Kaufmann

Definition und Erklärung

Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Kaufmann: Kaufmann ist ein Begriff aus dem deutschen Handelsrecht, der eine Person beschreibt, die ein Gewerbe betreibt. Ein Kaufmann ist verpflichtet, ein Handelsgewerbe zu führen und ist somit Teilnehmer am Handelsverkehr. Die Definition des Begriffs "Kaufmann" umfasst eine breite Palette von Personen, darunter Einzelunternehmer, Personengesellschaften, Handelsunternehmen und Kapitalgesellschaften. Ein Kaufmann ist in erster Linie durch seine Kaufmannseigenschaft gekennzeichnet, die sich aus verschiedenen Voraussetzungen ergibt. Eine natürliche Person qualifiziert sich als Kaufmann, wenn sie ein Handelsgewerbe betreibt und in das Handelsregister eingetragen ist. Ein Handelsgewerbe liegt vor, wenn eine selbstständige, auf Gewinnerzielung ausgerichtete Tätigkeit in eigenem Namen und für eigene Rechnung ausgeübt wird. Ebenso können bestimmte Rechtsformen von Unternehmen wie die OHG (Offene Handelsgesellschaft) oder GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) automatisch als Kaufmann gelten. Die Kaufmannseigenschaft bringt gewisse Rechte, aber auch Pflichten mit sich. Ein Kaufmann ist beispielsweise verpflichtet, Bücher zu führen und eine ordnungsgemäße Buchführung zu gewährleisten. Des Weiteren hat er eine erweiterte Dokumentationspflicht gegenüber dem Finanzamt und eine erhöhte Sorgfaltspflicht in Bezug auf die Geschäftsführung. Ein Kaufmann kann auch Handelsgeschäfte abschließen, die spezifische Handelsklauseln und Rechtsvorschriften beinhalten. In Bezug auf Investoren in Kapitalmärkten bietet das Verständnis des Begriffs "Kaufmann" eine wichtige Grundlage. Es ermöglicht ihnen, die rechtlichen Rahmenbedingungen und Verpflichtungen von Unternehmen zu verstehen, in die sie investieren möchten. Das Wissen um die Kaufmannseigenschaft eines Unternehmens kann dabei helfen, potenzielle Risiken einzuschätzen und Investitionsentscheidungen fundiert zu treffen. Als führender Anbieter von Finanznachrichten und Aktienforschung ist Eulerpool.com bestrebt, Investoren ein umfassendes Glossar zur Verfügung zu stellen. Das Glossar dient dazu, komplexe Finanzbegriffe wie "Kaufmann" in klarer und präziser Weise zu erläutern. Eulerpool.com engagiert sich für erstklassige Informationen und eine nutzerfreundliche Plattform, um Investoren dabei zu unterstützen, ihre Anlagestrategien zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ausführliche Definition

Kaufmann ist ein Begriff aus dem deutschen Handelsrecht, der eine Person beschreibt, die ein Gewerbe betreibt. Ein Kaufmann ist verpflichtet, ein Handelsgewerbe zu führen und ist somit Teilnehmer am Handelsverkehr. Die Definition des Begriffs "Kaufmann" umfasst eine breite Palette von Personen, darunter Einzelunternehmer, Personengesellschaften, Handelsunternehmen und Kapitalgesellschaften. Ein Kaufmann ist in erster Linie durch seine Kaufmannseigenschaft gekennzeichnet, die sich aus verschiedenen Voraussetzungen ergibt. Eine natürliche Person qualifiziert sich als Kaufmann, wenn sie ein Handelsgewerbe betreibt und in das Handelsregister eingetragen ist. Ein Handelsgewerbe liegt vor, wenn eine selbstständige, auf Gewinnerzielung ausgerichtete Tätigkeit in eigenem Namen und für eigene Rechnung ausgeübt wird. Ebenso können bestimmte Rechtsformen von Unternehmen wie die OHG (Offene Handelsgesellschaft) oder GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) automatisch als Kaufmann gelten. Die Kaufmannseigenschaft bringt gewisse Rechte, aber auch Pflichten mit sich. Ein Kaufmann ist beispielsweise verpflichtet, Bücher zu führen und eine ordnungsgemäße Buchführung zu gewährleisten. Des Weiteren hat er eine erweiterte Dokumentationspflicht gegenüber dem Finanzamt und eine erhöhte Sorgfaltspflicht in Bezug auf die Geschäftsführung. Ein Kaufmann kann auch Handelsgeschäfte abschließen, die spezifische Handelsklauseln und Rechtsvorschriften beinhalten. In Bezug auf Investoren in Kapitalmärkten bietet das Verständnis des Begriffs "Kaufmann" eine wichtige Grundlage. Es ermöglicht ihnen, die rechtlichen Rahmenbedingungen und Verpflichtungen von Unternehmen zu verstehen, in die sie investieren möchten. Das Wissen um die Kaufmannseigenschaft eines Unternehmens kann dabei helfen, potenzielle Risiken einzuschätzen und Investitionsentscheidungen fundiert zu treffen. Als führender Anbieter von Finanznachrichten und Aktienforschung ist Eulerpool.com bestrebt, Investoren ein umfassendes Glossar zur Verfügung zu stellen. Das Glossar dient dazu, komplexe Finanzbegriffe wie "Kaufmann" in klarer und präziser Weise zu erläutern. Eulerpool.com engagiert sich für erstklassige Informationen und eine nutzerfreundliche Plattform, um Investoren dabei zu unterstützen, ihre Anlagestrategien zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Häufig gestellte Fragen zu Kaufmann

