Vertrauensschaden Definition
Das Eulerpool Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Vertrauensschaden für Deutschland.

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Der Vertrauensschaden ist ein Begriff aus dem Bereich des Schadensrechts und bezieht sich speziell auf das Vertrauen einer Partei in eine andere Partei mit Bezug auf geschäftliche Transaktionen, insbesondere im Kapitalmarkt.
Er tritt auf, wenn eine Partei aufgrund des Vertrauens in die Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit einer anderen Partei einen finanziellen Schaden erleidet. Im Kontext der Kapitalmärkte und des Investments bezieht sich der Vertrauensschaden auf eine Situation, in der ein Investor Verluste erleidet, weil er auf irreführende Informationen oder Fehlinformationen seitens eines Emittenten, Finanzinstituts oder einer anderen am Markt tätigen Partei vertraut hat. Dieser Schaden kann durch mangelnde Offenlegung von Informationen, bewusste Falschdarstellungen oder andere betrügerische Handlungen verursacht werden. Ein Vertrauensschaden kann in verschiedenen Bereichen auftreten, darunter Aktienmärkte, Anleihenmärkte, Geldmärkte sowie im aufstrebenden Bereich der Kryptowährungen. In jedem Fall kann der Investor einen erheblichen finanziellen Verlust erleiden, wenn er sein Vertrauen in eine Partei setzt, die nicht die gebotene Sorgfalt walten lässt oder absichtlich falsche Informationen bereitstellt. Es ist wichtig anzumerken, dass der Begriff "Vertrauensschaden" kein eigenständiger juristischer Begriff ist, sondern eine verständliche Bezeichnung für den finanziellen Schaden, der aus dem Vertrauen in eine andere Partei resultiert. Da es sich um einen Schadensbegriff handelt, kann er auch in Verbindung mit rechtlichen Maßnahmen stehen, bei denen der geschädigte Investor versucht, den erlittenen Verlust wiederherzustellen oder eine Entschädigung für den entstandenen Schaden zu erhalten. Um das Risiko von Vertrauensschäden im Kapitalmarkt zu minimieren, ist es für Investoren von entscheidender Bedeutung, umfassende Due-Diligence-Verfahren anzuwenden, Veröffentlichungen von Emittenten oder Finanzinstituten zu überprüfen und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen. Darüber hinaus ist es wichtig, die regulatorischen Rahmenbedingungen und Bestimmungen des jeweiligen Landes oder der entsprechenden Gerichtsbarkeit zu beachten, um etwaige Rechtsverletzungen erkennen und vermeiden zu können. Insgesamt zeigt der Begriff "Vertrauensschaden" die Bedeutung des Vertrauens in geschäftlichen Transaktionen auf dem Kapitalmarkt und die möglichen Konsequenzen, wenn dieses Vertrauen missbraucht oder enttäuscht wird. Investoren sollten daher immer wachsam sein und alle verfügbaren Informationen sorgfältig prüfen, bevor sie ihre finanziellen Mittel in ein bestimmtes Anlageinstrument investieren.formelles Konsensprinzip
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