Rating

Definition und Erklärung

Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Rating: Rating bezeichnet die Bewertung einer Anleihe, eines Kredits, eines Unternehmens oder eines Staates durch eine Rating-Agentur. Das Rating-Verfahren hat sich zu einem wichtigen Element im Finanzwesen entwickelt und ist insbesondere bei Investoren sehr beliebt, da es ihnen ermöglicht, das Risiko einer Investition zu bewerten. Es gibt verschiedene Arten von Rating-Agenturen, die sich auf verschiedene Arten von Anlageprodukten spezialisiert haben. Die bekanntesten Rating-Agenturen sind Moody's, Standard & Poor's und Fitch Ratings. Das Rating-Verfahren ist eine Methode zur Bestimmung der Kreditwürdigkeit eines Emittenten. Die Rating-Agentur bewertet das Risikoprofil des Emittenten auf der Grundlage einer Vielzahl von Faktoren wie Finanzkennzahlen, Unternehmensstrategie, Geschäftsrisiken, Marktbedingungen und anderen Faktoren. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala, die von AAA (sehr geringes Risiko) bis hinab zu D (zahlungsunfähig) reicht. Das Rating eines Wertpapiers hat Auswirkungen auf den Zinssatz, den ein Emittent zahlen muss. Ein höheres Rating führt zu einem niedrigeren Zinssatz, da das Risiko geringer ist. Ein niedrigeres Rating führt zu einem höheren Zinssatz, da das Risiko höher ist. Investoren nutzen das Rating, um das Risiko von Wertpapieren zu bewerten und Investitionsentscheidungen zu treffen. Das Rating-Verfahren hat jedoch auch Kritik erfahren. Einige Experten haben argumentiert, dass die Rating-Agenturen während der Finanzkrise von 2008 durch zu liberalen Gebrauch von Rating-Verfahren zu viele Wertpapiere mit AAA-Rating bewertet haben, die in Wirklichkeit viel riskanter waren als angenommen. Dies führte zu einem Vertrauensverlust in die Bewertungen von Rating-Agenturen und einer ernsthaften Finanzkrise. Rating ist ein wesentliches Instrument für Investoren, um das Risiko von Wertpapieren zu bewerten. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die Qualität der Rating-Verfahren von Faktoren wie der Genauigkeit der Daten, der Neutralität der Rating-Agenturen und der Diversifikation der Bewertungsmethoden abhängt.

Ausführliche Definition

Rating bezeichnet die Bewertung einer Anleihe, eines Kredits, eines Unternehmens oder eines Staates durch eine Rating-Agentur. Das Rating-Verfahren hat sich zu einem wichtigen Element im Finanzwesen entwickelt und ist insbesondere bei Investoren sehr beliebt, da es ihnen ermöglicht, das Risiko einer Investition zu bewerten. Es gibt verschiedene Arten von Rating-Agenturen, die sich auf verschiedene Arten von Anlageprodukten spezialisiert haben. Die bekanntesten Rating-Agenturen sind Moody's, Standard & Poor's und Fitch Ratings. Das Rating-Verfahren ist eine Methode zur Bestimmung der Kreditwürdigkeit eines Emittenten. Die Rating-Agentur bewertet das Risikoprofil des Emittenten auf der Grundlage einer Vielzahl von Faktoren wie Finanzkennzahlen, Unternehmensstrategie, Geschäftsrisiken, Marktbedingungen und anderen Faktoren. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala, die von AAA (sehr geringes Risiko) bis hinab zu D (zahlungsunfähig) reicht. Das Rating eines Wertpapiers hat Auswirkungen auf den Zinssatz, den ein Emittent zahlen muss. Ein höheres Rating führt zu einem niedrigeren Zinssatz, da das Risiko geringer ist. Ein niedrigeres Rating führt zu einem höheren Zinssatz, da das Risiko höher ist. Investoren nutzen das Rating, um das Risiko von Wertpapieren zu bewerten und Investitionsentscheidungen zu treffen. Das Rating-Verfahren hat jedoch auch Kritik erfahren. Einige Experten haben argumentiert, dass die Rating-Agenturen während der Finanzkrise von 2008 durch zu liberalen Gebrauch von Rating-Verfahren zu viele Wertpapiere mit AAA-Rating bewertet haben, die in Wirklichkeit viel riskanter waren als angenommen. Dies führte zu einem Vertrauensverlust in die Bewertungen von Rating-Agenturen und einer ernsthaften Finanzkrise. Rating ist ein wesentliches Instrument für Investoren, um das Risiko von Wertpapieren zu bewerten. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die Qualität der Rating-Verfahren von Faktoren wie der Genauigkeit der Daten, der Neutralität der Rating-Agenturen und der Diversifikation der Bewertungsmethoden abhängt.

