Preisdumping
Definition and Explanation
TL;DR – Brief Definition
Go to FAQs →Preisdumping: Preisdumping bezieht sich auf eine aggressive Preisstrategie, bei der ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen zu einem deutlich niedrigeren Preis als der tatsächliche Marktwert anbietet. Diese Taktik wird oft verwendet, um Wettbewerber zu verdrängen oder Marktanteile zu gewinnen. Es handelt sich dabei jedoch um eine kurzfristige Methode, um Kunden anzulocken, anstatt langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Preisdumping kann sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene auftreten. Es kann verschiedene Auswirkungen haben, sowohl positive als auch negative, abhängig von der Perspektive des Unternehmens und der Branche, in der es tätig ist. In einigen Fällen wird Preisdumping von Regulierungsbehörden als wettbewerbswidrig angesehen, da es den normalen Wettbewerb verzerren kann. Dies kann zu rechtlichen Konsequenzen für Unternehmen führen, die in solche Praktiken involviert sind. Ein typisches Beispiel für Preisdumping können Überproduktionssituationen sein, bei denen ein Unternehmen einen Überschuss an Produkten oder Dienstleistungen hat und diese zu einem niedrigeren Preis als die Produktionskosten verkaufen möchte. Dies kann dazu führen, dass andere Unternehmen gezwungen sind, ihre Preise ebenfalls zu senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben oder ihre Marktanteile zu schützen. Im Bereich der Kapitalmärkte kann Preisdumping auch im Zusammenhang mit Aktien, Anleihen oder anderen Finanzinstrumenten auftreten. Wenn beispielsweise ein institutioneller Investor große Mengen einer bestimmten Aktie zu einem deutlich niedrigeren Preis als dem aktuellen Marktwert verkauft, kann dies zu einem vorübergehenden Preisverfall führen, der als Preisdumping bezeichnet werden kann. Dies kann andere Investoren beeinflussen, die gezwungen sind, ihre Positionen anzupassen, um Verluste zu vermeiden oder von der Preissenkung zu profitieren. Eulerpool.com, eine führende Website für Aktienforschung und Finanznachrichten, hat das Ziel, umfassende Informationen und Fachbegriffe im Bereich Kapitalmärkte anzubieten. Das Lexikon bietet den Anlegern eine fundierte Ressource und ermöglicht ihnen, Fachbegriffe wie Preisdumping zu verstehen und die Auswirkungen auf verschiedene Anlageklassen zu erkennen.
Detailed Definition
Frequently Asked Questions about Preisdumping
Was bedeutet Preisdumping?
Preisdumping bezieht sich auf eine aggressive Preisstrategie, bei der ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen zu einem deutlich niedrigeren Preis als der tatsächliche Marktwert anbietet. Diese Taktik wird oft verwendet, um Wettbewerber zu verdrängen oder Marktanteile zu gewinnen.
Wie wird Preisdumping beim Investieren verwendet?
„Preisdumping“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Preisdumping in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Preisdumping“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Preisdumping?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Preisdumping“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Preisdumping?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Preisdumping“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Lasītāju favorīti Eulerpool biržas vārdnīcā
Namenspapier
Namenspapier ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten Verwendung findet und sich auf ein spezielles Wertpapier bezieht. Es handelt sich dabei um ein Wertpapier, das auf den Namen des Inhabers...
Kompensationshandel
Kompensationshandel – Definition und Erklärung Der Begriff "Kompensationshandel" bezieht sich auf eine spezielle Handelspraxis, bei der zwei Parteien Waren oder Dienstleistungen direkt miteinander austauschen, ohne den Einsatz von Geld. Dieser Handelsmechanismus...
Monopolsteuer
Monopolsteuer: Definition und Erläuterung Die Monopolsteuer ist eine strategische Steuermaßnahme, die von Regierungen oder Regulierungsbehörden auf bestimmte monopolistische Unternehmen oder Industrien aufgelegt wird, um Marktmissbrauch zu kontrollieren und die Gesamtwohlfahrt zu...
Nebenkostenstelle
"Nebenkostenstelle" ist ein Begriff aus dem Rechnungswesen und bezieht sich auf eine Kostenstelle, die im Zusammenhang mit Nebenkosten oder Gemeinkosten steht. In Unternehmen werden Nebenkostenstellen verwendet, um die verschiedenen Kostenarten...
DVFA/SG-Ergebnis
DVFA/SG-Ergebnis bezieht sich auf den DVFA/SG-Bewertungsansatz, der in der Finanzanalyse angewendet wird, um Unternehmen und deren Aktien zu bewerten. DVFA steht für "Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management", während...
psychologisches Gesetz
Psychologisches Gesetz ist ein Konzept, das in den Bereichen der Verhaltensökonomik und der Finanzpsychologie von zentraler Bedeutung ist. Es bezieht sich auf die Analyse des menschlichen Verhaltens und seiner Auswirkungen...
Ausfuhrverfahren
Ausfuhrverfahren bezeichnet den Prozess in Deutschland, bei dem Waren für den internationalen Export abgefertigt werden. Es ist ein wesentliches Verfahren, das für die korrekte Zollabwicklung und die Erfüllung der internationalen...
tägliches Geld
"Tägliches Geld" ist ein Begriff aus dem Bereich des Geldmarkts, der sich auf kurzfristige Finanzinstrumente bezieht. Es bezeichnet eine spezielle Art von Geldmarktinstrumenten, die täglich fällig und verfügbar sind. Diese...
Weisungsrecht
Weisungsrecht – Definition im Bereich Kapitalmärkte Das Weisungsrecht ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit der Beziehung zwischen einem Kunden und einem Vermögensverwalter im Bereich der Kapitalmärkte verwendet wird. Es bezieht...
Digitaler Zwilling
Digitaler Zwilling Der Begriff "Digitaler Zwilling" bezieht sich auf eine virtuelle Darstellung eines physischen Objekts oder Systems. Im Kontext der Kapitalmärkte bezieht sich der Digitale Zwilling auf die digitale Repräsentation von...

