren spielen. Sie können beispielsweise auf Dividendenzahlungen, Kapitalerträge oder Veräußerungsgewinne erhoben werden. Folgesteuern können je nach Rechtsordnung unterschiedliche Formen annehmen und unterschiedlich besteuert werden. Es ist daher wichtig, die steuerlichen Konsequenzen von Folgesteuern zu verstehen, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Ein Beispiel für eine Folgesteuer im Bereich der Kapitalmärkte ist die Quellensteuer auf Dividenden. Diese Steuer wird von einigen Ländern auf Dividendenzahlungen an nicht in diesem Land ansässige Investoren erhoben. Sie verringert die Nettodividende, die Investoren erhalten. In einigen Fällen kann jedoch eine Rückerstattung oder Befreiung von der Quellensteuer beantragt werden, wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beteiligten Ländern besteht. Ein weiteres Beispiel für eine Folgesteuer ist die Kapitalertragssteuer, die auf Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren erhoben wird. Diese Steuer wird oft als Investitionssteuer bezeichnet und ist eine Form der Einkommensteuer auf Kapitalgewinne. Je nach Land und Art des Wertpapiers können die Steuersätze und Befreiungen variieren. Die Kenntnis von Folgesteuern und deren Auswirkungen ist für Investoren von großer Bedeutung, um die steuerlichen Belastungen zu verstehen und die Nettorendite ihrer Anlagen richtig zu bewerten. Es ist daher ratsam, sich gründlich über die geltenden Steuergesetze und -vorschriften in den relevanten Gerichtsbarkeiten zu informieren oder einen Steuerexperten zu Rate zu ziehen. Auf Eulerpool.com bieten wir eine umfassende und präzise Glossardatenbank für Investoren in Kapitalmärkten an, in der wichtige Begriffe wie Folgesteuern ausführlich erklärt werden. Unsere Inhalte werden von einem Team erfahrener Finanzexperten erstellt und regelmäßig aktualisiert, um Anlegern hochwertige Informationen bereitzustellen. Besuchen Sie Eulerpool.com, um Zugang zu unserem umfangreichen Glossar zu erhalten und Ihr Wissen über die Finanzmärkte zu erweitern.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Folgesteuern
Was bedeutet Folgesteuern?
Folgesteuern sind Steuern, die im Anschluss an eine bereits bestehende Steuer entstehen. Oftmals werden Folgesteuern auch als Zweitsteuern bezeichnet, da sie auf einer bereits erhobenen Steuer basieren.
Wie wird Folgesteuern beim Investieren verwendet?
„Folgesteuern“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Folgesteuern in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Folgesteuern“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Folgesteuern?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Folgesteuern“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Folgesteuern?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Folgesteuern“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
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