Häufig gestellte Fragen zu Rating

Was bedeutet Rating?

Rating bezeichnet die Bewertung einer Anleihe, eines Kredits, eines Unternehmens oder eines Staates durch eine Rating-Agentur. Das Rating-Verfahren hat sich zu einem wichtigen Element im Finanzwesen entwickelt und ist insbesondere bei Investoren sehr beliebt, da es ihnen ermöglicht, das Risiko einer Investition zu bewerten.

Wie wird Rating beim Investieren verwendet?

„Rating“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Rating in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Rating“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Rating?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Rating“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Rating?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Rating“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool

Social Engineering

Sozialtechnik bezieht sich auf die Nutzung psychologischer Manipulationstechniken zur Beeinflussung anderer Personen, mit dem Ziel, Zugriff auf vertrauliche Informationen zu erhalten, Transaktionen zu initiieren oder das Verhalten von Individuen zu...

Nachveranlagung

Nachveranlagung ist ein Begriff aus dem deutschen Steuerrecht, der sich auf die nachträgliche Festsetzung der Einkommensteuer bezieht. Diese Nachveranlagung erfolgt, wenn das Finanzamt feststellt, dass die ursprüngliche Steuerfestsetzung fehlerhaft oder...

Makroökonomik

Makroökonomik ist ein Zweig der Wirtschaftswissenschaften, der sich mit der Analyse und dem Verständnis von Volkswirtschaften auf aggregierter Ebene befasst. Dabei werden Wirtschaftsindikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Inflation, die...

Fixkostenschichten

Definition: Die "Fixkostenschichten" beziehen sich auf die verschiedenen Ebenen oder Kategorien von fixen Kosten, die bei Unternehmen im Bereich der Kapitalmärkte entstehen. Diese Kosten sind unabhängig von der Produktions- oder Verkaufsmenge...

Werbung der Gewerkschaften

Werbung der Gewerkschaften (engl. Union Advertising) Die Werbung der Gewerkschaften bezieht sich auf Marketing- und Promotionsaktivitäten, die von Gewerkschaften durchgeführt werden, um ihre Ziele und Interessen wirksam zu kommunizieren. Gewerkschaften sind...

Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist eine Versicherungspolice, die speziell für Eigentümer von Immobilien entwickelt wurde und Schutz für Haftungsansprüche in Bezug auf ihr Eigentum bietet. Diese Art von Versicherung ist...

Excess Burden

Excess Burden – Definition und Bedeutung Der Begriff "Excess Burden" (deutsch: Überlastung) beschreibt ein konzeptionelles ökonomisches Konzept, das sich auf die Verluste an Wohlfahrt und Effizienz bezieht, die sich aus der...

City-Logistik

Die City-Logistik beschreibt eine spezialisierte Form der Transport- und Logistikdienstleistungen, die darauf abzielt, Waren in urbanen Gebieten effizient zu transportieren. In Zeiten des stetig wachsenden E-Commerce und steigender Anforderungen an...

Lieferungswerk

Lieferungswerk ist ein Begriff aus der Finanzwelt, insbesondere im Hinblick auf Investitionen in Wertpapiere und Kapitalmärkte. Das Konzept des Lieferungswerks bezieht sich auf eine spezifische Art von sicherungsgerechten Wertpapiertransaktionen. Im Rahmen...

Pfleger

Definition von "Pfleger": Ein "Pfleger" bezieht sich in der Finanzwelt auf eine Person oder ein Unternehmen, das die Verwaltung und Aufsicht eines Wertpapierportfolios im Namen eines Investors übernimmt. Dieser Begriff findet...