Tacit Knowledge
Definition und Erklärung
Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil
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TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Tacit Knowledge: Tacit Knowledge (implizites Wissen) ist ein Begriff aus der Wissensmanagement-Theorie, der sich auf das individuelle, schwer formalisierbare Wissen bezieht, das in den Köpfen von Experten oder erfahrenen Praktikern existiert. Im Gegensatz zum expliziten Wissen, das in Texten, Datenbanken oder Anleitungen ausgedrückt werden kann, ist das tacit knowledge subjektiv und persönlich. Tacit knowledge umfasst Fähigkeiten, Erfahrungen, Intuitionen und Kontextwissen, das sich im Laufe der Zeit entwickelt und oft ohne Worte oder schriftliche Dokumentation vermittelt wird. Dieses implizite Wissen basiert auf subjektiven Eindrücken, Inspirationen und Gedanken, die durch direkte praktische Erfahrung erworben werden. Es ist schwer verbalisierbar und nicht leicht zu transferieren oder zu formalisieren. Im Bereich der Kapitalmärkte spielt tacit knowledge eine entscheidende Rolle. Erfahrene Investoren und Analysten entwickeln im Laufe der Zeit ein tiefgreifendes Verständnis für Märkte, Industrien und Unternehmen. Dieses implizite Wissen ermöglicht es ihnen, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, Risiken abzuschätzen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Tacit knowledge beeinflusst auch die Fähigkeit eines Investors, Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen oder Kryptowährungen zu bewerten. Es hilft, Muster und Trends zu erkennen, um potenzielle Anlagechancen zu identifizieren und Marktineffizienzen auszunutzen. Um tacit knowledge effektiv zu nutzen, ist der Austausch von implizitem Wissen zwischen Experten und Anfängern von großer Bedeutung. Informelle Gespräche, Mentoring und Erfahrungsberichte sind oft die Mittel, um dieses Wissen weiterzugeben. Bei Eulerpool.com haben wir ein umfassendes Glossar/ Lexikon erstellt, um Investoren in den verschiedenen Bereichen der Kapitalmärkte mit spezialisiertem Vokabular und Begriffen vertraut zu machen. Dieses Glossar bietet eine klare, präzise und verständliche Erklärung von Fachbegriffen und Konzepten, einschließlich tacit knowledge. Es ist unser Ziel, ein Anlaufpunkt für Anleger, Finanzfachleute und Experten zu sein, die nach umfassenden Informationen suchen, um bessere Anlageentscheidungen zu treffen und ihr Wissen zu erweitern. Verwandte Begriffe: implizites Wissen, subjektives Wissen, persönliches Wissen, Finanzanalyse, Kapitalmärkte, Investmentstrategie, Risikomanagement, Marktkenntnisse.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Tacit Knowledge
Was bedeutet Tacit Knowledge?
Tacit Knowledge (implizites Wissen) ist ein Begriff aus der Wissensmanagement-Theorie, der sich auf das individuelle, schwer formalisierbare Wissen bezieht, das in den Köpfen von Experten oder erfahrenen Praktikern existiert. Im Gegensatz zum expliziten Wissen, das in Texten, Datenbanken oder Anleitungen ausgedrückt werden kann, ist das tacit knowledge subjektiv und persönlich.
Wie wird Tacit Knowledge beim Investieren verwendet?
„Tacit Knowledge“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Tacit Knowledge in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Tacit Knowledge“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Tacit Knowledge?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Tacit Knowledge“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Tacit Knowledge?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Tacit Knowledge“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
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