Exportstreckengeschäft

Definition und Erklärung

Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Exportstreckengeschäft: Exportstreckengeschäft ist ein Begriff, der in der Finanzwelt häufig im Zusammenhang mit internationalen Handelsgeschäften verwendet wird. Es bezieht sich auf eine spezielle Art von Exportgeschäft, bei dem verschiedene Unternehmen in der Lieferkette beteiligt sind. Obwohl dieser Begriff in erster Linie in deutschen Geschäftskreisen gebräuchlich ist, wird er auch international immer bekannter. Ein Exportstreckengeschäft entsteht, wenn ein Exporteur ein Produkt oder eine Ware direkt an einen Endkunden in einem anderen Land verkauft, wobei jedoch verschiedene Zwischenhändler in den Prozess einbezogen sind. Normalerweise geschieht dies, wenn der Exporteur nicht in der Lage ist, die Waren direkt an den Endkunden zu liefern oder wenn der Exporteur nicht über die erforderlichen Ressourcen oder das Netzwerk verfügt, um dies zu tun. Stattdessen überträgt der Exporteur die Verantwortung für den Versand und die Lieferung der Waren an einen oder mehrere Zwischenhändler, die den Warentransport übernehmen und die Waren an den Endkunden weiterverkaufen. Das Exportstreckengeschäft bietet dem Exporteur mehrere Vorteile. Zum einen entlastet es den Exporteur von den Kosten und Risiken des Warentransports, da die Zwischenhändler für den Versand und die Lieferung verantwortlich sind. Zum anderen ermöglicht es dem Exporteur, Produkte auf Märkte zu bringen, für die er sonst keinen direkten Zugang hätte. Durch die Einbindung von Zwischenhändlern im Zielland kann der Exporteur von deren Netzwerk, Fachkenntnissen und Marktkenntnissen profitieren. Für die Zwischenhändler bietet das Exportstreckengeschäft ebenfalls Vorteile. Sie fungieren als Vermittler zwischen dem Exporteur und dem Endkunden und erzielen dabei Gewinne aus der Differenz zwischen dem Preis, zu dem sie die Waren vom Exporteur kaufen, und dem Preis, zu dem sie die Waren an den Endkunden weiterverkaufen. Darüber hinaus können sie ihre Position nutzen, um den Exporteur und den Endkunden mit zusätzlichen Dienstleistungen wie Zollabwicklung, Lagerung und Vertriebsunterstützung zu unterstützen. Insgesamt ist das Exportstreckengeschäft ein wichtiger Bestandteil des internationalen Handels. Es bietet Exporteuren die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und ihre Produkte auf globaler Ebene zu vermarkten. Gleichzeitig erleichtert es den Zwischenhändlern den Zugang zu Produkten und ermöglicht ihnen, Gewinne aus dem internationalen Handelsprozess zu erzielen. Mit dem wachsenden globalen Handel wird das Exportstreckengeschäft voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen und zu einer immer gebräuchlicheren Praxis in der Finanzwelt werden.

Ausführliche Definition

Exportstreckengeschäft ist ein Begriff, der in der Finanzwelt häufig im Zusammenhang mit internationalen Handelsgeschäften verwendet wird. Es bezieht sich auf eine spezielle Art von Exportgeschäft, bei dem verschiedene Unternehmen in der Lieferkette beteiligt sind. Obwohl dieser Begriff in erster Linie in deutschen Geschäftskreisen gebräuchlich ist, wird er auch international immer bekannter. Ein Exportstreckengeschäft entsteht, wenn ein Exporteur ein Produkt oder eine Ware direkt an einen Endkunden in einem anderen Land verkauft, wobei jedoch verschiedene Zwischenhändler in den Prozess einbezogen sind. Normalerweise geschieht dies, wenn der Exporteur nicht in der Lage ist, die Waren direkt an den Endkunden zu liefern oder wenn der Exporteur nicht über die erforderlichen Ressourcen oder das Netzwerk verfügt, um dies zu tun. Stattdessen überträgt der Exporteur die Verantwortung für den Versand und die Lieferung der Waren an einen oder mehrere Zwischenhändler, die den Warentransport übernehmen und die Waren an den Endkunden weiterverkaufen. Das Exportstreckengeschäft bietet dem Exporteur mehrere Vorteile. Zum einen entlastet es den Exporteur von den Kosten und Risiken des Warentransports, da die Zwischenhändler für den Versand und die Lieferung verantwortlich sind. Zum anderen ermöglicht es dem Exporteur, Produkte auf Märkte zu bringen, für die er sonst keinen direkten Zugang hätte. Durch die Einbindung von Zwischenhändlern im Zielland kann der Exporteur von deren Netzwerk, Fachkenntnissen und Marktkenntnissen profitieren. Für die Zwischenhändler bietet das Exportstreckengeschäft ebenfalls Vorteile. Sie fungieren als Vermittler zwischen dem Exporteur und dem Endkunden und erzielen dabei Gewinne aus der Differenz zwischen dem Preis, zu dem sie die Waren vom Exporteur kaufen, und dem Preis, zu dem sie die Waren an den Endkunden weiterverkaufen. Darüber hinaus können sie ihre Position nutzen, um den Exporteur und den Endkunden mit zusätzlichen Dienstleistungen wie Zollabwicklung, Lagerung und Vertriebsunterstützung zu unterstützen. Insgesamt ist das Exportstreckengeschäft ein wichtiger Bestandteil des internationalen Handels. Es bietet Exporteuren die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und ihre Produkte auf globaler Ebene zu vermarkten. Gleichzeitig erleichtert es den Zwischenhändlern den Zugang zu Produkten und ermöglicht ihnen, Gewinne aus dem internationalen Handelsprozess zu erzielen. Mit dem wachsenden globalen Handel wird das Exportstreckengeschäft voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen und zu einer immer gebräuchlicheren Praxis in der Finanzwelt werden.

