Retrozession

Definition und Erklärung

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TL;DR – Kurzdefinition

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Retrozession: Eine Retrozession ist eine finanzielle Vergütung, die ein Vermögensverwalter von einem Produktanbieter erhält. Diese Zahlung dient als Anreiz für den Vermögensverwalter, bestimmte Finanzprodukte wie Investmentfonds, Anleihen oder strukturierte Produkte an seine Kunden zu empfehlen oder in ihre Portfolios aufzunehmen. Retrozessionen werden auch als Abschlussprovisionen oder Kickbacks bezeichnet und können in Form von Gebühren, Provisionen oder anderen monetären Vorteilen erfolgen. Der Begriff "Retrozession" leitet sich von dem französischen Wort "rétrocéder" ab, was "zurückgeben" bedeutet. In der Tat gibt der Vermögensverwalter einen Teil der erhaltenen Vergütungen an den Produktanbieter zurück. Retrozessionen können sowohl für institutionelle als auch für private Anleger gelten und werden häufig in der Finanzindustrie eingesetzt. Es gibt verschiedene Ansichten über die Verwendung von Retrozessionen. Befürworter argumentieren, dass sie als Ansporn für Vermögensverwalter dienen, fundierte Anlageentscheidungen zu treffen und die Bedürfnisse ihrer Kunden zu berücksichtigen. Darüber hinaus können Retrozessionen den Zugang zu hochwertigen Research-Dienstleistungen und erstklassiger Beratung erleichtern. Kritiker hingegen argumentieren, dass Retrozessionen ein potenzieller Interessenkonflikt sein können, da Vermögensverwalter dazu neigen könnten, Produkte mit höheren Vergütungen anstelle der besten Anlageoptionen für ihre Kunden zu empfehlen. Es ist zu beachten, dass sich die Regelungen für Retrozessionen je nach Rechtsordnung unterscheiden können. In einigen Ländern wie der Schweiz, Deutschland und Luxemburg sind Retrozessionen seitens Vermögensverwaltern für Privatkunden verboten oder eingeschränkt. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Beratung der Kunden im Mittelpunkt steht und keine Verzerrung durch finanzielle Anreize entsteht. In Frankreich und anderen Ländern sind Retrozessionen hingegen weiterhin üblich. Insgesamt ist es wichtig, die Auswirkungen von Retrozessionen auf die Objektivität und Unabhängigkeit der Vermögensverwalter zu berücksichtigen. Kunden sollten sich bewusst sein, welche Vergütung ihr Vermögensverwalter erhält und wie dies seine Empfehlungen beeinflussen kann.

Ausführliche Definition

Eine Retrozession ist eine finanzielle Vergütung, die ein Vermögensverwalter von einem Produktanbieter erhält. Diese Zahlung dient als Anreiz für den Vermögensverwalter, bestimmte Finanzprodukte wie Investmentfonds, Anleihen oder strukturierte Produkte an seine Kunden zu empfehlen oder in ihre Portfolios aufzunehmen. Retrozessionen werden auch als Abschlussprovisionen oder Kickbacks bezeichnet und können in Form von Gebühren, Provisionen oder anderen monetären Vorteilen erfolgen. Der Begriff "Retrozession" leitet sich von dem französischen Wort "rétrocéder" ab, was "zurückgeben" bedeutet. In der Tat gibt der Vermögensverwalter einen Teil der erhaltenen Vergütungen an den Produktanbieter zurück. Retrozessionen können sowohl für institutionelle als auch für private Anleger gelten und werden häufig in der Finanzindustrie eingesetzt. Es gibt verschiedene Ansichten über die Verwendung von Retrozessionen. Befürworter argumentieren, dass sie als Ansporn für Vermögensverwalter dienen, fundierte Anlageentscheidungen zu treffen und die Bedürfnisse ihrer Kunden zu berücksichtigen. Darüber hinaus können Retrozessionen den Zugang zu hochwertigen Research-Dienstleistungen und erstklassiger Beratung erleichtern. Kritiker hingegen argumentieren, dass Retrozessionen ein potenzieller Interessenkonflikt sein können, da Vermögensverwalter dazu neigen könnten, Produkte mit höheren Vergütungen anstelle der besten Anlageoptionen für ihre Kunden zu empfehlen. Es ist zu beachten, dass sich die Regelungen für Retrozessionen je nach Rechtsordnung unterscheiden können. In einigen Ländern wie der Schweiz, Deutschland und Luxemburg sind Retrozessionen seitens Vermögensverwaltern für Privatkunden verboten oder eingeschränkt. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Beratung der Kunden im Mittelpunkt steht und keine Verzerrung durch finanzielle Anreize entsteht. In Frankreich und anderen Ländern sind Retrozessionen hingegen weiterhin üblich. Insgesamt ist es wichtig, die Auswirkungen von Retrozessionen auf die Objektivität und Unabhängigkeit der Vermögensverwalter zu berücksichtigen. Kunden sollten sich bewusst sein, welche Vergütung ihr Vermögensverwalter erhält und wie dies seine Empfehlungen beeinflussen kann.

Häufig gestellte Fragen zu Retrozession

Was bedeutet Retrozession?

Eine Retrozession ist eine finanzielle Vergütung, die ein Vermögensverwalter von einem Produktanbieter erhält. Diese Zahlung dient als Anreiz für den Vermögensverwalter, bestimmte Finanzprodukte wie Investmentfonds, Anleihen oder strukturierte Produkte an seine Kunden zu empfehlen oder in ihre Portfolios aufzunehmen.

Wie wird Retrozession beim Investieren verwendet?

„Retrozession“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Retrozession in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Retrozession“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Retrozession?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Retrozession“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Retrozession?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Retrozession“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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