Leiharbeit

Definition und Erklärung

Reconheça ações subvalorizadas com um olhar

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Leiharbeit: Leiharbeit ist ein Begriff, der in Deutschland verwendet wird, um den Einsatz von Arbeitnehmern durch ein Unternehmen zu beschreiben, bei dem der Arbeitnehmer von einem Personalverleihunternehmen (auch bekannt als Zeitarbeitsfirma) eingestellt und an einen dritten Kundenbetrieb ausgeliehen wird. Diese Art der Arbeitsvermittlung ist rechtlich durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Bei Leiharbeit handelt es sich um eine flexible Lösung für Unternehmen, um kurzfristige personelle Engpässe zu überbrücken oder spezielle Aufgaben zu erfüllen. Die Leiharbeitskräfte werden für einen bestimmten Zeitraum oder projektbezogen beschäftigt und können je nach Bedarf eingesetzt werden. Das Personalverleihunternehmen ist verantwortlich für die Auswahl des geeigneten Mitarbeiters sowie dessen Einstellung, Gehaltszahlungen und arbeitsrechtliche Belange. Der Kunde, also das Unternehmen, das den Leiharbeiter einsetzt, ist dafür verantwortlich, die entsprechenden Aufgaben und Tätigkeiten anzubieten. Allerdings gibt es auch Kritik an der Nutzung von Leiharbeit. Gegner behaupten, dass Leiharbeit Arbeitsplatzsicherheit und soziale Absicherung beeinträchtigen kann, da Leiharbeiter oft geringere Gehälter erhalten und weniger Arbeitsplatzsicherheit haben als reguläre Beschäftigte. Unternehmen, die Leiharbeitnehmer einsetzen möchten, müssen sicherstellen, dass sie die Bestimmungen des AÜG einhalten. Dieses Gesetz schreibt vor, dass Leiharbeiter mindestens genauso gut bezahlt werden müssen wie die vergleichbaren Mitarbeiter des Kundenunternehmens. Darüber hinaus sind bestimmte Höchstüberlassungszeiten und Equal-Pay-Prinzipien festgelegt, um sicherzustellen, dass Leiharbeiter angemessen behandelt werden. Insgesamt ist Leiharbeit eine wichtige Option für Unternehmen, um ihre Flexibilität und Effizienz zu steigern und gleichzeitig kurzfristigen Personalbedarf zu decken. Es ist jedoch unerlässlich, dass alle rechtlichen Anforderungen eingehalten werden, um die Rechte und Bedürfnisse der Leiharbeiter zu schützen.

Ausführliche Definition

Leiharbeit ist ein Begriff, der in Deutschland verwendet wird, um den Einsatz von Arbeitnehmern durch ein Unternehmen zu beschreiben, bei dem der Arbeitnehmer von einem Personalverleihunternehmen (auch bekannt als Zeitarbeitsfirma) eingestellt und an einen dritten Kundenbetrieb ausgeliehen wird. Diese Art der Arbeitsvermittlung ist rechtlich durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Bei Leiharbeit handelt es sich um eine flexible Lösung für Unternehmen, um kurzfristige personelle Engpässe zu überbrücken oder spezielle Aufgaben zu erfüllen. Die Leiharbeitskräfte werden für einen bestimmten Zeitraum oder projektbezogen beschäftigt und können je nach Bedarf eingesetzt werden. Das Personalverleihunternehmen ist verantwortlich für die Auswahl des geeigneten Mitarbeiters sowie dessen Einstellung, Gehaltszahlungen und arbeitsrechtliche Belange. Der Kunde, also das Unternehmen, das den Leiharbeiter einsetzt, ist dafür verantwortlich, die entsprechenden Aufgaben und Tätigkeiten anzubieten. Allerdings gibt es auch Kritik an der Nutzung von Leiharbeit. Gegner behaupten, dass Leiharbeit Arbeitsplatzsicherheit und soziale Absicherung beeinträchtigen kann, da Leiharbeiter oft geringere Gehälter erhalten und weniger Arbeitsplatzsicherheit haben als reguläre Beschäftigte. Unternehmen, die Leiharbeitnehmer einsetzen möchten, müssen sicherstellen, dass sie die Bestimmungen des AÜG einhalten. Dieses Gesetz schreibt vor, dass Leiharbeiter mindestens genauso gut bezahlt werden müssen wie die vergleichbaren Mitarbeiter des Kundenunternehmens. Darüber hinaus sind bestimmte Höchstüberlassungszeiten und Equal-Pay-Prinzipien festgelegt, um sicherzustellen, dass Leiharbeiter angemessen behandelt werden. Insgesamt ist Leiharbeit eine wichtige Option für Unternehmen, um ihre Flexibilität und Effizienz zu steigern und gleichzeitig kurzfristigen Personalbedarf zu decken. Es ist jedoch unerlässlich, dass alle rechtlichen Anforderungen eingehalten werden, um die Rechte und Bedürfnisse der Leiharbeiter zu schützen.

