Recovery Rate
Definition und Erklärung
Legendariske investorer satser på Eulerpool
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Recovery Rate: Recovery Rate (Wiederbeschaffungsquote) bezieht sich auf einen Prozentsatz, der den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls angibt. Diese wichtige Kennzahl spielt eine entscheidende Rolle für Anleger und Kreditgeber, um das Risiko einer Anlage oder eines Kredits zu bewerten. Um die Recovery Rate zu berechnen, wird der Wert der Vermögenswerte geschätzt, die im Falle eines Ausfalls des Schuldners realisiert oder liquidiert werden könnten. Dieser Wert wird dann mit dem ursprünglichen Kreditbetrag oder dem Investitionsbetrag verglichen. Die Differenz zwischen dem Wert der realisierten Vermögenswerte und dem ursprünglichen Betrag ergibt die Recovery Rate in Prozent. Die Recovery Rate kann je nach Art der Vermögenswerte und der Kreditnehmer variieren. In der Regel haben hochwertige Vermögenswerte wie Immobilien eine höhere Recovery Rate im Vergleich zu weniger liquiden Vermögenswerten wie beispielsweise geistigem Eigentum. Ebenso sind große, gut etablierte Unternehmen tendenziell in der Lage, höhere Recovery Rates aufzuweisen als kleinere oder weniger bekannte Unternehmen. Für Anleger und Kreditgeber stellt die Recovery Rate eine wichtige Komponente bei der Beurteilung des Verlustrisikos ihrer Investition dar. Eine höhere Recovery Rate bedeutet, dass sie im Falle eines Zahlungsausfalls einen größeren Teil ihres ursprünglichen Investitionsbetrags zurückerhalten können. Daher bevorzugen Investoren und Kreditgeber in der Regel Anlagen oder Kredite mit höheren Recovery Rates, da dies ihr Verlustrisiko begrenzt. Die Berechnung der Recovery Rate kann auf verschiedenen Faktoren basieren, wie beispielsweise den rechtlichen Rahmenbedingungen des Landes, in dem die Investition getätigt wird, oder der spezifischen Art des konkreten Vermögenswerts. Daher ist es wichtig, bei der Berechnung der Recovery Rate relevante und zuverlässige Daten zu verwenden. Insgesamt spielt die Recovery Rate eine entscheidende Rolle bei der Messung des Kreditrisikos und der Bewertung der Risikoprämie. Sie hilft Anlegern und Kreditgebern, die potenziellen Verluste ihrer Investitionen zu quantifizieren und ihre Risikostrategien entsprechend anzupassen. Indem sie den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls berücksichtigt, bietet die Recovery Rate wertvolle Informationen, die bei der Entscheidungsfindung im Kapitalmarkt nicht wegzudenken sind.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Recovery Rate
Was bedeutet Recovery Rate?
Recovery Rate (Wiederbeschaffungsquote) bezieht sich auf einen Prozentsatz, der den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls angibt. Diese wichtige Kennzahl spielt eine entscheidende Rolle für Anleger und Kreditgeber, um das Risiko einer Anlage oder eines Kredits zu bewerten.
Wie wird Recovery Rate beim Investieren verwendet?
„Recovery Rate“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Recovery Rate in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Recovery Rate“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Recovery Rate?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Recovery Rate“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Recovery Rate?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Recovery Rate“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoritter i Eulerpool Børsleksikon
Hauptentschädigung
"Hauptentschädigung" ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Anleihen und festverzinslichen Wertpapieren verwendet wird. Es bezieht sich auf die Hauptzahlung, die dem Inhaber einer Anleihe am Ende der Laufzeit zurückerstattet...
Wertzuschlagsversicherung
Wertzuschlagsversicherung – Definition und Funktionsweise Die Wertzuschlagsversicherung ist eine spezielle Form der Sachversicherung, die in erster Linie zum Schutz von Vermögenswerten in Unternehmen und Privathaushalten entwickelt wurde. Diese Versicherungsart bietet umfassenden...
Spread Loss Cover
Spread Loss Cover, auch als Spreadverlustdeckung bezeichnet, ist eine Strategie, die von Investoren angewendet wird, um potenzielle Verluste aufgrund von Spreadbewegungen zu minimieren oder auszugleichen. Der Begriff "Spread" bezieht sich...
Vergabeverfahren
Vergabeverfahren - Definition und Bedeutung Das Vergabeverfahren ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Beschaffungswesens, das die Vergabe von Aufträgen an Unternehmen durch staatliche Stellen und öffentliche Institutionen regelt. Es handelt sich...
Berufsrichter
Berufsrichter sind in Deutschland und Österreich hauptamtliche Richter, die aufgrund ihrer juristischen Ausbildung und Berufserfahrung in den Gerichtsdienst berufen werden. Im Gegensatz zu Laienrichtern oder ehrenamtlichen Richtern, die als Laien...
Personalrat
Der Personalrat ist ein mitbestimmendes Gremium, das die Interessen der Beschäftigten eines Unternehmens oder einer Organisation vertritt. Er fungiert als Bindeglied zwischen der Belegschaft und der Unternehmensleitung und spielt eine...
Tantieme
Tantieme (auch bekannt als Gewinnbeteiligung oder Erfolgsprämie) ist eine finanzielle Vergütung, die einem Vorstandsmitglied, Aufsichtsratsmitglied oder leitenden Angestellten eines Unternehmens gezahlt wird. Diese Form der Vergütung basiert auf dem Erfolg...
Wachstumspol
Wachstumspol - Definition und Bedeutung Der Begriff "Wachstumspol" stammt aus dem Bereich der Wirtschaft und bezieht sich auf eine spezifische Investitionsstrategie, die darauf abzielt, das Wirtschaftswachstum durch gezielte Maßnahmen in bestimmten...
Europäisches Patentamt (EPA)
Europäisches Patentamt (EPA) – Definition und Rolle im Kontext des gewerblichen Rechtsschutzes Das Europäische Patentamt (EPA) ist eine wichtige Organisation im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes in Europa. Es wurde 1977 gegründet...
Leistungsschutzrechte
Leistungsschutzrechte sind ein wichtiger rechtlicher Aspekt im Bereich des geistigen Eigentums, insbesondere in den Bereichen Verlagswesen, Musikindustrie und Medienwirtschaft. Diese Rechte beziehen sich auf den Schutz der wirtschaftlichen Interessen der...