Häufig gestellte Fragen zu Exportstreckengeschäft

Was bedeutet Exportstreckengeschäft?

Exportstreckengeschäft ist ein Begriff, der in der Finanzwelt häufig im Zusammenhang mit internationalen Handelsgeschäften verwendet wird. Es bezieht sich auf eine spezielle Art von Exportgeschäft, bei dem verschiedene Unternehmen in der Lieferkette beteiligt sind.

Wie wird Exportstreckengeschäft beim Investieren verwendet?

„Exportstreckengeschäft“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Exportstreckengeschäft in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Exportstreckengeschäft“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Exportstreckengeschäft?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Exportstreckengeschäft“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Exportstreckengeschäft?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Exportstreckengeschäft“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool

Event-Management

Event-Management bezeichnet den Prozess der Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle von Veranstaltungen mit dem Ziel, ein erfolgreiches und unvergessliches Erlebnis für die teilnehmenden Personen zu schaffen. Diese Veranstaltungen können sowohl...

Leihzins

Der Begriff "Leihzins" bezieht sich auf die Gebühr oder den Zins, der beim Verleihen von Geld oder Wertpapieren erhoben wird. Es handelt sich um eine Vergütung, die der Verleiher vom...

Splitting-Tabelle

Die Splitting-Tabelle ist ein zentraler Begriff in der deutschen Steuergesetzgebung und bezieht sich auf die Aufteilung des zu versteuernden Einkommens von Ehepaaren oder eingetragenen Lebenspartnerschaften. Das deutsche Einkommensteuergesetz ermöglicht es...

Kostenstellenrechnung

Kostenstellenrechnung ist ein Begriff aus dem Rechnungswesen, der in der Unternehmensfinanzierung von großer Bedeutung ist. Es handelt sich dabei um ein Instrument zur Kostenverteilung und -steuerung innerhalb eines Unternehmens, bei...

ergänzende Zollanmeldung

Die "ergänzende Zollanmeldung" bezieht sich auf das zusätzliche elektronische Verfahren, das von Händlern und Importeuren genutzt wird, um zusätzliche Informationen über Warenlieferungen an die Zollbehörden zu übermitteln. Dieses Verfahren ermöglicht...

Mediator

Mediator ist ein Begriff, der in verschiedenen Kontexten verwendet wird, um eine Person oder eine Einrichtung zu beschreiben, die als Vermittler zwischen zwei oder mehr Parteien fungiert, um Konflikte beizulegen...

Handelswechsel

Handelswechsel, auch als Kommissionswechsel bekannt, ist ein Begriff, der im Kapitalmarkt verwendet wird, um eine spezifische Art von Finanzinstrument zu beschreiben. Ein Handelswechsel bezieht sich auf ein Instrument, das von...

Vereinigung Deutscher Schutzgemeinschaften für allgemeine Kreditsicherung e.V. (Bundes-SCHUFA)

Die Vereinigung Deutscher Schutzgemeinschaften für allgemeine Kreditsicherung e.V. (Bundes-SCHUFA) ist eine führende Kreditinformationsagentur in Deutschland. Sie sammelt und verwaltet Informationen über die Kreditwürdigkeit von Einzelpersonen und Unternehmen. Die Bundes-SCHUFA spielt...

Strukturorganisation

Strukturorganisation bezeichnet in der Finanzwelt eine wesentliche Komponente für den reibungslosen Ablauf und die effiziente Verwaltung von Unternehmen. Im Kern umfasst sie die Gestaltung und Aufteilung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und...

personenbedingte Kündigung

Definition: Personenbedingte Kündigung Die "personenbedingte Kündigung" bezieht sich auf eine Art von Kündigung, die auf persönlichen Umständen oder Fähigkeiten eines Mitarbeiters basiert und durch den Arbeitgeber ausgesprochen wird. Diese Kündigungsform ist...