Zugabe
Definition und Erklärung
Legendariske investorer satser på Eulerpool
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Zugabe: Zugabe ist ein spezifischer Begriff im Zusammenhang mit der Preisbestimmung von Anleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren. Im deutschen Sprachraum wird Zugabe oft synonym mit dem englischen Begriff "Accrued Interest" verwendet. Bei Anleihen handelt es sich um Schuldverschreibungen, die Investoren erwerben können, um Kapital von Emittenten zu leihen. Diese Schuldverschreibungen bieten normalerweise feste Zinszahlungen und eine Rückzahlung des Kapitals zum Nennwert zum vorher definierten Fälligkeitsdatum. Die Zugabe bezieht sich auf den Zinsbetrag, der seit der letzten Zinszahlung bis zum Verkaufszeitpunkt einer Anleihe angefallen ist. Da Zinsen normalerweise halbjährlich oder jährlich gezahlt werden, kann eine Anleihe, die zwischen den Zinszahlungsterminen gekauft oder verkauft wird, noch einen Anspruch auf die im Zwischenzeitraum aufgelaufenen Zinsen haben. Die Zugabe wird berechnet, indem der aufgelaufene Zinsbetrag (in der Regel gemessen als Anteil des Nominalwerts der Anleihe) mit dem Basispreis multipliziert wird, um den aufgelaufenen Zinsertrag zu ermitteln. Diese Berechnung berücksichtigt normalerweise den Diskont- oder Aufgeldaufschlag, den der Marktwert der Anleihe im Vergleich zum Nennwert aufweisen kann. Die Zugabe ist somit ein wichtiger Faktor für Käufer und Verkäufer von Anleihen, da sie sicherstellen müssen, dass der enthaltene Zinsertrag korrekt berechnet wird. Bei Anleihenkäufen werden in der Regel der Basispreis und die Zugabe addiert, um den endgültigen Kaufpreis zu bestimmen. Bei Verkäufen wird der Basispreis von der Zugabe subtrahiert, um den Verkaufspreis zu ermitteln. Es ist wichtig anzumerken, dass die Berechnung der Zugabe je nach den spezifischen Bedingungen der Anleihe, einschließlich der Zinssätze, Zinstermine und des Bewertungsmethode, variieren kann. Es ist daher ratsam, genaue Informationen über die Berechnungsmethode der Zugabe zu erhalten, um potenzielle Fehler oder Missverständnisse zu vermeiden. Eulerpool.com ist führend in der Bereitstellung von Informationen für Investoren in Kapitalmärkten, einschließlich Anleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren. Unser umfassender Glossar/ Lexikon bietet klare und präzise Definitionen für Fachbegriffe wie Zugabe und hilft Investoren, ein tieferes Verständnis für die Funktionsweise des Marktes zu entwickeln. Besuchen Sie Eulerpool.com, um Zugang zu unserem erstklassigen Glossar zu erhalten und bleiben Sie mit den neuesten Entwicklungen in der Welt der Finanzen stets auf dem Laufenden.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Zugabe
Was bedeutet Zugabe?
Zugabe ist ein spezifischer Begriff im Zusammenhang mit der Preisbestimmung von Anleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren. Im deutschen Sprachraum wird Zugabe oft synonym mit dem englischen Begriff "Accrued Interest" verwendet.
Wie wird Zugabe beim Investieren verwendet?
„Zugabe“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Zugabe in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Zugabe“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Zugabe?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Zugabe“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Zugabe?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Zugabe“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoritter i Eulerpool Børsleksikon
Fertigungsendstellen
Fertigungsendstellen bezeichnen in der Finanzwelt Unternehmen oder Organisationen, die an der Fertigung von Produkten in einer bestimmten Branche oder Wirtschaftszweig beteiligt sind. In diesem Kontext beschreibt der Begriff die einzelnen...
Scientific Management
Wissenschaftliches Management, auch bekannt als Taylorismus, ist ein Ansatz zur Organisationsführung und -verwaltung, der in den frühen 1900er Jahren von Frederick Winslow Taylor entwickelt wurde. Diese Methode zielt darauf ab,...
Auslandsumsatz
Definition des Begriffs "Auslandsumsatz": Der Begriff "Auslandsumsatz" bezieht sich auf den Gesamtumsatz eines Unternehmens, der aus seinen Aktivitäten außerhalb der nationalen Grenzen resultiert. Er misst den Wert der Waren und Dienstleistungen,...
Falsifizierbarkeit
Die Falsifizierbarkeit ist ein wichtiger Begriff in der wissenschaftlichen Methode und spielt eine herausragende Rolle in den Kapitalmärkten. Das Konzept der Falsifizierbarkeit wurde erstmals von dem österreichischen Wissenschaftsphilosophen Karl Popper...
Arbeitszufriedenheit
Die Arbeitszufriedenheit ist ein wesentlicher Aspekt in jedem Arbeitsumfeld und bezieht sich auf das Ausmaß, in dem Mitarbeiter mit ihrer Arbeit, ihrem Arbeitsplatz und den damit verbundenen Bedingungen zufrieden sind....
geografisches Informationssystem (GIS)
Ein geografisches Informationssystem (GIS) ist eine computergestützte Softwarelösung, die es ermöglicht, geografische Daten zu erheben, zu analysieren, zu verwalten und darzustellen. Diese Daten beziehen sich auf physische Merkmale und Attribute...
Stakeholder-Ansatz
Der Stakeholder-Ansatz, auch bekannt als Interessensgruppenansatz oder Parteienansatz, ist ein weit verbreitetes Konzept in der Unternehmensführung und im Management von Organisationen. Dieser Ansatz bezieht sich auf die strategische Berücksichtigung und...
Lagerhaltungsprobleme
Lagerhaltungsprobleme sind ein wesentlicher Aspekt der Lagerhaltung und beziehen sich auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die Unternehmen beim Management ihrer Lagerbestände haben. Dieser Begriff wird häufig in Bezug auf Unternehmen...
Mischung und Streuung
"Mischung und Streuung" ist eine Investmentstrategie, die von Anlegern genutzt wird, um das Risiko in ihrem Portfolio zu minimieren. Es bezieht sich auf die Diversifikation von Vermögenswerten in unterschiedlichen Anlageklassen,...
COPA
COPA - Definition und Erklärung COPA, auch bekannt als Continuous Observation of Portfolio Aggregates, ist eine fortschrittliche Methode zur Überwachung und Bewertung von Portfolios im Finanzmarkt. Sie wurde entwickelt, um Investoren...