Häufig gestellte Fragen zu Leiharbeit

Was bedeutet Leiharbeit?

Leiharbeit ist ein Begriff, der in Deutschland verwendet wird, um den Einsatz von Arbeitnehmern durch ein Unternehmen zu beschreiben, bei dem der Arbeitnehmer von einem Personalverleihunternehmen (auch bekannt als Zeitarbeitsfirma) eingestellt und an einen dritten Kundenbetrieb ausgeliehen wird. Diese Art der Arbeitsvermittlung ist rechtlich durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt.

Wie wird Leiharbeit beim Investieren verwendet?

„Leiharbeit“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Leiharbeit in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Leiharbeit“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Leiharbeit?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Leiharbeit“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Leiharbeit?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Leiharbeit“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoritos dos Leitores no Dicionário da Bolsa Eulerpool

Verrichtungsgliederung

Die Verrichtungsgliederung ist ein grundlegendes Konzept in der betriebswirtschaftlichen Buchhaltung und dient der systematischen Erfassung und Darstellung von betrieblichen Vorgängen. Diese Gliederung ermöglicht es Unternehmen, ihre Geschäftstätigkeiten in einzelne Verrichtungen...

Materialentnahmeschein

Definition: Der Materialentnahmeschein ist ein Dokument, das als Bestätigung für die Entnahme von Materialien aus einem Lager oder einer Produktionsstätte dient. Er wird auch als Materialausgabeschein, Materialaushebeschein oder Warenausgabeschein bezeichnet....

Report

Bericht Ein Bericht ist ein strukturierter und detaillierter Text, der Informationen über ein bestimmtes Ereignis, eine Analyse, eine Beobachtung oder einen Sachverhalt bietet. In Bezug auf den Finanz- und Kapitalmarkt kann...

Außenhandelsvolumen

Außenhandelsvolumen bezeichnet das Gesamtvolumen der Waren und Dienstleistungen, die zwischen einem Land und anderen Ländern gehandelt werden. Es ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Handelsbeziehungen eines...

Anschlusspfändung

Definition of "Anschlusspfändung": Die Anschlusspfändung ist ein Rechtskonzept, das im Rahmen der Zwangsvollstreckung bei Forderungen und Vermögenswerten angewendet wird. Sie ermöglicht es einem Gläubiger, sein Pfändungsrecht über einen Schuldner hinaus auf...

Abschreibung

Abschreibung (nach HGB, IFRS und US-GAAP) bezieht sich auf den Wertverlust eines Vermögensgegenstandes im Rahmen der Finanzbuchhaltung. Dieser Begriff beschreibt die systematische Verteilung des Anschaffungs- oder Herstellungswertes eines Vermögensgegenstandes bzw....

Vorkombination

Vorkombination - Definition im globalen Finanzmarktlexikon Die Vorkombination, auch bekannt als "pre-combination," ist ein Begriff im Bereich der Fusionen und Übernahmen (engl. mergers and acquisitions, M&A), der sich auf den vorbereitenden...

klassisches Wertparadoxon

Klassisches Wertparadoxon ist ein Begriff, der in der Finanzwirtschaft verwendet wird, um eine Situation zu beschreiben, in der der wahre Wert eines Vermögenswertes nicht mit seinem aktuellen Marktpreis übereinstimmt. Dieses...

Profit

Profit (Gewinn) ist ein zentraler Begriff in den Bereichen des Investierens, der Unternehmensfinanzierung und der Kapitalmärkte. Es ist das Ergebnis, welches ein Unternehmen oder ein Investor durch seine Tätigkeit erwirtschaftet,...

Welteinkommensprinzip

Das Welteinkommensprinzip ist ein rechtliches und steuerliches Konzept zur Berechnung der Einkommenssteuer für natürliche Personen. Es bezieht sich auf das Gesamteinkommen einer Person, unabhängig von seiner Herkunft oder seinem Wohnsitz....