Retentionsrecht
Definition und Erklärung
Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Retentionsrecht: Retentionsrecht ist ein juristischer Begriff, der das Recht eines Gläubigers beschreibt, ein Teil des ihm verschuldeten Betrags als Sicherheit zurückzubehalten. Es dient dazu, einen Ausgleich zu schaffen, falls der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Das Retentionsrecht ist insbesondere im Bereich der Kreditmärkte und des Handels mit Waren und Dienstleistungen relevant. Ein Retentionsrecht kann beispielsweise in einem Kreditvertrag vereinbart werden, um sicherzustellen, dass der Kreditgeber im Falle eines Zahlungsausfalls des Schuldners zumindest einen Teil der offenen Forderungen abdecken kann. Das Retentionsrecht ermöglicht es dem Gläubiger, bestimmte Vermögenswerte des Schuldners einzufrieren oder den Zugriff darauf zu beschränken, bis seine Forderungen beglichen sind. Das Retentionsrecht spielt ebenfalls eine wichtige Rolle im Handel mit physischen Gütern. Ein Lieferant kann beispielsweise ein Retentionsrecht ausüben, um sicherzustellen, dass er bei Nichtzahlung des Käufers die gelieferte Ware zurückfordern und verkaufen kann, um die offenen Forderungen zu decken. In diesem Szenario hat der Lieferant das Recht, Eigentum an der Ware zu behalten, bis er vollständig entschädigt wurde. In Bezug auf den Handel mit Wertpapieren kann das Retentionsrecht auf ähnliche Weise angewendet werden. Ein Broker oder Kreditgeber kann einen Teil der Wertpapiere eines Kunden als Sicherheit zurückbehalten, um mögliche Verluste zu decken. Dies gewährleistet, dass der Broker oder Kreditgeber im Falle eines Margin Calls oder eines Zahlungsausfalls über genügend Vermögenswerte verfügt, um ausstehende Beträge zu begleichen. Insgesamt ist das Retentionsrecht ein wesentliches juristisches Instrument, das in verschiedenen Bereichen des Kapitalmarkts eingesetzt wird, um Gläubigern Schutz zu bieten und sicherzustellen, dass ihre Forderungen im Falle einer Zahlungsunfähigkeit erfolgreich eingetrieben werden können. Besuchen Sie Eulerpool.com für weitere Informationen und um das umfangreiche Glossar mit hochwertigen Definitionen zu allen relevanten Begriffen im Bereich der Kapitalmärkte einzusehen. Unser Ziel ist es, Investoren und Finanzexperten eine verlässliche Quelle für Informationen und Fachwissen zu bieten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und erfolgreich agieren zu können.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Retentionsrecht
Was bedeutet Retentionsrecht?
Retentionsrecht ist ein juristischer Begriff, der das Recht eines Gläubigers beschreibt, ein Teil des ihm verschuldeten Betrags als Sicherheit zurückzubehalten. Es dient dazu, einen Ausgleich zu schaffen, falls der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.
Wie wird Retentionsrecht beim Investieren verwendet?
„Retentionsrecht“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Retentionsrecht in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Retentionsrecht“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Retentionsrecht?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Retentionsrecht“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Retentionsrecht?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Retentionsrecht“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool
Umwandlungsgesetz (UmwG)
Definition des Begriffs "Umwandlungsgesetz (UmwG)": Das Umwandlungsgesetz (UmwG) ist ein bedeutendes Gesetz, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für Unternehmensumwandlungen in Deutschland regelt. Es bietet den rechtlichen Rahmen für Umstrukturierungen von Unternehmen, wie...
Bowleysches Dyopol
"Bowleysches Dyopol" ist ein Begriff aus der Kapitalmarkttheorie, der von dem britischen Statistiker und Ökonomen Arthur Bowley geprägt wurde. Das Bowleysche Dyopol bezieht sich auf ein spezifisches Marktmodell für die...
Anschlusskunde
Definition of "Anschlusskunde": In the capital markets, the term "Anschlusskunde" refers to a unique category of clients within the financial industry, specifically in the context of banking and investment firms. Anschlusskunde,...
Stop Loss Order
Die Stop Loss Order ist eine Handelsstrategie, die von Anlegern und Händlern genutzt wird, um Verluste bei Investitionen in den Kapitalmärkten zu begrenzen. Eine Stop Loss Order wird verwendet, um...
Goldparität
Goldparität ist ein Begriff, der sich auf das Verhältnis zwischen dem Preis von Gold und der Währung eines Landes bezieht. Es handelt sich um einen historischen Bezugspunkt, der die Wertstabilität...
Ertragskraft
Ertragskraft ist ein Begriff, der in der Finanzanalyse verwendet wird, um die Rentabilität eines Unternehmens zu quantifizieren. Es geht um die Fähigkeit eines Unternehmens, Gewinne zu erzielen und langfristig rentabel...
Gemeinnützigkeit
"Gemeinnützigkeit" bezieht sich auf den rechtlichen Status einer Organisation oder Einrichtung, die gemeinnützige Zwecke verfolgt. Im deutschen Recht definiert dieses Konzept, dass solche Organisationen nicht primär auf Gewinn ausgerichtet sind,...
Besteuerungsneutralität
Besteuerungsneutralität ist ein Konzept der Steuerpolitik, das darauf abzielt, sicherzustellen, dass steuerliche Entscheidungen keine Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Aktivitäten und Investitionen von Unternehmen und Privatpersonen haben. Das Ziel besteht darin,...
festes Termingeschäft
Definition of "festes Termingeschäft": Das "feste Termingeschäft" ist eine Handelsvereinbarung zwischen zwei Parteien, bei der der Kauf oder Verkauf eines bestimmten Vermögenswerts zu einem festgelegten Preis zu einem zukünftigen Zeitpunkt stattfindet....
Instandhaltungsrücklage
Instandhaltungsrücklage – Definition einer wichtigen Finanzkomponente für Kapitalmarktinvestoren Die "Instandhaltungsrücklage" ist ein grundlegender Begriff, der im Bereich der Kapitalmärkte von großer Bedeutung ist, insbesondere für Anleger, die in verschiedene Finanzinstrumente wie...

