Bankcontrolling
Definition und Erklärung
Legendariske investorer satser på Eulerpool
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Bankcontrolling: Bankcontrolling ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements in Finanzinstituten. Es bezieht sich auf die spezielle Funktion innerhalb einer Bank, die für das Management der finanziellen Leistung, den Zustand und die Stabilität der Bank verantwortlich ist. Das Bankcontrolling sorgt dafür, dass die Bank ihre finanziellen und strategischen Ziele erreicht, indem es Geschäftsprozesse, Risiken und finanzielle Ergebnisse überwacht, analysiert und bewertet. Eine der Hauptaufgaben des Bankcontrollings besteht darin, die Finanzierung und das Kapitalmanagement der Bank zu überwachen. Dies beinhaltet die Planung und Steuerung der Eigenkapitalquote, Liquiditäts- und Fremdkapitalpositionen sowie die Ermittlung der optimalen Kapitalstruktur. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der Finanzabteilung kann das Bankcontrolling sicherstellen, dass die Bank über ausreichende finanzielle Ressourcen verfügt, um ihren Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und bei Bedarf zu expandieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Bankcontrollings ist die Risikoanalyse und -bewertung. Die Bankenbranche ist mit verschiedenen Risiken konfrontiert, darunter Kreditrisiko, Markt- und operationelles Risiko. Das Bankcontrolling entwickelt und überwacht wirksame Risikomanagementstrategien, um diese Risiken zu identifizieren, zu messen und zu steuern. Dies kann die Implementierung von internen Kontrollsystemen, die Überwachung von Kreditportfolios, die Messung des Marktrisikos und die Verbesserung von operativen Prozessen umfassen. Darüber hinaus unterstützt das Bankcontrolling die Geschäftsführung bei der strategischen Entscheidungsfindung. Durch die Bereitstellung von Informationen und Analysen zu den finanziellen Auswirkungen potenzieller strategischer Entscheidungen spielt das Bankcontrolling eine wichtige Rolle bei der langfristigen Planung und Entwicklung der Bank. Es arbeitet eng mit anderen Abteilungen wie dem Treasury, dem Risikomanagement und der Rechnungslegung zusammen, um relevante Daten zu sammeln und zu analysieren. Insgesamt ist das Bankcontrolling von entscheidender Bedeutung, um die finanzielle Stabilität und den langfristigen Erfolg einer Bank sicherzustellen. Durch die Implementierung effektiver Kontrollmechanismen, die Überwachung von Risiken und die Bereitstellung relevanter finanzbezogener Informationen spielt das Bankcontrolling eine entscheidende Rolle bei der Steuerung, Überwachung und Bewertung der finanziellen Leistung einer Bank.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Bankcontrolling
Was bedeutet Bankcontrolling?
Bankcontrolling ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements in Finanzinstituten. Es bezieht sich auf die spezielle Funktion innerhalb einer Bank, die für das Management der finanziellen Leistung, den Zustand und die Stabilität der Bank verantwortlich ist.
Wie wird Bankcontrolling beim Investieren verwendet?
„Bankcontrolling“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Bankcontrolling in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Bankcontrolling“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Bankcontrolling?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Bankcontrolling“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Bankcontrolling?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Bankcontrolling“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoritter i Eulerpool Børsleksikon
Amortisation
Amortisation ist ein fundamental wichtiges Konzept für Investoren in den Kapitalmärkten, insbesondere im Bereich der Wertpapiere, Darlehen, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Diese Begriffserklärung bietet eine umfassende Beschreibung von Amortisation unter...
Bautätigkeitsstatistik
Die Bautätigkeitsstatistik ist eine wichtige Messgröße, die Informationen über die Aktivitäten und Entwicklungen im Baugewerbe liefert. Sie gibt Einblicke in den Umfang und die Art der Bauprojekte, die in einer...
gewerbliche Schutzrechte
"Gewerbliche Schutzrechte" ist ein juristischer Begriff, der sich auf verschiedene Rechte an geistigem Eigentum bezieht, einschließlich Patente, Marken und Designs. Diese Schutzrechte gewähren dem Inhaber das ausschließliche Recht, bestimmte Erfindungen,...
Gewinnentnahmesperre
Die "Gewinnentnahmesperre" ist eine rechtliche oder vertragliche Einschränkung, die bei bestimmten Finanzinstrumenten oder Anlagemodellen angewendet wird, um den Anlegern den vorzeitigen Abzug von Gewinnen zu verwehren. Sie dient dem Zweck,...
Falsifizierbarkeit
Die Falsifizierbarkeit ist ein wichtiger Begriff in der wissenschaftlichen Methode und spielt eine herausragende Rolle in den Kapitalmärkten. Das Konzept der Falsifizierbarkeit wurde erstmals von dem österreichischen Wissenschaftsphilosophen Karl Popper...
Fallstudie
Eine Fallstudie ist eine umfangreiche Untersuchung und Analyse eines spezifischen Themas oder Problems im Bereich der Finanzmärkte. Dieses instrumentelle Analyseverfahren wird häufig von Investoren, Analysten und Forschern verwendet, um fundierte...
EDV-Systemprüfung
Die EDV-Systemprüfung bezieht sich auf den Prozess der Bewertung und Überprüfung der Integrität, Sicherheit und Effizienz eines elektronischen Datenverarbeitungssystems. In der heutigen zunehmend digitalisierten Geschäftswelt, in der Unternehmen auf komplexe...
Verkehrsleistung
Verkehrsleistung ist ein zentraler Begriff im Bereich der Kapitalmärkte und bezieht sich speziell auf die Leistung einer Wertpapierbörse oder eines Handelssystems in Bezug auf den Handel mit Finanzinstrumenten. Diese Leistung...
Verbraucherkreditgesetz (VerbrKrG)
Das Verbraucherkreditgesetz (VerbrKrG) ist ein deutsches Gesetz, das Verbraucher und ihre Rechte im Zusammenhang mit Kreditverträgen schützt. Es ist ein bedeutendes Instrument im Bereich der Verbraucherkreditregulierung und soll sicherstellen, dass...
Siedlungsdichte
Siedlungsdichte beschreibt die Anzahl und Verteilung der Wohnsitze im Verhältnis zur Fläche einer bestimmten geografischen Region. In der Kapitalmarktforschung liefert die Siedlungsdichte wichtige Informationen über das Potenzial eines Gebietes, Gewinne...

