Delisting

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

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Delisting: Delisting ist ein Prozess, bei dem ein börsennotiertes Unternehmen seine Börsennotierung freiwillig oder durch Börsenregulierungsbehörden von einer öffentlichen Börse entfernt. Dieser Prozess beendet die Möglichkeit für die öffentliche Hand, Aktien des betreffenden Unternehmens zu kaufen oder zu verkaufen. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie beispielsweise eine Fusion oder Übernahme, Liquidation, Insolvenz oder ein Rückzug von der öffentlichen Börse, um private Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Ein Unternehmen, das eine Delisting-Entscheidung trifft, hat normalerweise seine Gründe, wie zum Beispiel das Vermeiden von börsennotierten Kosten, das Erhalten von mehr Kontrolle über das Unternehmen oder das Hinzufügen von mehr Privatsphäre und Flexibilität bei der Betriebsführung durch Privatfinanzierung. Eine Delisting-Entscheidung kann jedoch auch negative Auswirkungen auf das Unternehmen haben, da es die öffentliche Transparenz reduziert und möglicherweise Zuschüsse reduziert oder eliminiert. Es gibt verschiedene Arten von Delisting-Verfahren, einschließlich freiwilliges Delisting, Zwangsdlisting und freiwilliges Delisting aus einer bestimmten Börse. Ein freiwilliges Delisting-Prozess kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, beispielsweise durch eine Abstimmung der Aktionäre, ein Buyout durch ein anderes Unternehmen, oder durch einen Antrag auf Delisting an der Börse selbst. Im Fall von Zwangsdelisting kann eine Börse ein Unternehmen aufgrund von Nichteinhaltung der Börsenregeln oder bei Verstößen gegen andere Vorschriften von der Börse entfernen. In Bezug auf das STEUERGESETZ kann Delisting auch steuerliche Probleme für Investoren verursachen, die möglicherweise verpflichtet sind, ihre Aktien zum Marktpreis zu verkaufen oder zu bewerten und somit eine Steuer auf Kapitalgewinne zahlen müssen. Insgesamt ist Delisting ein komplexer Prozess, der schnell oder langsam vonstattengehen kann und sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt. Es ist wichtig, dass Investoren sich mit dem Prozess vertraut machen und berücksichtigen, welche Auswirkungen eine Delisting-Entscheidung auf ihr Portfolio haben kann.

Ausführliche Definition

Delisting ist ein Prozess, bei dem ein börsennotiertes Unternehmen seine Börsennotierung freiwillig oder durch Börsenregulierungsbehörden von einer öffentlichen Börse entfernt. Dieser Prozess beendet die Möglichkeit für die öffentliche Hand, Aktien des betreffenden Unternehmens zu kaufen oder zu verkaufen. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie beispielsweise eine Fusion oder Übernahme, Liquidation, Insolvenz oder ein Rückzug von der öffentlichen Börse, um private Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Ein Unternehmen, das eine Delisting-Entscheidung trifft, hat normalerweise seine Gründe, wie zum Beispiel das Vermeiden von börsennotierten Kosten, das Erhalten von mehr Kontrolle über das Unternehmen oder das Hinzufügen von mehr Privatsphäre und Flexibilität bei der Betriebsführung durch Privatfinanzierung. Eine Delisting-Entscheidung kann jedoch auch negative Auswirkungen auf das Unternehmen haben, da es die öffentliche Transparenz reduziert und möglicherweise Zuschüsse reduziert oder eliminiert. Es gibt verschiedene Arten von Delisting-Verfahren, einschließlich freiwilliges Delisting, Zwangsdlisting und freiwilliges Delisting aus einer bestimmten Börse. Ein freiwilliges Delisting-Prozess kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, beispielsweise durch eine Abstimmung der Aktionäre, ein Buyout durch ein anderes Unternehmen, oder durch einen Antrag auf Delisting an der Börse selbst. Im Fall von Zwangsdelisting kann eine Börse ein Unternehmen aufgrund von Nichteinhaltung der Börsenregeln oder bei Verstößen gegen andere Vorschriften von der Börse entfernen. In Bezug auf das STEUERGESETZ kann Delisting auch steuerliche Probleme für Investoren verursachen, die möglicherweise verpflichtet sind, ihre Aktien zum Marktpreis zu verkaufen oder zu bewerten und somit eine Steuer auf Kapitalgewinne zahlen müssen. Insgesamt ist Delisting ein komplexer Prozess, der schnell oder langsam vonstattengehen kann und sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt. Es ist wichtig, dass Investoren sich mit dem Prozess vertraut machen und berücksichtigen, welche Auswirkungen eine Delisting-Entscheidung auf ihr Portfolio haben kann.

Häufig gestellte Fragen zu Delisting

Was bedeutet Delisting?

Delisting ist ein Prozess, bei dem ein börsennotiertes Unternehmen seine Börsennotierung freiwillig oder durch Börsenregulierungsbehörden von einer öffentlichen Börse entfernt. Dieser Prozess beendet die Möglichkeit für die öffentliche Hand, Aktien des betreffenden Unternehmens zu kaufen oder zu verkaufen.

Wie wird Delisting beim Investieren verwendet?

„Delisting“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Delisting in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Delisting“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Delisting?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Delisting“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Delisting?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Delisting“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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