Was bedeutet Kaufmann?

Kaufmann ist ein Begriff aus dem deutschen Handelsrecht, der eine Person beschreibt, die ein Gewerbe betreibt. Ein Kaufmann ist verpflichtet, ein Handelsgewerbe zu führen und ist somit Teilnehmer am Handelsverkehr.

Wie wird Kaufmann beim Investieren verwendet?

„Kaufmann“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Kaufmann in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Kaufmann“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Kaufmann?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Kaufmann“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Kaufmann?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Kaufmann“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool

Warenkreditversicherung

Die Warenkreditversicherung ist eine spezielle Form der Kreditversicherung, die Unternehmen vor Verlusten schützt, die durch den Ausfall von Zahlungen für Warenlieferungen entstehen können. Das Hauptziel dieser Versicherung ist es, das...

Teilungsplan

Der Teilungsplan ist ein Konzept, das in verschiedenen Bereichen der Kapitalmärkte Anwendung findet, insbesondere bei Fusionen, Übernahmen und Reorganisationen von Unternehmen. Er dient als strategischer Leitfaden für die Aufteilung von...

Einheitspapier

Einheitspapier ist ein Begriff, der in den deutschen Kapitalmärkten häufig Verwendung findet. Es bezieht sich auf eine spezielle Art von Wertpapier, das auf dem deutschen Finanzmarkt gehandelt wird. Einheitspapiere sind...

Ultimogeschäft

Das Ultimogeschäft ist eine spezielle Art von Wertpapiergeschäft, das an den Kapitalmärkten stattfindet. Es wird auch als "Ultimo Call" oder "Ultimoabwicklung" bezeichnet und bezieht sich auf den letzten Geschäftstag eines...

Beschwerde

Eine Beschwerde ist ein formaler Prozess, durch den Anleger oder Investoren bei Unzufriedenheit mit einem Finanzdienstleister ihren Missmut zum Ausdruck bringen können. Sie stellt ein grundlegendes Mittel dar, um Probleme,...

Gruppenbewertung

Gruppenbewertung ist ein Begriff, der in der Finanz- und Investmentwelt Verwendung findet und speziell für die Bewertung von Unternehmen oder Wertpapieren innerhalb einer Gruppe von Unternehmen steht. Diese Gruppenbewertungsmethode wird...

Gliedsteuer

Gliedsteuer – Definition und Erklärung Die Gliedsteuer ist ein Konzept aus der Kapitalmärkte-Terminologie, das sich auf eine spezielle Form der Steuer bezieht, die auf bestimmte Kapitalerträge erhoben wird. Insbesondere betrifft sie...

retrograde Kalkulation

Retrograde Kalkulation ist ein Begriff, der in der Finanzwelt, insbesondere in den Bereichen Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen, verwendet wird. Dieser Begriff beschreibt eine bestimmte Art der Kalkulation, die...

Anzahlungsgarantie

Die Anzahlungsgarantie, auch bekannt als Akkreditivgarantie oder Akkreditivklausel, ist ein vertragliches Instrument im Bereich der Geschäftstransaktionen, das den Schutz und die Sicherheit der Anzahlung zwischen zwei Parteien gewährleistet. Insbesondere in...

Konditionenpolitik

Die Konditionenpolitik beschreibt die strategische Anpassung der Marktkonditionen, die von Unternehmen, Finanzinstituten oder Regierungen angewendet wird, um ihre Ziele in Bezug auf Kapitalmärkte zu erreichen. Diese Ziele können vielfältig sein,...