Cross Compliance

Definition und Erklärung

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TL;DR – Kurzdefinition

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Cross Compliance: Cross Compliance (Kreuz-Konformität) ist ein wesentliches Instrument im Bereich der Agrarpolitik der Europäischen Union (EU), das dazu dient, die Landwirte zur Einhaltung bestimmter umwelt- und tierschutzrelevanter Vorschriften zu verpflichten. Es handelt sich hierbei um einen Ansatz, bei dem die Anforderungen an die Agrarbetriebe über die Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) miteinander verknüpft werden. Diese Anforderungen beziehen sich auf eine Reihe von rechtlichen Bestimmungen im Umwelt-, Tier-, und Pflanzenschutz, die von der EU festgelegt wurden, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Durch die Einhaltung dieser Vorschriften sollen negative Auswirkungen auf die Umwelt, das Klima, Tiere und Pflanzen minimiert werden. Um Cross Compliance zu gewährleisten, müssen die landwirtschaftlichen Betriebe eine Vielzahl von Maßnahmen umsetzen. Dazu gehören unter anderem die Erhaltung von Dauergrünland, die Sicherstellung des Bodenschutzes, das Einhalten der Vorgaben bezüglich des Schutzes des Grundwassers und der Gewässer, die sorgfältige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sowie der Schutz von Tieren und dem Tierwohl. Des Weiteren müssen die Landwirte bestimmte Aufzeichnungspflichten erfüllen und den Zugang ihrer Betriebe für Kontrollen gewährleisten. Die Einhaltung der Cross Compliance-Anforderungen ist für den Erhalt der Direktzahlungen der GAP unerlässlich. Bei Verstößen gegen diese Vorschriften können Sanktionen in Form von Kürzungen oder sogar Streichungen von Zahlungen verhängt werden. Cross Compliance spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und trägt dazu bei, dass die Agrarbetriebe ihre Verantwortung im Hinblick auf Umwelt- und Tierschutz wahrnehmen. Durch die Verknüpfung der Einhaltung von Vorschriften mit finanziellen Anreizen werden Anreize geschaffen, um eine umweltgerechte Landbewirtschaftung zu fördern und negative Auswirkungen auf natürliche Ressourcen zu minimieren. Insgesamt unterstützt Cross Compliance das Bestreben der EU, eine umweltfreundliche, nachhaltige und qualitativ hochwertige Landwirtschaft zu fördern und trägt zur Förderung des Verbraucherschutzes, der Lebensmittelsicherheit und des öffentlichen Vertrauens in die Agrarproduktion bei.

Ausführliche Definition

Cross Compliance (Kreuz-Konformität) ist ein wesentliches Instrument im Bereich der Agrarpolitik der Europäischen Union (EU), das dazu dient, die Landwirte zur Einhaltung bestimmter umwelt- und tierschutzrelevanter Vorschriften zu verpflichten. Es handelt sich hierbei um einen Ansatz, bei dem die Anforderungen an die Agrarbetriebe über die Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) miteinander verknüpft werden. Diese Anforderungen beziehen sich auf eine Reihe von rechtlichen Bestimmungen im Umwelt-, Tier-, und Pflanzenschutz, die von der EU festgelegt wurden, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Durch die Einhaltung dieser Vorschriften sollen negative Auswirkungen auf die Umwelt, das Klima, Tiere und Pflanzen minimiert werden. Um Cross Compliance zu gewährleisten, müssen die landwirtschaftlichen Betriebe eine Vielzahl von Maßnahmen umsetzen. Dazu gehören unter anderem die Erhaltung von Dauergrünland, die Sicherstellung des Bodenschutzes, das Einhalten der Vorgaben bezüglich des Schutzes des Grundwassers und der Gewässer, die sorgfältige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sowie der Schutz von Tieren und dem Tierwohl. Des Weiteren müssen die Landwirte bestimmte Aufzeichnungspflichten erfüllen und den Zugang ihrer Betriebe für Kontrollen gewährleisten. Die Einhaltung der Cross Compliance-Anforderungen ist für den Erhalt der Direktzahlungen der GAP unerlässlich. Bei Verstößen gegen diese Vorschriften können Sanktionen in Form von Kürzungen oder sogar Streichungen von Zahlungen verhängt werden. Cross Compliance spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und trägt dazu bei, dass die Agrarbetriebe ihre Verantwortung im Hinblick auf Umwelt- und Tierschutz wahrnehmen. Durch die Verknüpfung der Einhaltung von Vorschriften mit finanziellen Anreizen werden Anreize geschaffen, um eine umweltgerechte Landbewirtschaftung zu fördern und negative Auswirkungen auf natürliche Ressourcen zu minimieren. Insgesamt unterstützt Cross Compliance das Bestreben der EU, eine umweltfreundliche, nachhaltige und qualitativ hochwertige Landwirtschaft zu fördern und trägt zur Förderung des Verbraucherschutzes, der Lebensmittelsicherheit und des öffentlichen Vertrauens in die Agrarproduktion bei.

Häufig gestellte Fragen zu Cross Compliance

Was bedeutet Cross Compliance?

Cross Compliance (Kreuz-Konformität) ist ein wesentliches Instrument im Bereich der Agrarpolitik der Europäischen Union (EU), das dazu dient, die Landwirte zur Einhaltung bestimmter umwelt- und tierschutzrelevanter Vorschriften zu verpflichten. Es handelt sich hierbei um einen Ansatz, bei dem die Anforderungen an die Agrarbetriebe über die Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) miteinander verknüpft werden.

Wie wird Cross Compliance beim Investieren verwendet?

„Cross Compliance“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Cross Compliance in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Cross Compliance“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Cross Compliance?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Cross Compliance“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Cross Compliance?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Cross Compliance“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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